Band 4 - Kapitel 22

1. März 2017 17.45 Uhr Nordstrand

 

Als Frida und Juli ins große Zimmer nach unten kamen und Pet mit seiner Pfeife im Sessel rauchen sahen, wollten sie umgehend das Feuer in seinem Gesicht löschen. Sophia erklärte ihnen das Wunder des aromatischen Rauches. Sie mussten ihr zustimmen, der Duft war angenehm. Sofort wollten sie mehr über das Rauchen erfahren und so hatte Pet und Sophia wieder ein Gesprächsthema für und mit den Mittelaltermenschen. Als Pet dann begann, wieder einmal zu ausführlich über das Rauchen zu dozieren, das unterbrach ihn Frida mit den Worten. "Das will ich alles gar nicht wissen. Dürfen Frauen auch rauchen?" In Waiblingen, dem Ferienhaus dort unten im Süden und auch auf der Reise hierher hatte sie niemanden rauchen gesehen und nun versuchte ihr Sophia zu erklären, dass es verschiedene Arten des Rauchens gab. Zigaretten, Zigarillo, Zigarren und Pfeife waren die gängigsten Arten des Tabakrauchens, um dann darauf zu kommen, dass Frauen natürlich auch rauchen dürften. Nach einer kurzen Pause erklärte ihr Sophia dann, dass es noch ein Aber dazu gab. Rauchen war generell ungesund, Krankheiten konnten entstehen und bei Frauen konnte die Leibesfrucht im Körper der Mutter missgebildet werden oder später schneller Krankheiten entwickeln. Frida bewies mal wieder, wie einfühlsam sie sein konnte und stellte nicht die Frage, warum man dann überhaupt rauchte, wenn es so gefährlich sein konnte. 

Inzwischen versammelten sich die anderen um die kleine Gesprächsrunde herum. Will machte den Vorschlag, dass sie alle einen Spaziergang machen sollten. Die Vierbeiner brauchten genauso Bewegung wie die Zweibeiner. Es schneite ganz leicht draußen, die Temperaturen lagen etwas unter dem Gefrierpunkt. Sie verpackten ihre Körper alle unter sehr viel Stoff. Der Herr Graf freute sich verhalten, dass er offensichtlich nicht nur fürs Geschäft nach draußen sollte. Halsband und Leine bedeuteten immer, dass man das warme Nest für längere Zeit verlassen musste. Seinem Wolfsfreund war das egal, Hauptsache raus in die große freie Natur. Es war inzwischen schon finster draußen und nur ein paar Straßenlaternen brachten ein wenig Licht in das Dunkel. Will, Alana und Sasha hatten sich ein paar Taschenlampen eingesteckt, aber die wollten sie nur im Notfall benutzen. Draußen auf dem Deich wehte ein kräftiger Wind. Bald hörte das Schneetreiben auf und man konnte den sternenklaren Himmel sehen. Nebeneinander oder auch hintereinander gingen sie auf der Deichkrone in Richtung Westen. Vereinzelt konnte man Lichter sehen, die aus nahen Häusern stammten. Etwas weiter waren im Süden eine Helligkeit zu sehen. Husums Hafen und Straßen waren beleuchtet. Weiter im Westen auf Nordstrand sah man den Süderhafen in einen milchigen Schimmer getaucht. Dann hörten alle die Stimme von Frida, wie sie leise ein Lied sang. Zusammen mit den Geräuschen der Natur war das eine Symphonie, die in jedem von ihnen etwas erwärmte. Selbst der Wolfsjunge, der zuvor ständig an seiner Leine gezerrt hatte, wurde immer ruhiger, fast schon zahm. Immer wieder schaut er an Frida hoch, die ihn führte.  Selbst die Schafe, die in etwas mehr als fünfhundert Meter Entfernung sich zusammengerottet hatten, hörten mit dem nervösen Blöken auf. Da der Wolf noch nie hatte jagen müssen, blickte er sie nur neugierig an. Alles wurde im die Gruppe immer ruhiger, selbst der Wind wollte der Stimme Fridas zuhören und wurde leise. Dann fiel Juli mit ein, offensichtlich kannte sie das Lied auch. Niemand hatte sie oder Frida je singen hören. Keine Minute später brummte Bert die Melodie mit. Sophia hatte nun auch die Melodie verstanden und summte sie ebenfalls mit. Und dann stimmten nacheinander jeder mit ein. Eigentlich waren sie von den Häusern fast dreißig Meter entfernt und doch öffneten sich einige Fenster und schweigend hörten Leute zu. Jemand rief aus einiger Entfernung. "Hört bitte nicht auf, es klingt so schön!" Sie hörten erst auf, als sie keine Häuser oder Lichtquellen um sie herum mehr erkennen konnten und sich auf ihren Weg konzentrieren mussten, damit niemand stürzte.

