Kapitel 69

20. August 1216 Südspitze von Gotland

 

Die Fischkopf und die Knorr waren sehr langsam unterwegs. Immer wieder sahen sie viele Segel draußen auf dem Meer und verstecken sich in den zerklüfteten Buchten der Insel. Dieser Schiffsverkehr war sehr ungewöhnlich und man vermutete, dass es sich um Kriegerschiffe handelte.

 

Die Masten der beiden Schiffe hatten sie niedergelegt, damit man sie nicht so schnell entdecken konnte und ruderten nur. Dank der schwachen Strömung kamen sie trotzdem voran. Aber es wurde schon früh kalt, kälter als die Jahre zuvor, sagten einige der Mannschaftsmitglieder, die Claus neu angeworben hatte. Sie wollten bald zurück sein - im Gebiet der Blauzahnsiedlung, dort waren sie sicherer als hier, weit zur offenen See hin.

 

Irena machte sich weiter sehr nützlich und führte nun die Mädchengruppe an - die Damen, die der Kaufmann auf der Knorr hinterlassen hatte an. Wer kräftig genug war, musste auch einmal ein Ruder für einige Schläge in die Hand nehmen. Und zu Verwunderung aller dauerte es nicht lange und die jungen Frauen machten sich auch hier nützlich - bis auf die Jüngste, Inna, die Tochter eines Ritters, die entführt worden war und immer noch unter den Qualen der Entführung und einer Misshandlungen litt. Sie kümmerte sich um die Wäsche der Mannschaft, räumte auf und half beim Zubereiten der Speisen. Mehr konnte man ihr nicht zumuten.

 

Selbst Irene nahm für fast einen ganzen Vormittag das Ruder in die Hand und verdiente sich damit den Respekt der anderen Ruderer. Lasse, der Sohn eines Fischers, der hinter ihr am Ruder saß, half ihr mit einer Salbe, ihre aufgeplatzten und blutigen Hände zu versorgen. Mit seinen siebzehn Jahren war er schon sehr kräftig gebaut und konnte überall zugreifen. Peter hatte vor, den Jungen eines Tages als Steuermann oder Navigator einzusetzen, wenn er sich weiterhin als so gelehrig wie bisher anstellte.

 

Sophia hingegen bemühte sich sehr, wieder gesund zu werden. Auch wenn ihr die Geschichte, bei der ihr Peter und Irene beim Entleeren ihres Darmes helfen mussten, inzwischen immer noch unangenehm war, so wollte sie doch schnellstens wieder die starke Person an Deck sein, die man in ihr immer gesehen hatte. Tief in ihrem Inneren hatte sie das Gefühl, dass ihr diese junge Frau ihre Position im Herzen der Mannschaft und vor allem bei dem Bärentaler streitig machen könnte.

 

Am 24. August am Nachmittag erreichten sie ihren Hafen am Turm des Claus von Olsen. Keiner der anderen Schiffe oder Fischboote lagen dort vor Anker. Alle waren offensichtlich auf See. Claus schickte einen Boten zur Blauzahnsiedlung und alle machten sich daran, die Schiffe zu entladen. Bis zur Dämmerung war alles erledigt und man bereitete ein Nachlager vor. Im Turm wurde ein Raum für alle Frauen vorbereitet, damit sie nicht, wie ein Teil der Mannschaft, im Freien schlafen mussten. Einige machten ihr Nachtlager noch an Deck der Knorr fertig, da es ihnen dort bequemer erschien. Peter wollte festen Boden unter den Füßen haben und fand gemeinsam mit ein paar seiner Männer einen Schlafplatz in der Nähe des Turmes. Am kommenden Morgen kam der Bote zusammen mit einer Abordnung aus der Blauzahnsiedlung an. Mathias war mit seiner Frau Merit, Gunar und drei Knechten vom Hof der Mecht gekommen.

