Band 4 - Kapitel 12

27. Januar 2017 auf Nordstrand

 

Sasha und Mathias hatten sich schnell in der Kommune eingelebt, Pet nannte das so, nachdem Sophia und er eine Nacht unbeschadet zusammen verbracht hatten. Unbeschadet, da Sophia schon weg war, als Pet aufwachte und es außer einem gehauchten Abschiedskuss, den Pet verschlafen hatte, keinen weiteren Austausch von Zärtlichkeit gegeben hatte.

 

An diesem Morgen saßen alle nach dem Frühstück zusammen und es entwickelte sich eine lockere Stimmung untereinander. Bertram und Mathias verstanden sich sofort sehr gut. Beide waren an einem ständigen Meinungsaustausch interessiert und man hatte das Gefühl, dass alle anderen um sie herum nur eine Statistenrolle zu spielen hatten. Pet, Sophia und Frida räumten den Tisch ab und machten Ordnung in der Küche. "Seid ihr beide ein Paar? Seid ihr zusammen?" fragte Frida auf einmal. Pet und Sophia schauten sich an. Beide zuckten nur mit den Schultern, denn sie wussten es doch selbst nicht, wie ihre Beziehung zueinander war. "Wie kommst du drauf, dass wir ein Paar sein könnten?" fragte Sophia in einem bewusst sehr sachlichen Ton. Sie wollte auf gar keinen Fall, dass man aus dem Gesagten oder dieser Frage erkennen konnte, was sie fühlte oder auch dachte. Frida lachte auf. "Für wie dumm haltet ihr mich eigentlich oder auch die anderen. Ihr geht sehr höflich, sogar etwas ängstlich miteinander um. Weicht euch aus und sucht euch doch ständig. Ich komme aus dem Mittelalter, da nannte man diese Art der Liebesbezeugung Minnen. Ich habe das gestern Abend noch Mathias gefragt. Was bedeutet Minne in eurer Sprache? Verehrende, dienende Liebe eines Rittern von adliger Abstammung, meist zu einer verheirateten Frau oder einer Frau eines höheren Standes oder einer Dame, die man nicht erreichen konnte. Also zu einer Frau, wo man seine Liebe nicht hinbringen konnte. Ich hoffe, dass ich das so richtig gesagt habe. Wobei ich nicht glaube, dass Sophia zu einem anderen Stand gehört. Ob ihr mit jemandem anderen verheiratet seid, weiß ich nicht, aber ihr versteht euch einfach sehr gut." 

 

Pet schaute Frida an und dann wanderte sein Blick zu Sophia. Auf einmal fühlte er sich sehr hilflos, denn die lächelte ihn an und sagte einfach nichts. Nicht mal ein Augenzwinkern war zu sehen, nur diese Lächeln. Dann schaute er wieder zu Frida, die ihn mit einem Nicken zu einer Antwort aufforderte. Als er immer noch nichts sagte, wurde Frida offensichtlich immer neugieriger. "Ich dachte immer, auch in eurem Jahrhundert sind die Männer die dominierenden Herrscher über Frau, Vieh und Haus. Bei uns, in unserem Jahrhundert war ein Mann nie um eine Antwort verlegen. Und wenn es nur eine vollkommen falsche Antwort war und er den Fragesteller oder auch die Fragestellerin zum Schweigen mit seiner Antwort  brachte. Du schaust einfach nur vor dich hin. Ist da eine große Irrsal in mir, oder wie ihr meint, sagen zu müssen, irre ich mich? Darf ich das sagen, denn ich bin zwar von niedrigem Stand, nur die Tochter eines Ritters und war die Braut eines Prinzen Bastards. Ich war seine Buhle und war glücklich. Ich habe den Mann verloren, der mein Herz berührt hat, wie ich schon so oft etwas verloren habe. Aber ihr beide, vor allem der Owwermächer hier, sollte sein Maul füllen und widerbellen oder den Minnegesang anstimmen und nicht schweigen wie ein Stein."

