Kapitel 60

20. Mai 1216 Kaiserlautern

 

Ottos Reise nach Caesarea Lutra an der Lauter hatte etwas länger gedauert als gedacht. In der Pfalz konnten sich alle nach ihrer Ankunft und der Einquartierung säubern und reinigen. Otto von Steintal kümmerte sich gut um den verletzten Christian. Ein Heiler wurde in die Pfalz gerufen um den jungen Mann genau zu untersuchen. Immer wieder klagte er über Schmerzen in der rechten Schulter, konnte den Arm kaum bewegen und seine Hand hatte  keine Kraft. Der Heiler stellte sich als unfähiger und dummer Mensch heraus und Otto warf ihn eigenhändig aus der Pfalz, als er sich dessen bewusst wurde. Christian wusste nicht alles, was mit ihm geschehen war und so wurde es schwer, festzustellen, was passiert sein konnte.

 

Bis sich eine etwas ältere Frau wagte, vor Otto zu treten. Sie war eine der vielen Mägde, die in der Pfalz Arbeit gefunden hatte. "Herr, meine Name ist Agnes. Mein Mann und meine beiden Söhne sind vor Jahren bei einem Brand ums Leben gekommen. Deshalb muss ich selbst für das, was ich Leben nennen mag, sorgen, ohne den Schutz eines Mannes. Meine Großmutter und meine Mutter haben mich das Heilen gelernt. Meine Großmutter war Novizin im Kloster der Hildegard von Bingen und lernte dort vieles über die Kunst des Heilens. Bis sie aus dem Kloster geschickt wurde." Nun lächelte die Frau etwas schelmisch. "Da man nicht allen Frauen zumuten mag, dass sie Kinder als Jungfrauen gebären können, schickte man meine Großmutter weg und meine Mutter wurde als jungfräulicher Bastard geboren. Ihr Auskommen und den Bestand ihres Lebens konnten sie mit der Heilkunst bestreiten. Ich lernte von beiden vieles, aber man muss es leider im Verborgenen tun. Die Mönche dulden es nicht, dass ich dem Schicksal zu oft mit meinem Können eine Wendung gebe. Ich habe vieles gelernt und da ich hier bin und diese Pfalz vielen Handwerkern Lohn und Brot gibt, verstehe ich mich gut auf das Heilen von Brüchen, blutigen rote Stellen am Körper, tiefen Schnitten und Quetschungen. Lasst mich dem jungen Mann helfen. Ich sehe doch, dass er leidet und schon ganz krumm geht." Otto hatte, wie es seine Art war, mit viel Aufmerksamkeit der Frau zugehört. Gregor, der neben ihm stand, war der Meinung, dass man zuerst den Vogt fragen sollte, ob dieses Weib zuverlässig sei. "Nein lieber Gregor. Schau sie dir an. Diese Augen sind klar, diese Hände wissen, was Arbeit bedeutet. Was hätte sie davon, mir etwas anzubieten, dass sie nicht erfüllen kann? Schlimmstenfalls Prügel und bestenfalls die Vertreibung von hier. Dann würde sie verhungern. Ich glaube ihr." Er machte Agnes ein Zeichen, dass sie sich um Christian kümmern sollte. Sie eilte davon, um nach ein wenig Zeit  mit einem Korb wiederzukommen. Ein paar saubere Tücher, ein paar Tiegel und ein paar glatte Holzstücke waren da zu sehen.

