Kapitel 56

Sonntag 1. Mai 1216 in Waiblingen

 

Zurück in seinem Haus haben sich Constanze von Breitenbach und auch Otto daran gemacht den jungen Christian auf seine neue Aufgabe bei Otto von Steintal vorzubereiten. Am 30. April musste er seine Mutter und die Freund verlassen. Otto hatte im ein Pferd, Reisekleidung die passend zu seiner neuen Aufgabe, waren besorgt. Der Abschied war schwer, Constanze fühlte sich hilflos. Nur der junge Christian freute sich darauf einem Herrn aus dem Hause der Staufer dienen zu können und die Aussicht eines Tages zum Ritter geschlagen zu werden. Nun war Constanze und ihre Tochter Marta an diesem Sonntag ganz früh in die Kirche geeilt. Sie wollten für Christian beten, der im Tross des Otto von Steintal reiste. Sie waren auf dem Wege nach Speyer zum großen Dom, dort wollten sie am Grabe Philipp beten.

 

Der Besuch im Dom diente auch der Festigung der Schwaben in ihrem Herrschaftsanspruch gegenüber dem Braunschweiger. Philipp war ermordet worden und die Gottgewollte Ordnung der Herrschaftsansprüche des Adels war dadurch erheblich gestört. Die Störung galt es zu beseitigen. Ein ermordeter König, Blut war geflossen bei einem heimtückischen Mord, beseitigt wie ein gewöhnlicher Bauer. Das geht nicht, also musste man diesem Mann nicht nur die Ehre erweisen sondern ihn in die Nähe von Heiligen rücken. Der Täter, ein Wittelsbacher, war schon tot doch war seine Tat, ein Königsmord noch in aller Munde. Es war ungehörig, eine Wahnsinnstat die da ein Fürst an seinem Herrn begangen hatte. Ein dummes und sehr gefährliches Beispiel, das besser nicht Schule machen sollte. Fürsten starben als Helden auf den Schlachtfeldern aber nicht durch ein Schwert im Schlafgemach.

 

Und diese Propaganda für die Gottgewollten Ordnung begann schon in den eigenen Reihen durch diesen Pilgergang nach Speyer zu wirken. Otto von Steintal beschrieb die großen Taten seines Verwandten und die Ruchlosigkeit des Wittelbachers, der nun im Höllenfeuer schmorte. Der junge Christian war nach allem was er gehört hatte nun der festen Meinung, dass er bei der Adelsfamilie die Ehre hatte zu dienen, die für Recht und der Gerechtigkeit eintrat und nach Gottes Worten handelten. Und in der Nähe eines so bedeutenden Mannes wie Otto von Steintal zu sein machte ihn sehr stolz.

 

Otto von Kraz rief an diesem Sonntag noch einmal alle in seinem Haus zusammen und berichtete was sein Namensvetter, Otto von Steintal für Urteile gesprochen hatte. Viele derer, die in seinem Hause lebten nahmen seine Worte mit einer gewissen Betroffenheit zur Kenntnis. Man hatte mit einem schlimmeren Urteil gerechnet. Sich gegen seinen Herren zu wenden war eine Tat, die den Tot verdiente. Gregor übernahm dann von Otto die Rede. Er lobte die Güte und Großzügigkeit ihres Herrn Otto von Kraz und vergas nicht hinzuzufügen, dass man nicht immer so gütig sein konnte.  

 

Nun konnte Otto sich endlich dem widmen, wofür er hierher gerufen wurde, Chroniken schreiben.

 

