Band 4 - Kapitel 2

31. Dezember 2016 in der Nähe von Lorch

 

Will ging nur sehr früh am Morgen oder am späten Abend mit den Wölfen und dem Herrn Graf spazieren. Das Grundstück, auf dem sich das Ferienhaus befand, hatte einen großen eingezäunten Garten und so konnten sich die Tiere zu dieser Zeit frei auf dem Gelände bewegen. Ein Nachbar, der zufällig einmal an einem Abend vorbeikam, als die Tiere draußen waren, fragte Will, ob das nicht Wölfe seien. Will war aber schon darauf gefasst gewesen, dass so etwas mal passieren konnte und gab zur Antwort, dass es sich um eine Züchtung von Wolfshunden handelte. Ein Nichtfachmann konnte den Unterschied zwischen Wolf und Wolfshund, einer Kreuzung aus Karpartenwolf und Deutschen Schäferhund, sehr schwer erkennen, deshalb schien der Mann zufrieden mit der Antwort gewesen zu sein. Heulmama und ihre beiden Jungen akzeptierten Will und so war es nicht verwunderlich, dass die Wölfe und der Herr Graff gerne nach draußen in den Garten gingen und dort spielten. Allerdings überlebte keines der normalen Hundespielzeuge länger als eine halbe Stunde, dann waren sie meist total zerfetzt. Also besorgte Will von einem Metzger große Lammknochen und die wurden dann zum beliebten Spielzeug, bis auch sie verschwanden, allerdings nicht auf dem Müll, sondern im Magen der Tiere.

 

Mit Hilfe von Otto, Lill und dem Fernsehgerät lernten die drei Mittelaltermenschen einiges über die Zeit, in der sie sich nun befanden. Allerdings musste das Fernsehgerät zweimal schon ausgetauscht werden, da einmal Bert und einmal Frida etwas zu heftig auf den Bildschirm geklopft hatten und das Gerät dabei zu Bruch ging. Juli hingegen saß da und saugte alles auf, was sie sah, ohne große Regung oder sie ging mit Will nach draußen um mit den Vierbeinern zu spielen.

 

Da den ganzen Tag schon in einiger Entfernung Böllergeräusche zu hören waren, bereiteten die drei Jetztzeitmenschen ihre Gäste auf das vor, was ab zwölf Uhr auf sie zukommen würde. Das Feuerwerk, die Böller und dann die Neujahrgrüße und Wünsche, die man sich zurufen würde.

 

Will hatte einen Hirschbraten besorgt und war dabei, diesen im Backofen zu machen. Kartoffelknödel, Preiselbeeren und gedünstete Möhren, Dazu hatte er einen guten Roten aus Württemberg besorgt. Sekt und eine Käseplatte war für Mitternacht vorgesehen.

 

Die Vorbereitungen zum Abendessen waren abgeschlossen, der Esstisch dekoriert. Will bestand darauf, dass sich alle dem Anlass entsprechend kleiden sollten. Bert wollte sich nicht von seinem Mönchshabitus trennen obwohl dieser bereits sehr zerschlissen war. Also hatte Will ihm eine neue Kutte bei einem großen Versandhandel bestellt. Dass es sich eigentlich um ein Faschingskostüm handelte, störte niemand, denn wer sollte das auch hier wissen. Die Unterwäsche war aus der Jetztzeit. Die Socken und die Stiefel ebenfalls und so erschien der ehemalige stellvertretende Abt am Esstisch. Juli und Frida waren von Lilli beraten worden und beide trugen Kleider eines deutschen Designers. Hier hatte man wirklich nicht gespart und wenn sie heute auf einen offiziellen Ball oder eine Party gegangen wären, dann hätten sie alle Damen der Gesellschaft ausgestochen. Frida trug ein langes schwarzes Kleid mit dünnen Trägern über ihre Schultern. Sie benötigte keinerlei Unterstützung, um ihre perfekte Figur noch weiter hervorzuheben. Durchtrainiert wie sie war und mit einem selbstbewussten Gang betrat sie das Esszimmer. Hinter ihr kam Juli und Luli, ebenfalls in einem schwarzen Kleid, allerdings hochgeschlossen, aber die Arme ab der Schulter frei. Beide Damen trugen halbhohe leichte Stiefeletten, die alles perfektionierte und ihre schlanken Figuren noch größer erschienen ließen. Beide hatten ein silbernes Kreuz als Halskette angelegt. Auch das waren Schmuckstücke, die dem erlesenen Geschmack von Lilli entsprachen. Der Gang auf den neuartigen Schuhen fiel den beiden noch etwas schwer, aber sie meisterten alles bestens bis zum Tisch, wo Otto und auch Will den Damen die Plätze anboten und ihnen die Stühle unterschoben. Otto und Will hatten beide dunkelgraue Anzüge und blaue Hemden angezogen. Die beiden Herren hatten nur verschiedene Krawatten angelegt. Es sollte nicht wie eine Uniform aussehen. Bert konnte seine Augen nicht von den Damen lassen, vor allem seine Tochter erschien ihm auf einmal wie ein Frau, nicht mehr wie ein kleine Tochter. Noch nie war er, der Mönch und Vater, der Mann aus dem Mittelalter auf die Idee gekommen, seine Tochter so zu betrachten. Als wunderbares weibliches Geschöpf. Selbst die beiden anderen Männer bewunderten die weibliche Schönheit, die ihnen an diesem Abend begegneten. Der Pragmatiker und alles unter technischen, mathematischen Gesichtspunkten betrachtende Otto konnte sich nicht einiger bewundernder Gedanken erwehren.