Nordstrand 21.00 Uhr im Ferienhaus 

Nach diesem erholsamen und sehr harmonischen Spaziergang fragte beim Abendessen Sophia, was denn Frida für ein Lied gesungen habe. Verstanden hatte - bis auf die Mittelaltermenschen - niemand den Text. "Ein Lied über die Liebe. Über den Frieden und die Zeit, die man sich dafür nehmen muss. Wenn kein Krieg ist, die Sterne über dir leuchten, Freunde und Familie um dich sind, du in dir die Sehnsucht nach Liebe spürst, dann sollte man lieben und die Wärme eines geliebten Menschen spüren dürfen. Denn die Liebe ist ein Gottesgeschenk, das man nicht ablehnen darf. Dieses Lied singen unsere Frauen heimlich oder wenn sie gemeinsam auf ihre Männer warten, wenn sie in sich spüren, dass es Zeit ist, wieder die Harmonie, die sie in sich tragen, anderen zu lehren. Ich habe das Wort Harmonie heute zum ersten Mal gehört und fand es so passend für das, was es bedeuten soll. Dann fiel mir das Lied ein, das meine Kinderfrau mir an meinem Bett gesungen hat, wenn ich ängstlich war und nicht schlafen konnte. Ich fühle mich heute gut und spüre so viel Frieden um mich herum und mit euch." Fridas Stimme klang etwas anders als sonst. Ruhig, weich und etwas melancholisch klang sie. Erschrocken drehte sich Sophia zu Pet um, der neben ihr saß und gerade sehr viel Luft einsog. "Überlege dir genau, was du jetzt sagst. Deine Erklärungssucht kannst du dir jetzt sparen. Ich spüre, an was du gerade denkst und was du sagen willst. Behalte es nicht für dich, sondern schlucke es, verdauen und aus...." Sophia beendete ihren vulgären Ausdruck nicht. Leider hatte sie recht, Pet war mal wieder dabei, das Stimmungsbild mit ein paar sachlichen Erklärungsworten zerstören zu wollen. So war er nun mal, wenn ihm etwas sehr nahe ging, dann schaltete er um auf Sachlichkeit und Gefühlskälte. Sie hatte sich bei ihren Worten weit zu Pet hinübergelehnt und ihm das ins Ohr geflüstert. Er empfand ihre Nähe als angenehm, er konnte damit die emotionale Kühlschranktüre schließen und sog den Duft, den sie ausströmte, in sich ein. Fridas Lied hatte ihn doch berührt und erst jetzt konnte er die Wirkung der Melodie, dieser Worte, die er zwar nicht verstanden hatte, aber doch in ihm etwas bewirkten, wahrnehmen. Als das Telefon in Pets Tasche brummte, wollte er es aus der Tasche nehmen. Sophia schnappte sich das Gerät und reichte es Simon, der auf der anderen Seite neben ihr saß. "Pet kann jetzt nicht. Nimm du das Gespräch an." Pet sollte jetzt nicht fliehen dürfen. Er musste nun die aufwallenden Gefühle ertragen. Simon stand auf und nahm das Gespräch entgegen und verließ den Raum.

