Kapitel 59

1. Mai 1216 vor der Blauzahnsiedlung

 

Inzwischen zeichnete sich ab, dass die Königlichen sich bald verabschieden wollten. Die Besichtigung der Drachen und der Knorr bei Claus Turm stand noch bevor und auch ein Teil der Bürgerabordnung aus Visby machte sich zur Abreise bereit. Freundlich war man sich nicht mehr gegenseitig gestimmt, seitdem der Kaufmann Lion of Stonedam mit ein paar Bewaffneten des Königs weg war. Das Interesse von beiden Parteien an diesem Mann war einfach zu groß gewesen. Gemeinsam beschloss man am 2. Mai zum Turm zu reiten und dort die Beute zu besichtigen.

 

Erik, inzwischen wieder etwas fester in Bewegung und Worten, wollte Melanie, Sophia und fünf weiteren Mitgliedern der Blauzahnsiedlung zum Turm begleiten. Soweit wieder von seinen körperlichen und geistigen Leiden genesen, war er voller Tatendrang. Nachdem er sich bei Cristina von Bärental entschuldigt hatte, war ihm auch wieder etwas wohler ums Herz. Trotzdem versuchte er immer noch sich selbst zu prüfen, warum er in seiner Verwirrung die junge Frau töten wollte. Sophia hatte da eine Vermutung, die sie an diesem Morgen mit dem Onkel der Cristina besprechen wollte. Sie bat deshalb Peter von und zu Bärental mit ihm einen kleine Wanderung durch das hintere Tor über die Brücke zum reparierten Gatter zu machen. Dort hoffte sie vollkommen ungestört zu sein. Schon am Brückentor blieb sie stehen, fasste Peter an den Händen und schaute ihn an. "Auch wenn dir manche Dinge fremd sind, so hoffe ich doch, dass du verstehst, was ich dir sage." Peter schüttelte den Kopf, denn dass Sophia so geheimnisvoll tat, war ihm fremd, so kannte er sie nicht. Aber er würde abwarten und geduldig zuhören, was sie ihm zu sagen hatte. Warum sie ihn dabei fest hielt und unbedingt in die Augen schauen wollte, kam ihm etwas merkwürdig vor, aber er erduldete es. "Ich glaube unser Erik ist verliebt. Ein etwas älter Mann, der sich in ein junges Ding verliebt hat. Er hat es unterdrückt, weil er sich das selbst nicht zugestehen wollte. Dazu kam dann noch sein Wille, unbedingt wieder etwas jünger wirken zu wollen. Er hat über Tage einfach zu wenig gegessen und vor allem viel zu wenig getrunken. Und wir wissen beide, dass Erik sehr böse werden kann, wenn er etwas will und nicht bekommt. Er hätte Cristina nicht wirklich etwas getan, er wollte nur sehr böse wirken und sein Geist ist ihm da wohl außer Kontrolle geraten. Ich glaube das auch schon an anderen Orten und zu anderen Situationen gehört zu haben. Wenn Mönche zu sehr fasten und dann noch mit ihren tief verborgenen Begierden leben müssen, dann geht ihr Geist auf einem öligen Weg. Sie kommen ins Rutschen, stürzen oder fangen sich wieder auf. So denke ich war es bei Erik. Aber über eines darf man sich nicht hinwegtäuschen, Liebe ist bei jedem Alter, bei jedem Stand, bei jedem der Geschlechter möglich. Warum sollte er sich nicht