Zuerst verfasste er einen Text über die Gerichtsverhandlung, dann einen über den Priester, der die beiden Knechte verführt hatte. Immer wieder fragte er sich, warum dieser Mann sie so darauf versteift hatte, dass in diesem Hause Hexen lebten und dass die Wölfe und der Herr Graf ein Geschöpf des Teufels sei. Das führte ihn weiter zu dem Hauptmann der Wachen, den Unterschlagungen und diesen Gesprächen mit Bartholomäus und dass nun Jonata, die Tochter des Stellvertreters des Abtes nun bei ihm im Haus lebte. In so kurzer Zeit waren so viele Dinge um ihn herum geschehen. Und da wurde ihm bewusst, dass da noch drei Personen in seinem Haus lebten, die er schon vergessen glaubte. Agnes, Linhardt und deren Sohn. Wo waren die abgeblieben? Er öffnete die Türe zu seiner Kammer und rief nach Lorentz. Der kam schnell die Treppe nach oben gelaufen, so wie es schien, war er mit irgend einer Verkostung in der Küche gerade beschäftig gewesen, denn er kaute noch als er Otto gegenüber stand. Otto fragte den Jungen, wo denn die Gäste abgeblieben seien. Der Wusste nur, dass der Sohn unten im Stall war und sich um die Pferde kümmerte und Agnes mit ihrem Gatten waren auf dem Weg zu einer Mühle am Bach. Sie hatten gehört, dass man dort einen Mann pflegte, der mit einer Kopfverletzung gefunden worden war und das Gedächtnis verloren hatte. Hofften sie, dass das einer ihren Knechte war, der sich der Dokumente bemächtigt hatte und durch einen unglücklichen Zufall nun hier verletzt gefunden worden war? "Weißt du wo die Mühle ist?" Fragte Otto den Jungen, der nickte nur. "Dann lass uns den beiden folgen." Otto nahm einen dicken Stab mit und gürtete einen Dolch um, Lorentz sollte sich ebenfalls bewaffnen, denn vor der Stadt soll sich Gesindel befinden, die darauf warteten, dass Menschen anreisten, die zu Markt nach Göppingen und an Waiblingen vorbei wollten. Ungefragt gesellte sich Constanze zu ihnen. Auch sie hatte einen kräftigen Knüppel mit. Sie hatten die Mühle fast erreicht, als ihnen Agnes und ihr Mann entgegenkamen. Linhardt war aufgebracht und redete laut auf Agnes ein. Sie bemerkten nicht, dass ihnen die drei entgegenkamen bis die ihnen den Weg versperrten. "Der da in der Mühle ist einer unserer Knechte. Der hat eine schlimme Wunde am Kopf. Der hat nicht das Gedächtnis verloren, der ist einfach stumm, das wissen wir aber. Die Dokumente müssen dort gewesen sein, ich habe versteckt die lederne Rolle gesehen, in der die Papiere und das Pergament eingerollt waren. Aber der Müller gibt sie nicht raus und gibt mir keine Auskunft. Und für die Pflege unseres Knechtes will er nun auch noch etwas Silber haben." Linhardt sprach schnell und aufgeregt und Otto musste ihn ein paar Mal unterbrechen, weil er vor lauter Aufregung sehr undeutlich sprach. Er bot an, dass sie gemeinsam noch einmal zu dem Müller gehen um dann zu fünft bei ihm auf zu treten. Linhardt dachte nach um dann über die Köpfe der anderen zu schauen. "Wir müssen nicht darüber beraten, wie und warum wir mit dem Müller sprechen sollten. Otto, die Mühle gehört dir und der Müller ist dein Pächter. Du kannst es auch mir überlassen mit dem Mann zu reden, ich habe die Härteren Argumente." Gregor zog sein Schwert aus der Scheide und schlug mit voller Kraft den Zweig eines Baumes ab, der ihm zu nahe gekommen war. Das war ein Argument, dem man sich nicht verschließen konnte.

 

Kurz bevor die sechs die Mühle erreichten standen sie auf einmal vier kräftigen Burschen mit Mistgabeln und Knüppeln gegenüber. In der Mitte stand ein kräftiger Mann der erwartungsvoll einen Stock gegen den Boden drosch. "Ihr schon wieder. Ich habe euch doch gesagt, dass ich nichts für euch habe und den Mann könnt ihr holen, wenn ich ein bisschen Silber in meinen Hände spüre und jetzt verschwindet." Otto war über diese Höflichkeit sehr verwundert. Sie waren zwar nur drei Männer, ein Knabe und zwei Frauen die diesen Burschen gegenüber standen, aber wenn man so freundlich empfangen wurde, dann stimmt etwas nicht. Gregor hatte zwar nur sein Schwert umgegürtet, aber man sah ihm an, dass er ein geübter Kämpfer war und dieser Müller mit seinen Knechten waren zwar kräftig aber ob sie gen ein Schwert viel ausrichten konnten? "Meine Name ist Gregor von Büren, wir suchen den Müller Cornelius. Wer von euch ist das?" Der mit dem Stock schlagenden trat eine schritt vor und machte sich noch etwas größer. "Warum wollt ihr das wissen, was habt ihr auf meinem Land zu suchen?" Das reizte Gregor sehr, so einen Mann etwas zu fordern. "Ich will das wissen und wie kommt ihr darauf, dass das euer Land ist?" Ein kurzes Zucken der Wimpern zeigte, dass der Stockschläger verunsichert wurde. "Ich bin Cornelius und das hier sind meine Gehilfen. Wir haben wenig Zeit mit euch zu plaudern, wir müssen mahlen gehen und das Mühlrad muss vorher noch repariert werden. Also verschwindet alle." Kaum hatte der Mann ausgesprochen als Gregor schon losstürmte. Er schlug mit seinem Schwert dem Mann den Stock aus der Hand wobei er ihm auch noch vier Finger brach und dann stand er vor den vier anderen, die damit nicht gerechnet hatten und streckte einen mit dem Knauf seines Schwertes nieder und stoppte dann, als seine Schwertspitze am Holz des nächten verharrte. "Lügner, welches Korn wollt ihr den mahlen, im Ort ist keines mehr, weil man es gestohlen hat und wenn ich mich nicht verhört habe, höre ich das Mühlrad wie es sich dreht. Lorentz, Linhardt entwaffnet die Kerle. Und wenn ihr nicht wisst wer das da vor euch ist, dann sage ich es euch. Das ist Otto von Kraz, dem gehört die Mühle. Und nun will ich wissen, wer ihr seid?" Kaum ausgesprochen klatschte Gregor mit der flachen Klinge dem Anführer ordentlich auf die Schulter, sodass der zu Boden ging. Als einer der Müller gesellen nicht schnell genug seinen Knüppel Lorentz übergeben wollte, rammte der ihm seinen Stock in den Magen sodass er stöhnen zu Boden ging. Damit war jeglicher Widerstand gebrochen. Alle anderen gingen auf die Knie und hoben die Hände. Constanze suchte ein paar Seile und Stricke und die fünf wurden zusammengebunden.