 

Und dann kam Lilli in den Raum. Lili, die alle bisher als graue, fleißige Maus gesehen hatten, war sich bewusst, dass auch sie an diesem Abend sich selbst und den anderen ein Geschenk machen musste. Sie hatte die fleißige graue Maus abgelegt und sich in ein Kleid eingebettet, das sie vollkommen anders erscheinen ließ als bisher. Als junge Frau mit vielen Talenten und eines davon war, jemand zu sein, den man gerne ansah und sich in ihrer Nähe einfach wohl fühlte. Ihre Aura, sofern die Gedankenwelt des Otto das überhaupt zuließ, dass es so etwas gab, strahlte um sie herum ab. Das Licht wurde heller, ohne dass das jemand veranlasse, es war einfach so. Nein sie war nicht so schön wie Frida, nicht so frisch wie Juli, aber besaß eine Ausstrahlung, die man schwer beschreiben konnte.

 

Ottos Gedanken überschlugen sich. Drei Frau, alle relativ jung, wenn man das Alter der Herren zum Vergleich nahm, alle drei Damen hatten sich die größte Mühe gegeben, sich gut zu präsentieren. Entstand hier ein Konkurrenzkampf? Konnte er sich nicht vorstellen, denn Lilli hatte ja für die Roben gesorgt und wenn sie ihre vermeintliche Konkurrenz ausstechen wollte, hätte sie sicher für eine unvorteilhaftere Kleidung gesorgt.

 

Will kredenzte, nachdem alle Platz genommen hatten, einen guten Sekt. Sanft führte Lilli die drei Gäste in die Tischsitten ein. Zeigte ihnen, wie man mit Sektgläsern anstieß, ohne dass sie zu Bruch gingen. Will war der perfekte Gastgeber, legte allen ihr Besteck zurecht und als er damit fertig war, bat er Bert um ein kurzes Tischgebet. Das Essen mit Besteck war für die drei immer noch ein Problem. Mit der Gabel aufnehmen und ohne zu kleckern die Bissen in den Mund nehmen. Das Schneiden von Fleisch, festhalten mit der Gabel. Das Essen mit Hilfe des Messers auf die Gabel schieben, das alles was in der Jetztzeit selbstverständlich war, musste erlernt werden. Und dann war da noch der Gebrauch von Servietten. Wie lagen sie, wann und zu welchem Zeitpunkt wurden sie richtig eingesetzt? Bert wollte immer wieder einen Ärmel zum Abwischen des Mundes nehmen, seine Tochter begehrte aber immer sofort auf, wenn er nur den Ansatz zu dieser Handlung zeigte. Klar war, dass man unter allen Umständen vermeiden sollte, dass die Kleider beschmutzt wurden. Aber alle nahmen jedes kleine Missgeschick mit sehr viel Humor auf.

 

Bert war es nicht gewohnt, so viel Wein zu trinken. Zu seiner Zeit war die ständige Verfügbarkeit von solchen Getränken nicht gegeben. Der Alkoholgehalt des Weines aus dem Mittalter war nicht ganz so hoch wie heute, zudem war der Wein heute wesentlich besser ausgebaut. Keine Schwebstoffe oder Unreinheiten und weniger Säure machten ihn einfach süffiger. Nun war Bert bereits um 21.00 Uhr leicht angeheitert und auch schläfrig.

 

Espresso war ein eher modernes Getränk, aber vielleicht würde es helfen, Bert wieder einigermaßen wach zu bekommen. Also wurde Espresso gereicht. Frida und Juli verzichteten darauf, da es ihnen entweder zu bitter oder dann mit Zucker einfach zu süß war. Bert aber schluckte alles, was man ihm gab. Keine zehn Minuten nach dem Espresso war Bert hellwach, zu wach, wie er meinte.