 

Sie setzte sich neben Christian in dessen Kammer, etwas abseits standen Gregor und Otto und beobachteten Agnes ganz genau. Erst sprach sie mit ihm leise, die beiden verstanden fast kein Wort. Dann entkleidete sich Christian, er zog seine Schuhe aus und sein Hemd, dabei musste ihm Gregor helfen, denn er konnte seinen Arm nicht gut anheben. Barfuß und ohne Hemd stand er vor Agnes. "Ich hatte einen Mann und zwei Söhne und bin an den Anblick eines jungen Männerkörpers gewöhnt. Zudem sind mir jegliche Gedanken abhanden gekommen, bei einem Manne zu liegen. Also müsst ihr euch nicht schämen junger Mann. Ich will euch nur helfen." sagte Agnes mit einem ernsten Gesicht. Sie wollte den jungen Mann nicht verstören und er sollte doch ernst genommen werden, auch wenn er sich seines Schmerzes schämte. Vorsichtig betastete Agnes die Schulter und den Arm Christians und dann strich sie ihm vorsichtig über den Hinterkopf, den Rücken und die Schulterblätter. "Ihr habt einen Schlag auf den Kopf bekommen, da ist noch etwas Kruste von getrocknetem Blut. Eine Beule kann ich auch noch fühlen. Der Arm war ausgekugelt und ist wieder zurückgesprungen, aber irgendetwas scheint hier nicht in Ordnung  zu sein. Wir sollten ihn wieder auskugeln und nochmals zurückspringen lassen. Man sieht es an den Muskeln, dass da was eingedrückt ist. Und euer Kopf muss immer wieder schmerzen, denn der Schlag, den ihr bekommen habt, muss kräftig gewesen sein. Wir fangen mit dem Arm an. Es wird schmerzen junger Mann. Schreit laut, wenn es weh tut, dann rennt der Schmerz vor Schreck davon. Ich kann euch auch einen Mohnsaft geben, dann werden ihr es nicht so schlimm empfinden, aber wir müssen dann mit der Behandlung eurer Kopfwunde etwas warten, denn da müsst ihr alles genau berichten, wo und was euch schmerzt und mit dem Saft spürt ihr das nicht so." Christian biss die Zähne zusammen, wartete kurz, um dann mit einem Seufzer zu sagen. "Ohne den Saft, wenn ihr es schnell macht."

 

Sie ging zu Gregor, um ihm etwas ins Ohr zu flüstern, dann sagte sie zu Christian, dass man etwas Vorbereitungszeit dafür benötigen würde. Sie umfasste immer wieder den Arm, dann die Schulter, umfasste das Handgelenk und tastete den ganze Arm immer wieder ab. Christian merkte nicht, dass Gregor hinter ihm stand. Agnes nickte, er umfasste den Jungen und hielt ihn fest, Agnes packte ihn am Oberarm, drehte ihn leicht und zog daran und drückte ihn sanft in seinen gewohnten Platz zurück. Laut hatte Christian aufgeschrien. Benommen setzte ihn Gregor auf sein Bett. Dann versuchte sie, ob der Arm sich wieder bewegen ließ. Unter Schmerzen war das möglich, aber seine Beweglichkeit war nicht mehr so eingeschränkt wie vorher. "Es wird dir noch einige Tage Schmerzen bereiten, den Arm zu bewegen. Ich werde dir einen Umschlag mit Kräutern machen, der dir den Schmerz etwas nimmt und dir bei der Heilung hilft."

 

Dann schnitt sie die Haare um die Kopfverletzung weg, wusch die Stelle mit warmen Wasser aus. "Da ist etwas eingedrungen, das sich entfernen muss. Könnte ein Stück Holz oder gar Metall sein. Ich gebe dir etwas Mohnsaft, denn ich muss die Wunde aufschneiden, das Stück entfernen und dann wieder zumachen, also zunähen."  Der Mohnsaft, den Agnes mit etwas Wein und warmem Wasser mischte, zeigte schnell seine Wirkung. Christin schlief schnell ein und dann konnte die Frau die Wunde aufschneiden und einen Holzsplitter herausholen. Vorsichtig tastete sie die Wunde ab und öffnete die Wunde weiter. "Da ist noch etwas unter der Kopfhaut. Das fühlt sich wie ein kleiner Nagel an." Dann bekam sie es zu fassen. Sie hatte recht, es war ein kleiner eiserner Splitter. "Das müsst ihr euch selbst anschauen. Ich kann nicht erkennen, was das ist. Ich fühle nur, dass der Knochen nicht verletzt ist, aber er hat eine lange blutige Stelle am Kopf. Das war ein langer Gegenstand, der ihn da getroffen hat. Der muss abgerutscht sein und traf ihn fester an seiner Schulter. Deshalb ist auch die ganz rot." Sie wusch die Wunde mit einem Kräutersud aus und dann nähte sie den Riss und verband denn den Kopf Christians mit frischem weißen Leinen.