Als Simon zurückkam, lächelte er etwas peinlich berührt. "Nicht so wichtig für jetzt. Ich sage euch später, um was es da ging. Lasst uns jetzt auf unser Leben und das was uns ausmacht anstoßen. Wir haben es uns allen verdient, glücklich zu seine, denn das ist das schönste Streben, das wir haben dürfen. Das Streben nach Glück." Er erhob sein Glas und alle sagten "- Auf das Glück-" die Gläser klirrten.

Bald waren alle in Gespräche miteinander vertieft. Erst als die Flaschen mit Rotwein geleert waren, bat Simon alle um Ruhe. "Otto hat angerufen. Offensichtlich sind noch mal zwei Frauen aus dem Mittelalter im Süden angekommen. Er ist noch nicht sicher, wer es ist. Sie sind derzeit in Gewahrsam, denn sie sprechen nicht unsere heutige Sprache und man ist der Meinung, dass beide wohl geistig etwas gestört sind. Gunnar und Otto suchen nach einer Lösung. Das ist noch nicht alles. Auch auf Gotland könnte nochmals jemand aus dem Mittelalter gekommen sein, der sich nicht in der Blauzahnsiedlung befindet. Hier ist man nicht sicher, ob das überhaupt geschehen ist. Es fehlt einfach von der Droge, mit der wir gereist sind, eine Portion. Auch hier ist Gunnar auf der Suche. Das war es, was Otto uns mitteilen wollte." Zwei Frauen könnten es sein? Pet überlegte, wer denn Zugang zu diesen Flaschen gehabt haben könnte. Eigentlich konnte es nur eine Person sein, die die Möglichkeit gehabt hatte. Aber er konnte es sich nicht vorstellen, dass sie es war. Otto hatte so viel von dieser Frau geschrieben, von ihrer Tochter und ihrem Sohn, berichtet wir stark und klug sie war, oft hatte er vermutet, dass Otto etwas mehr als nur Freundschaft zu ihr empfand. Aber dann kam ein Mann in ihr Leben und seine Vermutung, dass Otto der Auserwählte war, wurde damit beendet. Und dann sollte noch eventuell jemand auf Gotland ihnen in das Heute gefolgt sein? Es wurde immer komplizierter und auch gefährlicher für sie alle. Fast war es nicht mehr möglich, sich vor der Öffentlichkeit zu verstecken, ihr Geheimnis zu hüten. Zudem tauchte immer wieder in seinen Gedanken eine Frage auf, die Nordstrandpiraten waren alles alte Männer über sechzig Jahre, ewig würden sie nicht leben und wie würde die Zukunft der anderen aussehen? Würde das Geld reichen, das sie benötigten, um sie alle zu beschützen und zu versorgen? Würde es irgendwann dazu kommen, dass sie für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen mussten. Einige bezogen zwar Rente, aber das würde nicht reichen, um sie alle zu versorgen und was noch wichtiger war, den jüngeren eine Zukunft zu sichern.

Sophia stieß ihn von der Seite an. "Wieder am grübeln? Heute kannst du nichts mehr erreichen. Jetzt müssen andere etwas tun. Du bist hier und wirst dich hier um deine Aufgaben kümmern. Und du musst dich ausruhen. Wir haben schon fast wieder Mitternacht. Will ist gerade draußen gewesen und hat die Vierbeiner versorgt. Es ist ruhig da draußen." Pet schreckte auf. Sie waren wieder alleine. Er hatte nicht bemerkt, dass alle anderen den Raum schon verlassen hatten. Sophia zog ihn aus seinem Stuhl auf. Da bemerkte er, dass sogar alle Gläser, das Essgeschirr und sonstiges vom Tisch weggeräumt waren. "Du hast in dem Stuhl geschlafen. Keiner wollte dich stören. Aber bevor ich ins Bett gehe, wollte ich dich wecken, nicht dass du von Stuhl fällst. Komm wir gehen nach oben."