 

Die Handelsausbeute war so gering, dass selbst Merit, die stark in sich ruhte, doch nachdenklich wurde. Denn alle hatten auch erst vor kurzem erfahren, dass die Handelsreisen von Erik und Lars nicht gut verlaufen waren und sie seit vier Tagen zum zweiten Mal mit ihren Schiffen unterwegs waren. Vor allem der Ankauf von Getreide war sehr schwierig geworden. Man bekam für seine Waren eher viel Silber als Getreide. Ihre eigene Landwirtschaft mit der Viehzucht und dem wenigen Ackerbau sorgte gerade für eine einigermaßen gesicherte Versorgung der Siedlungen, aber es bot keinerlei Sicherheit, sollte es zu kleineren Engpässen kommen. Sie konnten in diesem Jahr keinen Überschuss erwirtschaften.

 

Und nun sollten sie auch noch sechs weitere Mäuler stopfen. Denn wo sollten die jungen Frauen auch hingehen. Einfach wegschicken konnte man sie nicht. Das wäre die Methode der Zeit, sie als Sklaven zu verkaufen, als Mägde einzusetzen oder sie mit irgendjemanden zu verheiraten oder sie einfach sich selbst zu überlassen. Dass sie für ihr Auskommen selbst mit sorgen mussten, war klar, aber sie sollten das in Freiheit tun und nicht geknechtet. Mädchen und Frauen in dieser rauen Welt mussten sich schnell anpassen. Aber bei den Blauzahnleuten schien alles etwas anders zu sein. Niemand, der sie belästigte oder sie zu etwas zwang. Sollten sie etwas tun, wurden sie dazu aufgefordert und nicht angeschrien oder mit Schlägen traktiert. Schon auf dem Schiff hatten sie erleben können, dass man respektvoll miteinander umging.

 

"Auf dem Hof der Mecht können wir sie nicht alle unterbringen, Schlafplätze und Arbeit haben wir nur für drei. Vor allem in der Backstube und an den Webstühlen könnten wir Hilfe brauchen." meinte Merit zu dem Bärentaler. "Backstube? Ihr habt euch einen Backofen gebaut? So weit draußen vor der Stadt." Der Bärentaler war etwas verwundert. "Ja wir haben festgestellt, dass es einfach ist, wenn wir das Holz bei uns nutzen und das Getreide, das wir haben und die fertigen Brote an die Höfe und an die Städter verkaufen. Alle drei Wochen ist dort an einem Freitag Markt und wir haben dort einen Karren mit Broten. Bisher kamen wir noch nie mit einem nicht verkauften Brot zurück. Vor allem die Seeleute kaufen unser doppelt gebackenes Brot. Es hält lange und es schmeckt den Leuten auch. Mecht und die Jarl Gund haben es ausprobiert. Sie verkauft das Brot in ihrem kleinen Hafen auf der anderen Seite der Insel. Mit dem Pferdekarren brauchen wir zwar einen ganzen Tag dort hin, aber es lohnt sich. Inzwischen kaufen auch die Fischer aus der Umgebung des Hafens und ein paar Großbauern das Brot. Wir bekommen dafür Fisch, Getreide, Schafe, Wolle und ein paar Händler zahlen mit Bernstein."

 

Drei der Mädchen waren bereit auf den Hof der Mecht zu gehen. Aiva, fünfzehn Jahre alt, konnte zwar etwas lesen und schreiben, war aber auch geschickt im Brotmachen. Daina war 14 Jahre alt und konnte Ziegen und Kühe melken. Inna war mit dreizehn Jahren die Jüngste und konnte spinnen, zudem war sie Daina sehr verbunden. Diese beiden sollte man besser nicht trennen. Die drei würden Merit zum Hof begleiten. Die drei Jüngsten erhofften sich dort ein leichteres Leben, als in der großen Siedlung der Blauzahnleute.  