in diese junge Frau verliebt haben. Am Anfang mag so etwas wie väterliche Fürsorge und Liebe dabei gewesen sein und dann wurde, ohne dass er es wirklich wahr nahm, richtige Liebe als Mann für eine Frau daraus." Peter hatte gut zugehört und verstand sehr wohl, was da geschehen sein konnte. Ja das war sicher möglich, dass Erik sich in Cristina verliebt hatte. Er war nun mal ein großer, kräftiger Mann, den viele Frauen in der Siedlung gerne anschauten. Die eine oder auch andere hatte er schon zu sich holen dürfen und es gab bisher keine Schwierigkeiten deshalb. Aber nun? Aber warum wollte Sophia ihm bei ihren Worten in die Augen schauen und ihn festhalten? Das wollte er nun unbedingt wissen. "Ja da magst du recht haben. Und Cristina ist eine aufblühende junge Frau, hübsch anzusehen, klug, manchmal etwas verlockend in ihrem Auftreten, eine Frau ist sie und er ein Mann. Wobei ich glaube, dass das für eine längere Verbindung nicht ausreichen würde. Ich bin jetzt ihr Vormund, aber sie ist alt genug, dass sie entscheiden kann, wie ihre Zukunft aussehen könnte. Aber erlaubst du mir eine Frage zu dem Ganzen? Warum schaust du mir so tief in die Augen und hältst mich auch noch fest?" Jetzt wurde Sophia etwas verlegen. "Peter ich muss dir in die Augen schauen, weil ich dort so selten sehen kann, was in dir ist. Selten sehe ich Feuer dort brennen. Im Kampf brennt es dort lichterloh oder wenn du von etwas überzeugt bist und uns alle mit deinen Worten von dem überzeugen willst, von dem du meinst, dass es richtig ist. Aber wenn es um Herzenswärme geht, fehlt das ganz und gar, da ist nur das tiefe Blau in deinen Augen zu sehen, wie ein Brunnen, in den man fallen kann. Und nun wollte ich sehen, wie du auf die Liebe zweier Menschen reagierst. Das Blau wurde etwas wärmer und dann wurde es wieder von deinem Verstand abgekühlt. Ich glaube, du hast in dir das Für und Wider für diese Liebe abgewogen und es als nicht wahr abgetan. Du willst das nicht. Du könntest dir nicht vorstellen, dass dieser warmherzige Riese die Christina in die Arme nimmt!" Sie machte ein kurze Pause und strich ihm dabei über die Arme und nahm seine Hände wieder in die ihre. "Wenn du wütend bist, sehe ich doch auch, ob du und deine Seele  dabei sind oder nur dein Verstand. Oft ist nur dein Verstand dabei. Du bewachst ständig deinen Verstand und deine Gefühle, sie dürfen keine Fehler machen. Diese Wut ist die Unterstützung für deine Worte. Warum kannst du dir nicht vorstellen, dass Liebe einfach nur entsteht, sie ist nicht von Hunger oder Durst, Sonne oder Mond abhängig. Du bist manches Mal wie ein Gaukler mit einer Maske, der die Bälle in die Luft wirft und alle anderen sehen dir zu und sind begeistert, klatschen mit den Händen vor Freude, keiner sieht dich, sondern nur die Bälle." Sie ließ ihn los und ging zurück zur Siedlung und ein verwirrter Peter von und zu Bärental blieb zurück.