In dieser Nacht lag Sophia wieder neben ihm. Eine Freundschaft zwischen Mann und Frau? Pet konnte sich das nicht vorstellen, dass das gut ging und über den Gedanken schlief er ein. Am kommenden Morgen gegen 6.00 Uhr wachte er auf. Sophia lag neben ihm und schlief immer noch tief und fest. Selbst als er aufstand rührte sie sich nicht. Er duschte ausführlich, zog sich an und bemerkte, dass er weder ein T-Shirt noch ein Hemd im Bad hatte. Also schlich er mit freiem Oberkörper in sein Zimmer und holte sich das aus dem Schrank, was er benötigte. Leise wollte er sich anziehen und bemerkte, dass Sophia die Augen geöffnet hatte und ihn beobachtete. "Den letzten Typ, mit dem ich ein Bett geteilt habe, war um die vierzig Jahre alt, ein absoluter Dandy, durchtrainiert und braungebrannt. Bei sowas läuft einer Frau wie mir immer noch das Hormonwasser im Mund zusammen. Aber als er ging, war ich froh, dass er ging. Alles war gut, nur sein Herz konnte ich nicht fühlen. Ich fühlte mich nicht als Frau, sondern als Weib. Er redete immer von Liebe, aber die war nicht dabei. In deiner Nähe kann ich schlafen. Ich fühle mich sicher in deiner Nähe. Aber bin ich dir nicht schön genug? Bin ich keine begehrenswerte Frau? Warum liegen wir nur nebeneinander? Diese zwanzig Jahre oder auch ein paar weniger, die uns trennen, können doch nicht der Grund sein, dass du neben mir nur einschläfst." Pet schaute sie an, draußen war es noch dunkel. Im Haus war offensichtlich noch niemand wach. Er ging zu ihr, deckte sie auf, zog sie an sich und hielt sie ganz fest.

Sie trafen um 8.00 Uhr die andern im Frühstücksraum. Die waren allerdings auch erst vor ein paar Minuten aufgestanden. So wie es sich anfühlte, hatten sich in dieser Nacht auch noch ein paar andere gefunden. Will und Sasha gingen sehr freundlich und rücksichtsvoll miteinander um. Dann kam als letzter Simon herein. "Habe gerade ein Mail von Malte und Mathias erhalten. Nicht ich alleine, ich war nur im CC, es war ein Mail an dich Pet. Sie haben jemanden eingestellt, der zu uns hierher kommen soll. Unterstützung aus dem Security- Bereich. Wird übermorgen oder so bei uns eintreffen. Und zwei Teams sind unterwegs. Die sollen die Typen in dem Hotel in Hattstedtermarsch überwachen. Felin, Betty und Julia waren das eine Team. Jugendliche Frauenpower, gepaart mit Intelligenz, Charme und kampferprobt. Da sehr wahrscheinlich keiner von den Journalisten oder wie man diese Männer auch nennen mochte eine der drei wirklich kannten, konnten sie sich auch in der Nähe dieser Männer bewegen. Zu ihrer Sicherheit waren allerdings auch Carlo und Luigi auf dem Weg. Sie wohnten in einem anderen Hotel und sollten alles aus einer Entfernung beobachten und auf standby sein, damit sie bei Gefahr sofort eingreifen konnten. Aber wir müssen uns langsam Gedanken machen, wie viele Leute noch hierher kommen. Es fehlt uns bald an Schlafplätzen. Wenn die Person aus dem Security-Bereich auch hier hausen wird, wird es eng werden."