 

Um 24.00 Uhr stellten sich alle auf den Balkon hinaus und betrachteten das Feuerwerk, das man von da aus sehr gut sehen konnte. Für die Menschen aus dem Mittelalter war das ein Teufelswerk, aber da die Jetztzeitmenschen gelassen damit umgingen, sahen sie für sich keine Gefahr. Als dann noch ein guter Champagner gereicht wurde und sich alle umarmten, war die Angst oder Bedenken weg. Alle waren einfach froh darüber, dass sie lebten und das erleben durften.

 

1. Januar 2017 7.00 Uhr im Feriendomizil bei Lorch

 

Will war sehr früh aufgestanden, da er die Wölfe und den Hund versorgen wollte. Die Tiere tollten im Garten herum und genossen die Kälte dieses Tages. Im Keller war es doch etwas zu warm und stickig und deshalb wollten die Vierbeiner nicht zurück in ihre Behausung. Nur mit Bestechung in Form von Schafsfleischstücken konnte er sie zurück in den Keller bringen.

 

Otto war schon wach, als Will in die Küche kam. Er hatte aufgeräumt und ein frisch aufgebrühter Kaffee stand bereit. "Irgendetwas ist heute Nacht wohl noch passiert? Die Kleider von Frida und Lilli liegen im Gang verstreut herum. Bis auf die Unterwäsche, so wie ich das gesehen habe. Kannst du mir sagen, was da passiert ist?" Ottos Frage an Will ließ den aufhorchen. "Ich habe heute Nacht nicht oben geschlafen, sondern hier unten auf dem Sofa. Bartholomäus oder besser gesagt Bert schnarcht so furchtbar laut, das wollte ich nicht ertragen. Denn irgendwann muss auch ich mich etwas ausruhen. Fünf Stunden Schlaf genügen mir schon, aber die muss ich einfach in Ruhe haben. Nein ich habe keine Ahnung, was da passiert ist. Wir können sie ja später fragen, was die da getrieben haben. Jetzt sollten wir erst einmal den Kaffee genießen. Brot und Brötchen sind noch genug vorhanden, wenn du was essen magst." Otto musste sich eingestehen, dass er nichts gehört hatte und sich auch keinen Reim auf die verstreuten Kleider machen konnte. Obwohl..., er dachte kurz darüber nach wann und wie sie so gegen 1.45 Uhr nach oben gingen, obwohl die Damen nach ihm nach oben gegangen sein mussten. Er hatte Bert nach oben begleitet und ihn in sein Zimmer gebracht und war dann in seinen Raum gegangen. Er konnte sich dann aber an nichts weiter erinnern, nicht einmal daran, wie er sich ausgezogen oder ob er die Zähne noch geputzt hatte. Er war einfach so müde gewesen, dass ihn der Schlaf sofort übermannte, als er sein Bett gesehen hatte. Dann war das Licht in einem Gedächtniszimmer ausgegangen. Traumlos, so meinte er, habe er geschlafen. 

 

"Darf ich dich mal was fragen, Otto?" Der nickte zum Einverständnis. "Das Mittelalter, es ist anders und ich soll dich nicht danach fragen. Was mich aber doch interessiert, ist etwas sehr Persönliches. Du siehst sehr gesund aus. Wenn ich mir die Bilder anschaue, vor der Reise rund um die Welt, dann die Bilder bevor ihr ins Mittelalter abgereist seid. Du müsstest älter aussehen, denn es ist viel Zeit vergangen. Zwei Jahre sind schon eine lange Zeit, aber du bist nicht gealtert. Du siehst eher jünger aus. Nicht nur, dass du braun gebrannt bist, nicht mehr diese Blässe wie ganz am Anfang. Du hast eine ganz andere Körperhaltung. Gerade stehst du da, dein Oberkörper ist breiter als früher. Und deine Oberarme, so wie es aussieht hast du an Muskeln zugenommen. Ganz und gar nicht entsprichst du meiner Vorstellung eines Mannes über die Mitte der sechzig. Das Blut, das man euch genommen hat, um es zu untersuchen, die Ergebnisse sind da. Ich aber nicht das Recht, diese Ergebnisse zu sehen. Aber Gunnar hat mich angerufen und mir gesagt, dass du kerngesund bist. Nur Bert scheint ein Problem zu haben. Wenn wir auf Gotland sind, muss er untersucht werden. Nichts Besorgniserregendes, aber es muss untersucht werden. Wie hast du das geschafft, trotz aller Anstrengungen, Abenteuer, Verletzungen und vielleicht auch Entbehrungen, so gesund zu bleiben oder gar gesünder zu werden?"