 

Agnes und ihr Mann eilten dann in die Mühle. Sie fanden ihren ehemaligen Knecht mit durchgeschnittener Kehle tot auf dem Bodenliegend. Das Blut war noch nicht getrocknet und ein feiner Rinnsal kam noch aus der Halswunde. Sie müssen ihn kurz bevor sie gekommen waren den Hals durchgeschnitten haben. Und auf dem Tisch lagen alle Pergamente und Papiere, die Linhardt gesucht hatte.

 

10. Mai 1216 Heilbronn am Neckar

 

Gegen Mittag erreichte Gregor mit den Wachen aus Waiblingen und den fünf Gefangenen den Zug des Otto von Steintal. Weder er noch Otto von Kraz besaßen das Recht die Hohe Gerichtsbarkeit auszuüben. Da die fünf sich zudem noch mit den vermeintlichen Feinden der Staufer verbündet hatten, wurden sie Otto von Steinfeld übergeben. Ein Brief mit den Anschuldigungen und den Fakten sowie die Aussagen des Gregor von Büren genügten vollkommen, um den Prozess gegen die Gefangenen zu führen. Als Otto von Steinfeld dem Vogt der Siedlung Heilbronn und Böckingen den Prozess anmeldete wurde ihm das untersagt. Die Calwer Grafen, denen diese Gebiet gehörte waren weniger mit den Staufern befreundet sondern neigten mit ihrer Verbundenheit den Welfen zu. Also machte sich Otto von Steinfeld mit seinem Zug am nächsten Morgen auf. Da er mehr Bewaffnete hatte als der Vogt wurde ihm das nicht verwehrt.

 

Am 13.Mai 1216 waren sie in Speyer angekommen. Die Überfahrt über den Rhein hatte fast einen halben Tag gedauert, da die Fährleute nicht mehr als drei Pferde und fünf Personen übersetzten konnten. Dafür musste Otto noch einmal ein Vermögen ausgeben. Er war verärgert, denn für die fünf Gefangenen, die er in Speyer hinrichten lassen wollte, musste er auch die Überfahrt bezahlen. Diese sinnlose Aktion des Heilbronner Vogtes verärgerte ihn und seine Leute um so mehr, da sie wieder zeigte, dass man wenig an Gerechtigkeit interessiert war als an Machtspielen. Aber das sollte ihm der Vogt büßen. Er würde Ludwig von Bärental eine Nachricht zukommen lassen. Dieser Vogt hatte seine Befugnis doch etwas zu weit ausgedehnt. Auch wenn Otto von Steintal kein rachsüchtiger Mann war, so waren ihm solche Männer zuwider. Die sollten besser keine solchen Machtbefugnisse ausüben dürfen, das würde sich nun nach seiner Bestrafung ändern. Ludwig war gut darin, Leute vom Pferd stürzen zu lassen. Unfälle waren seine Spezialität und er konnte sie am Leben oder sie auch lange leiden lassen. Wie es seinem Auftraggeber beliebte.

 

Die Nachricht an Ludwig lautete, dass der Vogt leiden solle und seine Aufgabe als Vogt nicht mehr ausüben solle, zudem wollte Otto sein Geld für die Überfahrt der fünf Gefangenen und eine kleine Entschädigung haben.