Nun hatten sie alle wieder etwas zum reden, mutmaßen, besprechen, plaudern. Raus aus dem tristen trüben Alltag, rein ins Abenteuer. "Freunde ich muss etwas für meine Fitness machen. Ich setzte Fett an und fühle mich wirklich nicht mehr so wie vor zwei Monaten. Ich wollte heute Morgen vorschlagen, dass wir einen Raum als Fitnessraum umbauen, aber das können wir jetzt ja vergessen." Will schluckte schnell den Kaffee hinunter, den er gerade im Mund hatte. "Halt, alles wird gut. Wir sind jetzt schon einige Wochen hier. Hat jemand von euch eigentlich schon mal den Schuppen hinterm Haus angeschaut? Das ist kein Schuppen, Vorne ist eine Garage und dahinter dachte ich immer, ist ein Raum für Gartengeräte und sonstiges. Nein das ist nicht so, da ist eine Sauna drin und ein Fitnessraum mit mindestens sieben unterschiedlichen Geräten. Der Schuppen ist zweistöckig, aber unterm Dach ist noch eine Sitzecke für sechs Personen und ein paar Liegen zum Ruhen. Du kannst also dein Fett da drüben lassen Pet." 

Lilli drehte sich zu Pet um und grinste ihn unverschämt und schelmisch an.  "Wieso kommst du gerade heute morgen auf die Idee, dass du zu fett geworden bist? Oder hat dich jemand darauf aufmerksam gemacht? Bist du schlecht aus dem Bett gekommen oder was war los? Heute morgen dachte ich schon, dass ich zu dir ins Zimmer muss. So wie ich das gehört habe, leidest du offensichtlich manchmal unter Atemnot. War das der Grund, dass du wieder etwas mehr für dich tun willst?" Simon schaute Pet an und schüttelte den Kopf. "Du hast gestern geraucht. Lag es vielleicht daran? Oder so wie ich das beobachte, musstest du deinen Gürtel seit ein paar Tagen ein oder zweit Löcher erweitert zumachen." Sollte man nun lachen oder weiterhin ein ernstes Gesicht machen. Frida, Juli und Bert hörten sich das Ganze an. "Du bist krank Pet?" fragte Frida mit einer ernsten Miene. Jetzt griff Will ein, um Pet vor weiteren lästigen Fragen oder auch Schabernack zu beschützen. "Nein er ist nicht krank. Er hat nur heute morgen gemerkt, dass er wohl bei gewissen körperlichen Bewegungen schnell außer Atem kommt und will jetzt wieder seinen Körper stählen, indem er sich ein Programm erstellt, das ihn für alle Lebenslagen wieder fit macht. Ich betone für alle Lebenslagen." Wütend bewarf Pet Will mit einer Stoffserviette. "Das nächste Mal fliegt der Stuhl." entgegnete Pet. "Also ich fand, dass sich Pet sehr gut gemacht hat. Und er darf ruhig auch mal außer Atem kommen. Er muss natürlich testen, wo seine Grenzen sind. Ich war mit seinen Übungen sehr zufrieden." Sophia merkte erst, nachdem sie es gesagt hatte, dass sie wohl etwas übers Ziel hinaus geschossen war. Vor allem die Mittelaltermenschen waren nun komplett verwirrt. "Könnte jemand die Heizung abdrehen, mir wird warm." Sasha hatten einen hochroten Kopf bekommen. "Ist dir nicht gut?" fragte Simon seine Schwester. "Doch schon, aber bevor jetzt noch jemand über mich herzieht, hätte ich gerne, dass wir diese Art von Unterhaltung beenden."

Alana begann zu kichern wie ein kleines Mädchen. "Sorry Freunde, aber ich habe einen leichten Schlaf und Sasha versuchte zwar ihre Freude etwas zu zügeln, aber das ist ihr nicht gelungen."

 

Irgendwie schien Bertram nun doch zu verstehen, um was es hier ging. "Ihr Sünder. Seid still und esst in Demut das Brot des Herrn." "Nein Vater, das ist das Leben, das wir hier genießen dürfen. Hier ist nichts Sündiges dabei. Der Herr hat uns etwas geschenkt, das wir annehmen sollten." Juli hatte die Hand ihres Vaters ergriffen und schaute ihn an. "Lass es gut sein."