 

"Setzen wir uns, bevor ich umfalle, von so vielen Worten erschlagen. Ich muss dir wohl etwas erkläre, damit du uns, vielleicht auch unsere Zeit etwas besser verstehst." Pet holte tief Luft, schaute nur Frida an, als sie sich an den kleinen Tisch in der Küche setzten. Er wollte sich nicht von Sophia irritieren lassen und schaute sie nicht an. Er erzähle ihr von der Blauzahn, dem großen Segelschiff mit dem Sie auf die Reise gingen. Alte Männer, ausgesondert und abgelegt, weil die moderne Gesellschaft auf junge und dynamische Männer setzte. Keiner war wirklich gefragt worden, was er noch konnte, ihre  Lebenserfahrung war unwichtig geworden. Erst im Laufe der Reise, nach Wochen auf See, fanden sie zusammen und wurden eine gute Mannschaft. Dann kamen die anderen Mannschaften dazu. Auf dem einen Segelschiff war Sophia und die Mannschaften freundeten sich untereinander an. Es gab sogar ein Paar, das sich fand. Alberto und Beatrice, es gab keine Eifersucht untereinander, weil sich die beiden gefunden hatten. Erik hatte da und dort mal eine Affäre oder Buhlschaft, aber wer sich mit ihm einließ wusste, dass das nie von Bestand sein konnte. Aber es gab eine stillschweigende Vereinbarung zwischen den Mannschaften. Keine Streitereien um Männer oder Frauen und keine Affären, die die Gemeinschaft stören könnte. Und so waren sie alle sehr gut Freunde untereinander geworden und geblieben. "Und warum musstet ihr so eine gefahrvolle Reise machen, damit ihr Freunde werdet?" Fridas Neugierde wurde immer größer. Ihre Welt war gefahrvoll, oft freudlos, mit Ängsten und schnellem Tod gekennzeichnet. Die wenigen Momente des Glück wurden deshalb doppelt und dreifach ausgenutzt und genossen. Aus ihrer Sicht war diese Frage berechtigt. "Da kann ich nur für mich oder besser für die Blauzahnmannschaft sprechen. Wir waren und zwangsweise sind wir das noch, alte Männer. In unserer Gesellschaft ist das Ansehen ab einem gewissen Jahresalter anders als zu deiner Zeit. Zu deiner Zeit gab es wenige alte Männer, entweder waren sie von hohem Adel, Kirchenfürsten und hatten deshalb als Bevorzugte genügend Schutz und Nahrung oder der Zufall half ihnen, lange zu leben. Heute ist es kein Zeichen von Adel oder hohem Stand, lange zu leben. Ich muss das allerdings etwas eingrenzen. Das gilt für uns hier in der westlichen Welt. Ich werde dir das ein anderes Mal erklären, was das bedeutet. Es gibt Gebiete auf der Erde, wo diese mittelalterlich anmutende Gesellschaft noch existiert. Afrika und Asien, Gebiete in Südamerika. Das sagt dir wenig, aber es gibt diese Länder noch." Frida hatte nicht alles verstanden und wollte, dass Pet weiterreden würde. "Aber all das ist doch kein Grund, eine große weite Reise zu machen. Musstet ihr denn nicht arbeiten, um für euch zu sorgen? Ward ihr alle so reich, dass ihr von eurem Gold leben konntet?" Es wurde immer komplizierter, denn Pet war sich im Klaren, dass er nicht in der Lage war, den Bogen von einer mittelalterlichen Gesellschaft zum Hier und Heute zu spannen. Es war zwar seine Aufgabe, aber er merkte, dass es einfach sehr schwer war, die heutige Zeit zu erklären. Sehr viele Widersprüche waren da in den Strukturen der heutigen Zeit. "Bleiben wir bei den Nordstrandpiraten, die ich dir zu erklären versuche. Alles andere später. Ich kann dir jetzt nicht alles erklären. Höre also bitte einfach zu." Pet hatte das Gefühl den Faden, den er aufgenommen hatte, zu verlieren. Er schaute hilfesuchend zu Sophia, die aber schaute ihn an, ohne dass sie Anstalten machte, ihm zu helfen. Da merkte er, dass sie wollte, dass er die Beziehung zwischen Mann und Frau in ihrer besonderen Situation erklärte.