 

Die drei Älteren - Irene war zweiundzwanzig Jahre, Grazyna war siebzehn Jahre alt und hatte erzählt, dass sie gut nähen könne, Meldra konnte gut mit Pferden umgehen und war zudem körperlich sehr kräftig gebaut - würden den Bärentaler zur Siedlung begleiten.

 

Am 27. August 1216 verließ Mathias mit den drei jungen Frauen und den Knechten den Turm des Claus. Seine Frau Merit würde Peter von und zu Bärental zur Blauzahnsiedlung begleiten. Dort wollte sie sich Rat holen, denn drei Ziegen waren krank und mussten behandelt werden. Sie hoffte, dass man ihr dort ein paar heilende Kräuter geben konnte. Zudem wollte sie mit dem Wagenzug, der von Visby über die Blauzahnsiedlung zu Mechts Hof ziehen sollte, mit zurückreisen. Sie vermutete, dass die neu angeworbenen Ochsenführer den Weg nicht genau kannten und dass sie diese zum Hof geleiten konnte.

 

Morgens sah man weit draußen auf dem Meer noch einige unbekannte Segel, die von Osten in Richtung Südwesten weit draußen segelten. 

 

Peter machte sich mit seiner Gruppe am gleichen Vormittag auf den Weg zur Siedlung. Die Pferdewagen und die Reitpferde ermöglichten es allen, so schnell wie nur möglich zu reisen. Sie wollten am frühen Nachmittag ihre Heimat erreichen. Kaum waren sie losgezogen, sahen sie in der Ferne eine Gruppe von Menschen die, nachdem sie die Reitergruppe gesehen hatten, sich zu verstecken schienen. Peter und auch die anderen schenkten dieser Sichtung wenig Aufmerksamkeit. Sie zogen weiter und wollten einfach zur Siedlung. Die Vorfreude, dort wieder anzukommen, war zu groß - keiner wollte sich Gedanken darüber machen oder äußerte irgendwelche Bedenken. Nur Sophia, die wegen ihrer Verletzung auf viel Stroh in einem der Wagen hockte, war etwas misstrauisch und äußerte dies auch lautstark gegenüber Peter. Er schickte deshalb einen Reiter etwas mehr als fünfhundert Schritte in Richtung der Sichtung. Er sollte diese Gruppe beobachten und diente als Flankenschutz. Der Reiter sah aber nichts mehr und trottete seitlich abgesetzt von dem Pferde- und Wagenzug weiter.

 

Als sie am frühen Nachmittag endlich ankamen, herrschte in der Siedlung viel Aufregung. Vor ein paar Stunden war ein verletzter Knecht zu ihnen gekommen und hatte von einem Überfall berichtet. Ein Dutzend Bewaffnete hätten den kleinen Hof, auf dem er lebte, überfallen und alle erschlagen, die sie gefunden hätten. Ziegen, Schafe und auch eine Kuh hatte man davongeführt und den Hof angezündet. Er konnte entkommen, weil er Holz schlagen war und als er das Getümmel hörte, hätte er sich angeschlichen und das Unglück beobachten müssen. Der Mann berichtete, dass er der Meinung sei, dass die Bewaffneten Dänen waren. 

 

Peter und Merit schwante Übles. Mathias war fast ungeschützt mit nur zwei Knechten und drei jungen Frauen auf dem Weg. Sollten sie noch losreiten? Die Dämmerung hatte noch nicht begonnen und sie würden sicher vor Einbruch der Dunkelheit beim Hof ankommen. Schnell war ein Trupp von zwölf bewaffneten Reitern - sieben Männer und fünf Frauen – bereit,  Merit und Peter zu begleiten.

 

Sie fanden Fußspuren von einer Gruppe von Menschen, die offensichtlich schwer bepackt waren, denn auf dem teilweise weichen Boden waren die Spuren tief. Frisch schienen sie auch zu sein, denn weder der Wind noch der Regen der letzten Nacht hatten die Spuren verwischen können. Sie erreichten den Hof der Mecht noch, bevor es dunkel wurde. Mathias war nicht da. Auch von den Bewaffneten konnte niemand etwas berichten.