 

In der Siedlung machte man sich bereit für die Abreise. Erik, Melanie, Sophia und fünf Knechte machten sich bereit. Die Pferde waren gesattelt und man nahm auch etwas Proviant mit. Lars war mit ein paar anderen damit beschäftigt, das Haupttor wieder in Stand zu setzen und wollte sich dieses Spektakel nicht ansehen. Der Himmel war grau und es würde Regen geben, nur das Wann wusste man nicht.

 

Peter ging zur Palisade und schaute darüber hinaus auf die Vorbereitungen der Königlichen und der Bürgerabordnung aus Visby. Es fiel ihm gleich auf, dass es wesentlich weniger Berittene aus Visby gab, als er bisher gesehen hatte. Er wusste, dass man die Gefangenen mit Reitern aus Visby, die am Abend vorher gekommen waren, am frühen Morgen abgeführt hatte, aber wo waren die andern abgeblieben? Marcus und Juris kletterten zu ihm herauf. Er erklärte ihnen, was er beobachtet hatte. Beide stimmten ihm zu, denn sie konnten sich das auch nicht erklären. Am heutigen Morgen waren sie nicht weggeritten, das hätte man bemerkt, also mussten die Reiter in der Nacht weggeritten sein. Alberto kam ebenfalls nach oben auf die Balustrade. "Hat jemand Beatrice und Julia gesehen? Ich finde meine Frau nicht und Julia sollte heute die Aufstellung der Gegenstände schreiben, die uns noch nach der Abgabe an die Königlichen und an Visby bleiben. Die Auflistung ist weg und die Frauen auch." Marcus schaute sich um, als ob er von oben alles ganz genau sehen konnte, was um sie herum geschah. "Ich schaue nach, ob Pferde gesattelt wurden und fehlen. Fehlt noch jemand oder sind sonst alle da? Nicht dass noch weitere Mitglieder verschwunden sind."

 

Peter eilte zu Melanie und Sophia und berichtete, dass die beiden fehlten und keiner wusste, wo sie waren. "Ich habe heute Morgen schon nach Dara geschaut und sie nicht gefunden, — ihre Freundin Cahyra wusste aber nicht, wo sie abgeblieben ist. Ich habe mir da noch keine Gedanken darüber gemacht, aber jetzt schon. Wir schauen uns um, ob noch jemand fehlt."

 

Es fehlte noch jemand. Betty, die sich um die Pferde kümmerte, war auch weg und im Stall lag Steffen mit einer ordentlichen Wunde am Kopf auf dem Boden. Fünf Pferde waren mit den Sätteln verschwunden.

 

Erik wollte dableiben, aber Lars riet ihm und Melanie, mit den Knechten doch die Königlichen und die Leute aus Visby zu begleiten. Er schickte Simon mit Askold voraus. Sie sollten Claus von den Vorkommnissen berichten. Alle anderen in der Siedlung ließ er bewaffnen, allerdings ohne dass die Leute vor der Siedlung das bemerken sollten.

 

"Kannst du einschätzen, wie viele von den Knechten und Bewaffneten aus Visby schon weg sind?" fragte Lars Peter, denn sie wollten wissen, mit welcher Kampfkraft sie es zu tun bekämen, wenn sie denen folgen wollten. "Ich schätze, es sind nicht mehr als sechs oder sieben. Denn von den Männern aus Visby und den Königlichen sind mit den Gefangenen etwas mehr wie zwölf losgeritten, davon waren nur drei dabei, die schon länger vor den Toren waren, die andern waren zur Bewachung aus Visby gekommen. Da fällt mir ein, zwei davon sind nicht mit den Gefangenen zurückgegangen. Die haben sich unter die Visbyer gemischt. Ich habe sie gestern am Nachmittag noch gesehen. Die waren gut bewaffnet und schauten sich unser Tor genau an und haben auch mit unseren Leuten gesprochen." - "Also haben wir es mit sechs oder auch sieben gut bewaffneten Leuten zu tun. Und ich gehe davon aus, dass sie nicht denselben Weg nach Visby nehmen, wenn sie dorthin wollen, wie die Söldner, die die Gefangenen dorthin bringen. Nehmt die Hunde mit und sucht Spuren. Nehmt vor allem Bogenschützen mit." Peter nickte und suchte sich seine Begleitung zusammen. Kaum waren die Gäste vor der Siedlung weg, ritten auch Peter und seine kleine Streitmacht aus dem Tor hinaus in Richtung Visby. Einer der Wolfshundmischlingen war ein guter Fährtenleser und seine Nase war auf Betty ausgerichtet, da sie mit ihm oft zur Jagd ging. Ein Hemd von ihr hatte genügt und er fand schon nach etwas mehr als dreihundert Schritten vom Tor entfernt die Spur. Sie führte sie weg vom Weg nach Visby. Das war der Weg zum Dorf der Brenda. Dort war die Jarl Gund mit vier ihrer Männer.