 

Otto und Gregor schauten sich den Splitter aus Holz und dem Eisernen an. Otto konnte sich nicht vorstellen, wo diese beiden länglichen Teile aus verschiedenen Materialien herstammen sollten. Er verstand aber, dass man Christian absichtlich niedergeschlagen hatte und ihn auch verletzten wollte. Die Frage, die er Gregor stellte, war ihm wichtig. Er wollte wissen, ob man Christian töten wollte oder nur niedergeschlagen hatte, um in leichter gefangen nehmen zu können. Wer könnte denn diese Frage beantworten? Er nahm an, dass es der Domherr selbst war, der ihm das erklären konnte. Er musste unbedingt mit Ludwig von Bärental sprechen. Er würde ihn auf dem Triefels treffen, das hatte er dem Boten, der ihn suchen sollte, mitgeteilt. Ludwig war der Mann, der in der Lage war, für vieles Antworten zu finden oder zu erhalten. Seine Methoden waren oft etwas ungewöhnlich, für den Befragten auch manchmal sehr schmerzhaft, aber bei den Begegnungen mit Ludwig wurden viele sogar schwatzhafter als sie je waren. 

 

Agnes hatte den Jungen verbunden und bereitete ihm nun sein Lager. Sein Kopf wurde auf saubere Tücher gebetet, darunter legte sie einen Ledersack und den Körper bedeckte sie mit einem frischen Wolltuch. "Er wird nun einige Zeit ruhen. Lasst ihn schlafen. Wenn er aufwacht, wird er durstig sein. Hier habe ich noch einen guten Kräutersud, mit etwas Honig und Essig gemischt. Das wird ihm helfen. Wenn ihr erlaubt, werde ich morgen wieder nach ihm schauen." Als sie gerade gehen wollte, hielt sie Otto an der Hand fest. "Danke dir Agnes." Dann reichte er ihr zwei Silber und ein Goldstück. "Das ist für deine Mühe und für das was du für die Kräuter und Tücher bezahlen musstest. Kommt morgen wieder. Und wenn ich dir noch weiter meine Dankbarkeit zeigen kann, so sage es mir." Sie verneigte sich und wollte ihm das Silber und das Gold zurückgeben. "Herr ich tat es für den Jungen, ich tat es für meine Söhne, denen ich nicht helfen konnte. Ich erhoffte mir keinen Lohn dabei." Otto nahm ihre Hand und drückte sie zur Faust, sodass sie das Gold und das Silber nicht zurückgeben konnte. "Es ist gut so. Geht in die Küche und lasst euch etwas zu essen geben, dann und das ist ein Befehlt, geht euch waschen, kauft euch neue Kleider, kauft heilende Kräuter und gute Tücher, ich lass euch eine Kammer hier in der Pfalz herrichten. Kommt am Abend wieder, ich will mit euch reden." Dann schob er sie aus der Kammer des Christian hinaus. Gregor schaute ihn verwundert an. "Das ist mehr, als sie in ihrem ganzen Leben besitzen wird. Ihr seid großzügig mein Herr und Meister." Etwas schelmisch dreinschauen verneigte sich Gregor vor Otto. "Gregor ich habe Constanze von Breitenbach ein Versprechen gegeben und ich gedenke es zu halten. Aus ihrem Sohn einen Ritter zu machen. Wenn er vorher wegen eines dummen Streites mit diesem Domherrn schwer verletzt wurde, dann muss ich dafür sorgen, dass er wieder gesundet. Wenn er erwachsen ist, dann ist das etwas anderes, dann muss er sich selbst beschützen. Er steht unter meinem Schutz und ich sorge für ihn. Und was diese Agnes betrifft, so denke ich ein Stück weiter wie du. Sie kann uns allen dienlich sein. Wir benötigen gute Heiler, weil wir vielen Gefahren ausgesetzt sind, für die wir diese brauchen. Agnes mag den Jungen, ich habe mir etwas erkauft, was man so selten bekommt, Treue, Ergebenheit und Fachkunde. Ich gedenke Agnes in mein Gefolge aufzunehmen. Und ich werde nun an meine Rache an dem Domherrn und seinen bösen Getreuen denken. Das kann und werde ich nicht dulden, dass ein unschuldiger Junge diesem verdorbenen Manne und seinen Rachegelüsten ausgesetzt war." Gregor schaute ihn zweifelnd an. "Ward ihr besser, als ihr den Knaben in der Mönchskutte festnehmen liesst? Auch wenn er der Lustknabe des Domherrn war, er war ein für mich unschuldiger Knabe. Wo ist da der Unterschied zwischen Christian und diesem Mönch?"