 

Obwohl die Nächte auf Gotland nicht ganz dunkel waren, nahmen die Reiter Fackeln mit und ritten sofort weiter. Sie kannten den Weg, den Mathias nehmen würde. Sie waren noch nicht lange dem bekannten Weg gefolgt, als sie Spuren eines Kampfes fanden. Auf dem Weg lagen Stofffetzen, ein zerbrochenes Schwert und der Boden war aufgewühlt. Im Schein der Fackeln sahen sie auch Blutspuren. Diese führte sie einige Schritte weiter in den Wald hinein. "Da liegt einer," rief Beatrice laut. Sie hatte einen der Knechte gefunden. Er lebte, war aber sehr schwer verletzt. Sein linker Arm war blutig und ein tiefer Riss oder eine Schnittwunde sah man an seiner Schulter. Er saß an einen Baum gelehnt  und starrte vor sich hin. "Wo sind die anderen?" Peters laute Stimme erweckte ihn aus seiner Starre. Mit einem leichten Nicken seines Kopfes nach links schien er eine Richtung anzudeuten. Und  

 

tatsächlich ein paar Schritte weiter, halb unter einem Busch, lag Mathias. Die Augen geschlossen, sein Kopf blutig die Kleidung zerrissen. In seinem linken Arm hielt er den Kopf des andern Knechtes geborgen. Ein Messer, das in seiner Brust steckte und die weit aufgerissenen Augen zeigten, dass dieser Mann tot war. Vorsichtig befreite man Mathias aus der Lage. Merit weinte leise vor sich hin und streichelte verzweifelt seinen Kopf. Alana hatte ihren Kopf auf seine Brust gelegt. "Mathias lebt. Sein Herz schlägt. Er muss ordentlich einen auf den Kopf bekommen haben. Er ist ohnmächtig. Lasst mich ihn untersuchen und bringt alle Fackeln zu mir. Ich brauche Licht."

 

Er hatte eine blutige große Beule am Kopf und einen Schnitt am Hals. Sie wusch seine Wunde mit etwas Wasser und versuchte ihm dann etwas Würzwein einzuflößen. Langsam erwachte er aus seinem Schlaf.

 

Während Alana mit Mathias noch beschäftigt war, versorgte Sylvia, die Heilerin, den anderen Knecht. Der Schnitt am Arm war tief, aber kein Knochen oder auch keine Sehne war verletzt. Er bekam einen ordentlichen Schluck Met, Sylvia säuberte die Wunde und dann nähte sie im Licht von zwei Fackeln die Verletzung.

 

"Wo sind die jungen Frauen? Wo ist der Karren und die Ochsen? Alles geraubt?" fragte Peter laut, aber weder Mathias noch der Knecht konnten ihm eine Antwort geben. Im Schein der Fackeln und hier im Wald fand man die Spuren nicht mehr. Im Freien wollten sie die Nacht nicht verbringen, also schafften sie die beiden Verletzen und den Toten vorsichtig zurück zum Hof der Mecht.

 

Peter war wütend, vor allem auf sich selbst. Die vielen unbekannten Segel, die sie alle auf See gesehen hatten, konnten nichts Gutes bedeutet haben. 