 

Am Sonntag dem 15. Mai 1216 fand die Gerichtsverhandlung auf dem Platz vor dem Dom statt. Sonntags durfte nicht gefoltert werden, deshalb waren die Gefangenen auch schon am Tag davor auf die Verhandlung gut vorbereitet worden. Fast die gesamte Bevölkerung von Speyer, etwas mehr als achthundert Menschen und die Bauern mit Knechten, Weibern und Kindern waren gekommen um das Spektakel zu sehen. Gregor verlas den Brief des Otto von Kraz mit all seinen Verdächtigungen und Fakten. Gregor schmückte es alles noch etwas aus. Die Menschen hörten mit gierigem Interesse zu. Worten waren schön aber nicht immer so unterhaltsam wie sich das das gemeine Volk wünschte. Also hatte Otto von Steintal noch etwas besonderes mit den fünfen vor. Foltern durfte er im Angesicht des Domes nicht, aber er durfte die fünf Baden. Er nannte es reinigen des sündigen Körpers. Die Gefangenen wurden in Fässer gestopft, ein Deckel war so gemacht worden, dass gerade noch der Kopf aus dem Fass schaute, dann füllte man die Fässer mit Kot und allerlei Unrat. Es stank fürchterlich. Gregor beschrieb, dass so ihre Taten zum Himmel stinken würden und Petrus deshalb für diese Menschen die Pforte verschloss. Dann wurden ihre Köpfe mit heißem Wasser übergossen. Die Fässer mit den gefangenen lud man anschließend auf einen Karren und der ganze Zug mit Schaulustigen, Söldnern und Ottos adlige Begleitung ritten und gingen zum Rhein. Dort wurden die Fässer mit Seilen gebunden und am Rollte sie danach in den Rhein. Die Reinigung begann, man ließ die Fässer in Rhein etwas treiben und zog sie dann wieder ans Ufer. Immer so früh, dass keiner der Gefangenen ertrank. Nach Atem ringend und hustend waren sie in diesen Fässern gefangen. Der Domherr hatte noch durch ein paar Mönche verbreiten lassen, dass man die gefangenen nur fünf Mal ins Wasser lassen würde, wollte man mehr sehen, mussten die Leute dafür bezahlen. Dafür durfte die Menge auch auswählen, wer von den Missetätern den im Fass schwimmen darf. Der Anführer wurde am meisten gewählt. Bei dieser Sammlung kam einiges an Silbermünzen zusammen. Man beendete das erst am späten Nachmittag und die Zuschauer gingen zurück auf den Domplatz wo einige Händler, Bäcker und auch Garküchen ihre Stände eröffnet hatten. Die Fünf in ihren Fässern wurden auf ein Podest gestellt und die Zuschauer konnten noch einigen Schabernack mit ihnen treiben, während sie aßen, tranken oder auch schöne Tücher für sich kauften. Den Gestank hatte der Rhein weggeschwemmt. Die fünf in ihren Fässern waren erschöpft und fast schon dankbar, dass diese Tortur vorbei war. Was sie am nächsten Morgen erwartet war ihnen klar, aber jeder Wimpernschlag mehr war ein Stückchen Hoffnung, dass es doch nicht kommen würde.

 

Otto von Steintal war das alles zu wider, egal ob der Domherr seine Freude daran hatte und alles als Gottes Willen benannte. Das Quälen von Menschen oder auch von Tieren empfand er seit frühester Kindheit als falsch. Strafen hatten ihre Berechtigung und Strafen konnten sehr schmerzhaft sein. Einem Dieb die Hand abhacken war einfach sinnlos. Warum einem Menschen seiner Fähigkeit rauben sein Brot zu verdienen? Lieber ein Ohr abschneiden oder auch die Nase, aber jemand zu Verstümmeln und ihn so zu strafen, dass er keiner Arbeit mehr nachgehen konnte war dumm. Bettler gab es schon zu viele, dann lieber einen kurzen Schnitt und dann war es vorbei. Diese Spektakel machten keinen Sinn. Waren die Menschen deshalb besser geworden? Brachte die Angst vor dieser Strafe die Bauern dazu nicht mehr zu stehlen, die Kaufleute dazu nicht mehr zu betrügen. Machte es die Handwerker fleißiger? Nein das war nicht so. Besser wäre es gewesen dem Anführer den Kopf abzuschneiden und die vier anderen als Sklaven arbeiten zu lassen, bis sie ihre Schuld abgetragen haben.

 

Otto hatte gerade sein Nachtgebet beendet als es an seiner Tür klopfte. Spät an diesem  Abend war es Gregor der zu Herrn von Steintal in die Kammer kam, die ihm der Domherr zur Verfügung gestellt hatte.

 

"Gregor was willst du? Ich bin müde, man hat mir keine Magd geschickt, um die Bösen Geister in meinen Lenden zu vertreiben und dann kommst du." Gregor hatte in der einen Hand einen Krug mit Wein und in der anderen zwei Becher aus Ton. "Herr ich kann keine dralle Magd für eure Lenden ersetzten, ich habe nur einen guten Wein um euren Gaumen etwas zu kitzeln und ich würde gerne etwas mit euch besprechen. Eines davon ist der jungen Christian und das andere ist der Herr von Kraz. Wollt ihr den Wein und meine Fragen haben?" Otto nickte freudig, das war immer noch besser als blöde im dunkeln an die Decke zu starren und auf den Schlaf zu warten.