 

Peter trieb alle an, selbst die Hunde spürten seine Unruhe, nur der Wolfshundmischling blieb gelassen, seine Nase hatte die Spur und das war nun seine Aufgabe, diese zu verfolgen. Ein anderer Hund fand ein Kleidungsstück etwas abseits der Spur. Ein Tuch, etwas Blut klebte daran. Das war schon getrocknet, aber noch nicht ganz fest. Sophia, die ihn begleitete, erkannte das Tuch. Es gehörte Betty und so wie es dagelegen hat, hatte sie es absichtlich verloren. Das Blut musste mit Absicht auf das Tuch gelangt sein. Jemand legte ein Spur für sie, die Verfolger.

 

Alberto, Beatrice, Gatte und sein Bruder Jose ritten neben Peter. Links und rechts wurden sie von Jon und Marcus flankiert. Zehn Schritte hinter ihnen waren Sophia, Sylvia, Matra und Lisa. Weit vorne fast gleichauf mit den Hunden ging Carlo, er führte immer wieder sein Pferd an den Zügeln. Weit hinter ihnen und fast unsichtbar ritt Colja. Der Boden war noch etwas aufgeweicht, da es am Abend vorher geregnet hatte. Die Spuren von Pferden, aber auch Spuren von Schuhen waren gut zu sehen - sie hatten sich in den Boden eingedrückt,  die Erde trocknete langsam und die Abdrücke blieben sichtbar zurück. Der Wolfshundmischling, Joseph wurde er gerufen, hatte die Führung übernommen. Weit nach Mittag machten sie eine kurze Rast. Carlo ging noch ein paar hundert Schritte weiter, sein Pferd und die Hunde mussten zurückbleiben. Alle sollten sich ausruhen, denn so eine Jagd ermüdet schneller und verlangt viel Kraft von allen. Peter wollte nicht, dass sie müde in einen Hinterhalt gerieten. Alberto war deswegen wütend, die Angst um seine Frau Beatrice verlieh ihm viel Kraft. 

 

Carlo kam zurück und machte ein Zeichen, das alle sofort verstanden. Sie sollten leise sein. "Die haben sich dort hinter dem kleinen Wald in einer Senke ein Lager eingerichtet. Sehen konnte ich nicht viel. Zwei Bewaffnete, die ich noch nie gesehen habe, halten Wache. Ich konnte mich nicht nahe genug heranschleichen. Aber ich habe unsere Pferde gesehen, die sind abgesattelt und dazu noch acht andere Pferde, auch alle ohne Sättel. Also werden die dort lagern. Auch etwas Rauch steigt aus der Senke."

 

Colja wurden die Hunde übergeben und er musste auch auf die Pferde aufpassen. Die Hunde hätten sie beim Anschleichen verraten können. Er verstand es gut, die vier Fellnasen ruhig zu halten. Peter, Carlo und Matra schlichen sich an das Lager heran, umrundeten es, konnten aber keinen Blick ins Lager werfen, da die Wachen ständig um das Lager gingen. Sie hörten nur lautes Lachen und immer wieder unterdrückte Schreie. Dann sahen sie, dass die Wachen ausgewechselt wurden. Die beiden, die bisher um das Lager gegangen waren, gingen in die Senke und zwei andere kamen, um sie zu ersetzten. Als die drei Blauzahnleute sich zurückschleichen wollten, hörten sie einen Schrei - den Schrei einer Frau. Dann gab es wüstes Gelächter als offensichtliche Antwort auf den Schrei.

 

Zurück bei den Hunden und Pferden wurde sofort ein Plan gemacht, wie man sich dem Lager nähern konnte, um die Gefangenen zu befreien. Peter hatte verboten, den anderen von dem Schrei zu erzählen. Er fürchtete, dass Alberto unbedacht loseilen würde, um seine Frau zu befreien.