 

Otto hieb mit der Faust auf den Tisch, sodass Christian kurz aufwachte, etwas murmelte und weiterschlief. "Verdammt Gregor, du hast recht, aber hüte deine Zunge, mir zu widersprechen. Ich weiß es selbst, dass Gerechtigkeit nicht durch weiteres Unrecht besser wird. Auch wenn du mir das jetzt nicht glauben magst, mir hat das Mönchlein leid getan, als er auf den Stein plumste." Gregor schüttelte den Kopf. "Nein ich glaube dir nicht, dass es dir leid getan hat. Du hättest dein Gesicht sehen sollen, als der Junge da blutend lag. Abgrundtiefen Hass habe ich gesehen. So viel Wut und Hass in dir und warum? Du warst verwirrt als Christian nicht sofort auffindbar war, aber das ist nicht deine Art, so viel Wut zu zeigen."

 

"Halt dein dummes Maul Gregor. Du hast recht, das war nicht ich, das war ein anderer Otto. Lass uns etwas trinken und vergnügen, ich muss ein paar Gedanken einfach loswerden, bevor sie mich erdrücken." Dann riss er die Tür auf, zerrte Gregor aus der Kammer, packte die nächste Magd am Arm, die ihm über den Weg lief und gab ihr den lauten Befehl, bei Christian zu bleiben und über ihn zu wachen. Sollte etwas mit ihm sein, sollte er umgehend gesucht und informiert werden. "Du haftest mir mit deinem hübschen Gesicht darüber, dass es dem Jungen gut geht. Mache keine Fehler, sonst schneide ich dir die Nase ab." Das verdutze Mädchen brach sofort in Tränen aus und wollte losrennen. Da packte sie Gregor und flüsterte ihr ins Ohr. "Die Nase schneidet er dir nicht ab, aber du wirst eine ordentliche Tracht Prügel bekommen, wenn dem Jungen was passiert. Merke dir das." Schluchzend eilte die Magd zur Kammer, wo Christian in tiefen Träumen lag. 

 

Hinter Otto hergehend schüttelte Gregor nur den Kopf. So kannte er seinen Freund und Herrn nicht. Unbedacht, fast launisch war er.