 

Am nächsten Morgen wurde ein Bote zur Blauzahnsiedlung und ein weiterer zum Turm des Claus geschickt. Alle die man bewaffnen konnte und die man in der Siedlung, dem Turm und auf dem Hof entbehren konnte, sollten sich am Waldrand des Gehölzes treffen, wo sie Mathias und den Knecht gefunden hatten. Peter war es nicht egal, dass man ihnen drei junge Frauen geraubt, einen Knecht getötet und zwei weitere Menschen verletzt hatte. Der Verlust der Ochsen und der Karren war ebenfalls tragisch, aber was ihn noch weit mehr belastete, war die Tatsache, dass man das so einfach machen konnte. In Friedenszeiten zogen ein paar Männer los, raubten, töteten und verschwanden, ohne Spuren zu hinterlassen. Wenn man das ungestraft hinnahm, dann würde das öfters geschehen. Man musste Zeichen setzen und diese Räuber und Mörder bestrafen. Es ging ihm nicht um Rache, sondern um den Schutz der Menschen und Güter, für die er mit die Verantwortung trug. Den Seelenschmerz, den er jetzt gerade mit sich herum trug, quälte ihn sehr. Er vermisste die Aussprache mit Sophia. Was würde sie dazu sagen? Oder war es doch die Wut und die Rachegedanken, die ihn zu diesem Feldzug trieben?

 

Am Nachmittag trafen sich die drei Gruppen am Waldrand. Fünfundvierzig Reiter, alle bestens bewaffnet. Maria Hammaburg hatte sechs ihrer besten Bogenschützinnen mitgebracht. Andrei hatte drei seiner Leute zu guten Armbrustschützen ausgebildet. Claus war mit den zehn neuen Leuten, die er angeworben hatte, mitgekommen. Man sah ihnen an, dass sie wütend waren, denn sie hatten sich hier ein friedliches Auskommen erdacht und wurden nun in einen Krieg hineingedrängt, den niemand wollte. Und was Claus und Peter auffiel, war, dass sich alle Sorgen um die jungen Weiber machten. Nicht aus Gedanken der Lust, sondern weil sie zu dieser Gemeinschaft gehörten. "Ja ich habe viel mit ihnen geredet, wir haben auch gemeinsam gebetet. Alle sind sich einig, dass sie zu uns gehören und diese Gemeinschaft ihnen ein geregeltes und sicheres Leben bietet. Dafür wollen sie kämpfen. Sie haben sehr schnell in unsere Gemeinschaft gefunden und fühlen sich hier gut aufgehoben. Sie sind alle Menschen, die man hin und her gestoßen hatte, gedemütigt, ausgenutzt und sie haben Dinge getan, die sie nicht berührt hat und nun kommen sie in eine andere Welt. Sie ist klein, aber sie bietet Schutz. Sie fühlen sich als Menschen." Das kam aus dem Mund von Claus, einem Krieger, der viel getötet hatte und nun hier ein neues Leben fand. "Warum muss man für Frieden kämpfen?" Diese Frage konnte Claus dem Bärentaler nicht beantworten. Denn die Antwort, die nahe lag, dass sie alle schwache Menschen wären, war schon lange nicht mehr brauchbar.

 

Zwei der Männer des Claus hatten Spuren gefunden. Nicht weit von dem Platz, wo sie sich gerade befanden. "Die haben heute Nacht hier übernachtet. Wahrscheinlich haben die euch sogar noch beobachten können, als ihr den Ort des Überfalls gefunden habt. Die Asche ist noch etwas warm und ich glaube, sie sind erst gegen Mittag weitergezogen. Die Spuren der Karren und der schweren Ochsen sind deutlich zu sehen. Und ich habe ein blutiges Tuch gefunden." Carlson, der neue Mann bei dem Herrn von Olsen war das. Der Mann war um die dreißig, sehr aufmerksam und kräftig gebaut. So ein Mann, der vor nichts Angst zu haben schien.

 

Sie folgten der Spur. Voraus ritten Carlson und Carlsen, sein kleiner Bruder. Noch weit vor Einbruch der Dämmerung kamen sie zurück. "Sie lagern etwas mehr als tausend Schritte von hier aus. Hinter einer Düne. Zwei Wachen sind aufgestellt. Eine zum Wege hin, den wir gehen und eine andere auf der Düne. Mir scheint, dass sie auf jemanden warten."

 

Worauf die wohl warteten, fragten sich alle?