 

"Nein wir waren und sind nicht alle reich und hätten von dem, was wir besaßen, nicht so leben können und schon gar nicht so eine Reise machen. Da gab es jemanden, der uns geholfen hat, das zu tun, wozu wir Lust hatten. Dieser jemand ist unermesslich reich und hat uns dafür bezahlt, dass wir das tun. Frage bitte nicht nach dem Warum. Das will ich dir jetzt nicht erklären. Nun wieder zu uns alten Männern. Wir alle waren verbraucht, müde von dem, was wir erleben mussten und durften. Und doch nicht bereit, uns auf den Tod vorzubereiten. In uns allen schlummerte eine versteckte Kraft, die wollte gebraucht werden. Wir waren alte, kraftlose, schlaffe Männer die ihre beste Zeit schon hinter sich hatten. Dann haben wir diese gefahrvolle Reise gemacht. Unsere Muskeln wuchsen wieder, wir wurden kräftig. Unser Geist wurde beflügelt von Ideen und wir alle hatten das Gefühl anstatt älter jünger zu werden. Was blieb, waren die Dinge, die in unserer Gesellschaft verwurzelt waren. Und nun kommen wir zu dem Thema Beziehung zwischen Mann und Frau. Dies war doch deine ursprüngliche Frage. In unserer Gesellschaft ist die Wertschätzung einer Buhlschaft zwischen einem alten Mann und einer wesentlich jüngeren Frau nicht hoch. Wenn das so ist, dann muss der alte Mann schon etwas Besonderes sein und etwas Besonderes bedeutet reich, mächtig oder er darf nicht alt aussehen. Die Frage nach Warmherzigkeit, Ehrlichkeit, Klugheit und ob er weise ist, stellt sich da wenig. Man stellt so eine Liebe in Frage, auch weil man alt als unästhetisch gilt. Das trifft nicht nur auf eine Buhlschaft, ich bleibe bei diesem Wort, weil du es gut verstehst, zwischen alten Mann und wesentlich jüngerer Frau, sondern auch umgekehrt. Die Beziehung zwischen einer älteren Frau und einem jüngeren Mann. Wir haben uns diese Freiheit genommen, das so anzunehmen und versuchen, sie jetzt erst wieder zu gewinnen. Mit sehr wenig Erfolg. Deshalb haben wir uns alle keine Illusion drüber gemacht, dass wir Beziehungen zu Frauen aufnehmen können, die wesentlich jünger waren. Wir haben uns selbst diese Freiheit genommen. Dass wir durch unsere Reisen um die Welt und ins Mittelalter an Kraft, Verstand und Wissen verjüngt haben, ist uns nie richtig bewusst geworden. Wir oder nun kann ich nur für mich sprechen, verharre immer noch darin, dass ich ein alter Mann bin. Ich wollte nicht zulassen, dass mich Wärme, Begierde oder auch der Genuss beherrschen könnte. Aber eines hat mich deine Zeit gelehrt. Dass man das Leben genießen muss, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Und wenn man in der Lage ist, das was uns jemand mit seinen Augen, Gesten oder Worten mitteilen will, auch verstehen zu wollen, dann können wir auch wieder gemeinsam genießen und wenn es nur kurze Momente sind." Pet schaute zu Sophia und sie hob die Hände, als ob sie ihm sagen wollte - ja und jetzt, was bedeutet das für uns? -  Pet schaute weiter zu Frida, die hatte aber ihren Blick ganz und gar auf Sophia gerichtet.