 

Freitag 21. Mai 1216 in Waiblingen 

 

Sein Mündel Jonata, Constanzes Tochter Marta und Lorentz saßen am Tisch, während Otto von Kraz ihnen die Grundzüge der Mathematik lehrte. Mit kleinen fast identischen Kieselsteinen legte er Reihen und die Studierenden mussten die Zahlen errechnen und dann eine von ihm genannte Zahl neu legen. Mit Begeisterung waren die drei bei der Sache. Die Grundzüge der Mathematik waren ihnen allen schon bekannt aber mit der Herausforderung, wer als Schnellster die richtige Zahl legten konnte, bekam der Unterricht eine neue Dimension. Mit Holz hatte Otto eine kleine Waage gebaut. Zwei Schalen an den Enden des Holzes befestigt und den Arm der Waage genau in der Mitte auf einen Würfel gelegt. Seine drei Studierenden sollten nun die beiden Schalen so lange mit den kleinen Kieseln füllen, bis sie im Gleichgewicht blieb. Zuerst wurden die Schalen willkürlich gefüllt, aber sie bekamen kein Gleichgewicht hin. Dann zählten sie die Steine ab, um in jede Schale die gleiche Anzahl zu bekommen. Das brachte die Waage auch nicht ins Gleichgewicht. Dann fingen sie an, sich die Kiesel genauer zu betrachten und versuchten, gleich große in die linke und rechte Schale zu legen. Das taten sie so lange, bis sie endlich zum Erfolg kamen.

 

Immer wieder brachte Otto neue Herausforderungen zu den jungen Menschen. Er schulte ihre Kreativität und ihr mathematisches Verständnis. Bis weit über die Mittagszeit lernten sie gemeinsam. Sie mussten dann ihre Lehrstunde unterbrechen, weil im Hof unten aufgeregtes Rufen zu hören war. Otto war das etwas zu viel und er wollte aus dem Fenster rufen, dass er doch um Ruhe gebeten hatte. Unten sah er, dass zwei Bewaffnete in den Farben der Staufen standen, neben jedem der beiden sah er die aufrührerischen Knechte. Ihre Strafe war wohl zu Ende und nun brachte man sie in sein Haus zurück. Er sah Constanze, die sich der Angelegenheit bereits annahm und wollte sich schon wieder seinen Studierenden zuwenden, als er seinen Namen rufen hörte. Constanze bat ihn um seine Anwesenheit unten im Hof.

 

Die beiden Knechte sahen verhungert und verängstigt aus. Constanze wollte sie nicht mehr aufnehmen, denn sie hatten Otto und den ganzen Haushalt mit allen Mitgliedern mit ihrem Verhalten und Taten in Gefahr gebracht. Aber diese Entscheidung durfte sie nicht treffen und es lag nun an Otto, hier ein Machtwort zu sprechen. "Seid ihr nun bereit, hier in diesem Haus wieder eurer Arbeit nachzugehen, zu dienen und Anweisungen zu befolgen, ohne bösartige Ideen oder Taten zu planen, die das Leben eines hier im Hause Kraz Lebenden zu gefährden? Seid ihr bereit das zu beschwören vor all diesen Menschen hier im Hof." Dann räusperten sich Otto, denn der Satz kam ihm etwas schwer über die Lippen. "Wollt ihr das unter freiem Himmel und unter den Augen Gottes schwören?" Beide nickten demütig. "Das reicht mir nicht, ich will laut hören, dass ihr das schwört!" Otto war anzumerken, dass ihm das nicht gefiel, er wollte diese Szenerie beenden wissen und wieder Normalität haben. Als die beiden etwas zu leise sagten, dass sie das schwören, wurde er laut. "Ich will, dass ihr das laut und für alle zu vernehmen sagt, dass ihr das schwört. Wenn ihr das nicht könnt, gebe ich euch der Gerichtsbarkeit der Staufer zurück und sie mögen ein anderes Urteil über euch sprechen. Und wenn ihr schwört, dann ist Gott unser aller Zeuge eures Schwures. Merkt euch das!" Gleichzeitig und laut sagten die beiden. "Ja wir schwören, dass wir dem Hause Kraz dienen werden und treu zu euch stehen." Otto dachte dabei gleich, dass sie das wohl von jemandem eingetrichtert bekommen hatten. In ihrem Verstand war das nicht entstanden. Anfänglich wollte er sich selbst milde stimmen, nun war er aber misstrauisch geworden.