 

Carlo und Matra sollten die Wächter ausschalten. Die einsetzende Dämmerung würde ihr Anschleichen erleichtern. Es würde zwar nicht so schnell dunkel werden, aber das Gebüsch vor der Senke war dicht genug, um jemand sehr lange unsichtbar zu halten. Peter, Alberto und Jose würden sich an der Seite postieren, wo die Entführer in die Senke eingeritten waren. Alle andern dann auf der anderen Seite, die am höchsten war. Dort sollten sie mit Langbögen und Armbrüsten ihre Gegner beschießen. Das Zeichen dazu sollte von Peter kommen. Er wollte sich lautstark dem Lager nähern und die Entführer ablenken.

 

Es dauerte lange, bis jeder seine Position erreichte, aber es dauerte nicht so lange, bis die beiden Wachen mit durchgeschnittenen Kehlen erledigt waren. Aus dem Lager waren Pferde und lautes Lachen von Männern zu hören. Dann ging Peter von und zu Bärental los. Alberto und sein Bruder blieben versteckt hinter ihm. Etwas mehr als dreißig Schritte vom Lager entfernt rief er dann: "He wer seid ihr denn und was macht ihr hier." Dann stockte ihm die Stimme, denn was er da sah, war mehr als er erwartet hatte - fast erstarrte er. Auch Alberto und sein Bruder Jose sahen alles. Mit einem Schrei stürmten die beiden an Peter vorbei. Alle Blicke der Entführer waren auf die Drei gerichtet, als die ersten Pfeile und Bolzen ihre Ziele fanden. Von den sieben Männern, die sich in dem Lager befanden, wurden drei sofort niedergestreckt.

 

Peter erwachte aus seine Schockstarre, als Alberto und sein Bruder bereits zehn Schritte vor ihm waren und brüllenend mit gezogenen Schwertern auf  ihre Gegner zurannten. Peter hatte seine Morgenstern in der Hand und hetzte nun ebenfalls los und schwang brüllend hinter den andern her. Jeder der Drei fand seinen Gegner, ein Vierter stürmte zu den Frauen, die gefesselt auf dem Boden lagen und legte Beatrice ein Messer an den Hals.  "Halt, keiner erhebt noch einmal eine Waffe oder ich schneide jeder dieser Weiber den Hals durch. Tretet zurück, jeder zehn Schritte." Alberto erkannt als erster die Situation und schritt langsam zurück und rief dabei den andern zu. "Haltet ein. Nicht weiterkämpfen. Zurück!" Auch die drei, die man gerade attackiert hatte, blieben einfach stehen und warteten ab, was noch passieren würde. Sie wussten sofort, dass sie in Reichweite der Bögen und Armbrüste waren. Wenn der Kampf weitergehen würde, waren sie in größerer Gefahr als ihr Kumpan bei den Weibern. Kose und Peter gingen auch ganz langsam zurück. Der Mann, der die Frauen mit dem Messer bedrohte, rief weiter. "Ihr da oben, werft jetzt die Bögen und die Armbrüste runter." Er hatte genau gesehen, wer da oben stand und wusste dass da drei Bögen und zwei Armbrüste heruntergeworfen werden mussten. Und er beobachtete es sehr genau, dass die auch unten in der Senke landeten. Keiner legte die Waffen nieder. Peter schaute sich seinen Gegner an, der Mann schien auch schon etwas älter zu sein, sein rechtes Augen war milchig weiß. Eine kleine, aber tiefe Narbe durchzog sein Gesicht von der rechten Augenbraue bis zur Wangen. Die beiden anderen standen links von dem Mann. Die Frauen lagen gefesselt rechts unterhalb der Böschung. Aber wo war Dara? Hinter den Pferden, die auf der anderen Seite standen, hörte Peter und die andern das Stöhnen einer Frau. "Aha die Sarazenenfrau sehnt sich schon wieder nach einem richtigen Mann. Sie stöhnt schon,“  rief der Mann, der Betty und die andern Gefesselten bedrohte.

 

Was sollten sie tun? Wenn sie angreifen würden, könnten sie die Vier ohne weiteres besiegen, aber würde man den Frauen vorher die Kehle durchschneiden? Sie waren doch gekommen, um sie zu befreien und nicht um ihren Tod zu beweinen.