 

Niemand hatte bemerkt, dass Sasha und ihr Bruder Simon in der Türe zur Küche standen und einen Teil der Unterhaltung mitgehört hatten. Die drei waren so in das Gespräch vertieft, dass sie alles um sich herum nicht wahrgenommen hatten. "Ich glaube, jetzt ist es an dir etwas zu sagen Sophia. Pet hat versucht alle Klippen zu umschiffen, an der er sich verletzten könnte. Er ist ein Diplomat, ein schlechter vielleicht, aber er ist einer. Jetzt musst du deinen Beitrag leisten." Sasha hatte ihre Worte leise an die drei gerichtet. Sie wollte nicht, dass die anderen das hörten. Dann nahm sie ihren Bruder an die Hand, zog ihn weg und schloss die Küchentüre hinter sich. Die drei waren wieder alleine. "Wenn Sasha das sagt, dann sollte ich das tun." Sophia fiel es sichtlich schwer, etwas zu sagen und so rang sie noch einige Momente nach Worten. "Pet hat recht. In unserer Gesellschaft herrschen mehr Vorurteile oder für dich verständlicher Verblendung, als du dir vorstellen kannst. Ihr hattet euren Adel, die Kirche, die Zünfte und eure Ängste und den Aberglauben, der euch in eurer Freiheit beschränkte. Auch wir haben das. Der Adel wurde ersetzt durch andere Menschen, die die Macht an sich gerissen haben und unter fadenscheinigen Argumenten uns beherrschen wollen. Die Kirche hat hier viel an Macht verloren, der Glauben ist nicht mehr so wichtig. Gesetze zum Schutz aller, aber vor allem zum Schutz der Mächtigen sind erlassen worden und wir leben nach den Gesetzen. Oft hat man das Gefühl, wer die Macht hat, besitzt das Recht. Zünfte gibt es auch noch, nennen sich Gewerkschaft oder Handelskammer. Vieles hat nur den Namen geändert, vieles ist besser geworden, aber die Grundstruktur, also der Plan des Nutzens entspricht dem aus der Zeit, in die du hineingeboren wurdest. Frauen sind immer noch unterdrückt, mal mehr mal weniger. Aber auch Männer unterliegen nicht geschriebenen Gesetzen. Männer haben stark, erfolgreich und reich zu sein, sonst sind sie nichts. Sonst sind sie einer von vielen. Und so beschränken wir uns immer selbst, weil wir mit unseren Gefühlen nicht zurecht kommen oder sie oft nicht  erkennen." Frida schüttelte den Kopf, es war ihr viel zu kompliziert, was man ihr da versuchte zu erklären. "Ich verstehe das gerade nicht und es sagt mir immer noch nichts, warum ihr nicht zusammen seid?"

 

Es klopfte laut an die Tür und Simon öffnete sie und steckte seinen Kopf in die Küche hinein. "Pet, Sophia es gibt Probleme. Auf der Straße draußen ist gerade ein Polizeiauto hergefahren, gefolgt von ein paar weiteren Fahrzeugen. Ausgestiegen sind ein paar Leute aus den anderen Fahrzeugen. Offensichtlich Presse, denn die haben Fotoapparate und Kameras dabei. Die Polizisten sind im Auto sitzen geblieben, so wie ich es vom Fenster aus sehen konnte telefonieren die noch mit jemandem oder warten auf was. Kommt ihr bitte."

 

Mathias stand draußen im Speiseraum und stützte sich beide Händen auf dem Tisch ab. "Irgendwie war mir das klar, dass da was kommen muss. Gunnar Larson, Milliardär, Industrieller, geheimnisvoller Lebemann und Forscher. Wenn die Presse das mit unseren drei verschollenen Freunden mitbekommen hat und die richtigen Schlüsse zieht, dann landen sie hier, wo die drei zuletzt gewohnt oder übernachtet hatten. Und am Flugplatz in Husum hat man sicher Simons Gesicht gesehen. Es ist zwar schon ein Jahr her, seit unsere Bilder in der Presse aufgetaucht sind, aber alleine schon der Name Nordstrandpiraten hat hier in der Gegend viel Aufsehen verursacht. Wie die aber auf diese Adresse gekommen sind? Die Polizei wusste das, sonst niemand. Sollen wir warten bis jemand klopft oder werden wir aktiv?"