 

Otto musste überlegen. Das hatte er noch nicht bedacht. Nicht älter geworden, sondern gesünder. Was war das für ein Ergebnis nach all diesen Anstrengungen. Beim Blick in den Spiegel sah er nur sich, so wie er sich kannte. Er fühlte in sich hinein, spannte die Bauchmuskeln, dann die Oberarmmuskeln, dann entspanne er sie wieder. Ja da war schon ein anderes Gefühl mit den Muskeln, aber das hatte er gar nicht gespürt, diese Veränderung. Entbehrungen vielleicht, den manchmal musste er schon hungern oder auch frieren. Über Schlafmangel hatte er oft genug klagen müssen, aber irgendwann war da nichts mehr. Einfaches Essen, nicht immer genug oder auch mal schlemmen, wenn genügend vorhanden war. Er hatte gelebt wie alle anderen in dieser Zeit. Nein das stimmt nicht, schoss ihm durch den Kopf. Er hatte immer darauf geachtet sich doch einigermaßen sauber zu halten, regelmäßig zu waschen und Unrat aus seiner Umgebung zu entfernen. Zudem half ihm doch sein Verstand Ängste und Bedenken so gering wie möglich in sein Leben zu lassen. Vielleicht stresste Aberglauben und Schmutz doch zu sehr. Wenn er das so recht bedachte, dann hatte er seinen Verstand oft eingesetzt, aber fast so oft wie die körperliche Kraft, die er sich in diesem Leben erarbeitet hatte.

 

"Will, ich weiß es nicht genau, warum das so ist. Aber im Mittelalter oder auch bei der Weltumsegelung ging es immer wieder darum, dass wir den Verstand und unsere körperliche Kraft fürs Überleben einsetzen mussten und zwar zu gleichen Teilen. Das Leben im Mittelalter ist sehr kompliziert, mehr als man sich vorstellen kann. Es fängt damit an, dass es unterschiedliche Gesellschaftsschichten gab und alle hatten ihre eigene Lebenserwartung. Nun ich mag es nicht mit heute vergleichen, dazu müsste ich mir ein paar Gedanken mehr machen. Aber im Mittelalter war der gesellschaftliche Unterschied sichtbarer als heute. Die einfachen Menschen, Bauern, Knechte, Sklaven und Handlanger lebten von der Hand in den Mund. Alles was um sie herum geschah traf sie direkt und unmittelbar. Unwetter, Seuchen, Hungersnöte, Kriege - sie waren all dem direkt ausgesetzt. Ihre Lebenserwartung war gering, mit dreißig war man schon alt. Frauen starben oft im Kindbett oder wenn sie ausgebraucht waren, soll heißen: sie hatten genügend Kinder zur Welt gebracht und waren schwach und nutzlos. Sie mussten früh sterben, denn wer sollte sie pflegen? Zudem war es auch gewollt, dass diese Gesellschaftsschicht nicht zu alt wurde. Ihre Produktivität ließ nach, wer sollte sie versorgen, nutzlose Esser, so war die allgemeine Meinung. Dann kamen die freien Bauern, die Handwerker, die kleinen Magistralen, die konnten auf die untere Schicht als Arbeitskräfte zurückgreifen. Sie hatten etwas mehr Macht und nutzten diese auch aus. Sie konnten etwas älter werden, aber sie waren fast den gleichen Risiken ausgesetzt, wie die Gesellschaftsschicht unter ihnen. Und so ging es weiter bis zum Hochadel, der in der Regel wie Kirchenfürsten älter wurde als die einfachen Menschen. Sie waren anderen Risiken ausgesetzt, aber diese konnten von ihnen besser begegnet werden. Zum Überleben gehörten einfach drei grundlegende Dinge. Körperliche Kraft und Gesundheit, Macht und Verstand sprich Bildung. Ausnahmen gab es genug, wenn man sich in der Kirchenhierarchie umschaut.  Da war Macht, Einfluss, Skrupellosigkeit und Bildung wichtig, wie beim Hochadel, aber die lassen wir mal außen vor, denn da fallen mir zu viele Parallelen zu heute ein. Nein wichtig war wirklich fürs Überleben, die Körperlichkeit und der Verstand. Wer beides verstand einzusetzen, überlebte leichter. Frauen suchten sich Partner aus, sofern sie das durften, die genau diese Eigenschaften besaßen, Kraft sie zu beschützen und zu ernähren, gesunde Nachkommen zu zeugen und den Verstand besaßen, alles zu tun, um sie zu erhalten."

 

War es diese doch fast schon archaische Denkweise, warum er nun Menschen mit anderen Augen sah? Eine Frau wurde im Mittelalter unter anderen Gesichtspunkten gesehen als heute. Ästhetik war etwas anderes. Die Urmenschen hatten eine andere Vorstellung von dem, was einen Mann ausmachte und eine Frau, als es dann um das Jahr 0 war. Zu Beginn des Mittelalters wieder eine andere Philosophie und Sichtweise als im Hochmittelalter und nun in der Neuzeit. Das Bild von Mann und Frau war ein anderes. Vielleicht passten wird das Bild der Geschlechter den jeweiligen gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen an ohne darauf einzugehen, wie es denn wirklich war. War man denn heute wirklich freier als vor achthundert Jahren?