 

Pet schaute sich um. Niemand machte einen Vorschlag. Für ihn stand fest, dass sie selbst aktiv werden sollten. "Frida, Bertram, Juliane geht ihr bitte auf eure Zimmer. Wenn jemand hierher kommt, will ich mich nicht auf ein Frage- und Antwortspiel mit der Polizei einlassen. Wer ist das, was machen sie hier? Kannten sie die Verunglückten und so? Will, holst du bitte den Herrn Graf. Sophia, du und ich wollen mit dem Hund spazieren gehen. Mathias bleibt hier, alle anderen sollten sich eine Beschäftigung suchen und nicht am Eingang oder den Fernstern zu sehen sein. Wie wär`s mit der Küche?" Frida wollte etwas sagen, aber Pet duldete in diesem Moment keinen Widerspruch und wollte mit niemand über seine "Vorschläge" diskutieren.

 

Nachdem sich Sophia, Will und Pet fertig gemacht hatten, war auch der Graf an der Leine. Will hatte den Hund sehr gut im Griff und akzeptierte ihn als Alphamännchen des gemischten Rudels.

 

Kaum waren sie draußen und hatten die Haustüre hinter sich geschlossen ging eine Blitzlichtgewitter los und einige Leute stürmten zum Gartentor, um die vier dort abzufangen. Das war gar nicht gut. Der Graf zog kräftig an der Leine, Will konnte den großen schwarzen Hund fast nicht in Zaum halten. Kaum hatten sie das Tor erreicht, stieg der Vierbeiner nach oben, packte eines der Mikros, die man ihnen entgegengestreckt hatten und entriss es einem Mann, der wohl etwas zu forsch seinen Arm zu weit über das Gartentor gestreckt hatte. Es knackte ganz kurz und dann war nur noch ein sinnloser Haufen Plastik und Elektronik übrig. Der Graf spuckte das geschmacklose Zeug aus. Die nächste Aktion des Vierbeiners war, dass er sich mit den Vorderpfoten auf das Gartentor oben abstützte , seine Zähne fletschte und ein tiefes, sonores Brummen verlauten ließ. Erschrocken wichen alle einige Schritte zurück. Damit ging die erste Runde an die Nordstrandpiraten. Die zweite Runde wurde eingeläutet, als Pet die Tür öffnete und sie den schützenden Gartenbezirk mit der Zähne fletschenden Bestie verließen und auf die immer weiter zurückweichenden Reporterschar zugingen. Ein scharf gesprochener Befehl führte dazu, dass der Herr Graf stehen blieb, sich entspannte. Pet und Sophia gingen weiter auf die wartende Schar zu. Kaum war der Hund etwas entfernt, stürmten die gut zehn Wartenden wieder auf Sophia und Pet zu. Ein wildes Durcheinander an Fragen und Rufen brandete an ihre Ohren. Pet hob seine rechte Hand nach oben und bat mit lauter Stimme um Ruhe. "Herrschaften, ich weiß nicht, was Sie bei diesem schlechten Wetter hierher führt. Zuerst einmal möchte ich Sie bitten, das Grundstück zu verlassen. Sofern sie des Lesens mächtig wären, hätten sie gelesen, dass das hier ein Privatgrundstück ist und Sie zu einem Zutritt nicht berechtigt sind. Außer sie hätten ein Anliegen an den Besitzer, der nicht da ist oder wollen eine Dienstleistung erbringen. Also bitte verlassen sie das Grundstück." Pet dachte noch bei sich, wenn das nicht stimmt, dann habe ich mich unglaubwürdig gemacht. Hoffentlich hat die Lautstärke meiner Stimme sie wenigstens beeindruckt, wenn nicht, der Herr Graf hat sicher noch Hunger.

 

Und tatsächlich gingen alle bis zum Schild, wo der Privatbesitz angezeigt wurde zurück und warteten auf der Straße.

 

Von dort aus riefen ihn dann die Reportermeute an. "Sophia Merion, Pet Bär, Sie sind doch zwei aus den Mannschaften der Weltumsegler. Ein Jahr waren sie verschwunden und nun tauchen sie hier auf Nordstrand auf. Dürfen wir erfahren, wo Sie so lange waren und wo die anderen Mannschaftmitglieder sind?" Sophia und Pet schauten sich an und dachten das gleiche. Das geht euch alle einen Mist an!