Kapitel 55

19. April 1216 später Nachmittag an der Küste Gotlands

 

Man hatte zwei Leute zur Beobachtung des Lagers zurückgelassen. Lars und Claus berieten kurz über das was sie da gesehen hatten. Das war keine Seeräuberlager oder ein Heerlager, hier hatten sich ein paar Händler heimlich einen kleinen Hafen aufgebaut der ihnen erleichtern sollte, ihren Handel aufzubauen. Irgendjemand hatte ihnen eingeflüstert, dass die Blauzahnleute ausgeschaltet werden sollten, damit sie dann leichter ihren Geschäften nachgehen konnten.  Die Knorr, die sie gesehen hatten, war eindeutig ein Pferdetransporter und eines der Langboote war eher ein Transportschiff, denn einen Teil der Ruderbänke hatte man als Lagerplatz umgebaut. Die Wappen die man sah waren aber weder Claus noch Lars bekannt. Und ihre neuen Partner konnten ihnen nicht sagen, woher diese Männer kamen. Der Zahnlose meinte, dass es sich um Leute aus Calais handeln könne. Er meinte verstanden zu haben, dass es sich um Franken und Engländer handelten. Wahrscheinlich haben die auf der falschen Seite gekämpft, denn Johann Ohneland war sehr rachsüchtig gewesen, mit Baronen, Kaufleuten und Rittern, die sich nicht schnell genug für ihn entscheiden konnten und die Franken waren auch sehr wählerisch bei der Partnersuche. Er wusste nur, dass sich einige dem Dänenkönig angeschlossen hätten und nun waren sie hier gelandet. Aber er konnte das nur vermuten.

 

Am Abend schlichen sich Lars und der Zahnlose noch einmal zu dem Beobachtungspunkt, wo zwei Männer der Blauzahnleute sich befanden. Auch wenn es schon etwas dämmerte so erkannte der Zahnlose doch den Kaufmann, der sie freigekauft hatte. "Da unten ist der  Mann. Der in dem langen, braunen Mantel und dahinter ist der Mönch oder Priester, der immer bei ihm war." Lars zählte die Männer die er sehen konnte. An Land waren etwas mehr als fünfzehn Männer und auf den Schiffen hatte er dreißig gezählt. Das waren einfach zu viele für sie. Sie konnten sie nur beobachten. Reden war auch keine gute Idee. Also brauchten sie Verstärkung.

 

Die ganze Nacht geschah nichts. Am nächsten Morgen Ritten fünf Männer aus dem Lager. Sie durchstreiften die Umgebung, aber finden konnten sie nichts, denn die Blauzahnleute verstanden es sehr gut sich zu verstecken. Gegen Mittag kamen die fünf Reiter zurück. Und dann wurden wieder welche losgeschickt. Dieses Mal lies Claus die Männer verfolgen. Sie ritten in Richtung des Hofes von Mecht, beobachteten dort alles und ritten am nächsten Morgen offensichtlich zufrieden mit dem was sie gesehen hatten wieder zurück.

 

22. April 1216 am Meer  

 

Die Männer, die Claus zur Verfolgung abgestellt hatte, brachten die ersehnte Verstärkung. Kaum waren die Spione weg, sah Olovson, dass Reiter und ein paar Karren kamen. Sophia hatte dafür gesorgt, dass man zuerst zum Hof der Mecht gehen sollte um dann weiteres zu planen.

 

Nun waren es genügen Kämpfer um mit den Männern am Strand zu verhandeln, sofern das Möglich war. Peter war mit zweiundzwanzig Bewaffneten, teilweise auf Pferden und Karren oder auch zu Fuß eingetroffen. Die neuen Kämpfer wurden zwar mit Argwohn begutachtet, aber der Zahnlose war sehr bemüht, dass sich alle einigermaßen gut verstanden. Irritiert waren die ehemaligen Piraten von der großen Anzahl an Frauen, die mit Waffen gekommen waren. Bei einigen musste man aufkommende Gelüste mit harschen Worten vertreiben.

 

Peter und Judit sollten an diesem Tag zu Fuß in Richtung des Lagers gehen. Fünfzehn Kämpfer sollten sich dann oben an der Düne zeigen und zehn Bogenschützen, die von Maria Hammertochter angeführte wurden, lagen verborgen auf einer Klippe. Die Männer aus dem Lager benützen die Klippe zwar immer wieder als Beobachtungspunkt, aber man war da sehr nachlässig und an diesem Morgen war niemand dort.

 

Judit konnte die Sprache der Franken und Normannen sprechen, Peters Dänisch war etwas fragmenthaft, aber für ein Austausch an Freundlichkeiten oder für eine Kriegserklärung würde es reichen. Beiden hatten ihre Waffen nicht abgelegt, sie kamen nicht in Demut sondern wollten von Anfang an zeigen, dass man sich stark genug fühlte sich auf Augenhöhe mit diesen Leuten zu unterhalten. Kaum hatten sich die beiden auf vierzig Schritte genähert wurden sie auch schon von den Männern am Strand entdeckt und sie bildeten umgehend eine Kampfformation. Und dann entdecken sie die Leute auf der Düne. Peter und Judit  blieben stehen und Peter riefen den Leuten zuerst auf Deutsch, dann auf Dänisch und Schwedisch etwas zu. Dann rief Judit auf Normannisch etwas und da rührte sich auch einer aus dem Schildwall. Sie riefen sich einige Worte zu bis Peter von Judit die Übersetzung des Gespräches bekam. "Sie sind Händler, wollen in Frieden Handel treiben. Sie sind so gut bewaffnet, weil es hier Piraten geben soll, ein Händler aus Visby hat sie davor gewarnt und es soll eine verrückten Bande aus einer Siedlung mit vielen wilden Frauen und alten Männern geben. Die würden alles angreifen, was ihnen in den Weg kommt. Ich habe ihm gesagt, dass ich einer der wilden Frauen sei, Judit heiße und dass ich kein Interesse habe ihn anzugreifen. Wir wollen nur wissen, was sie hier machen und ich wollte seinen Namen wissen." Judit hatte weiter die Gruppe vor ihnen beobachtet. "Ein Priester oder Mönch seht hinter denen und scheint ihnen Befehle zu geben. Und wenn sich es richtig sehen spannen da ein paar ihre Armbrüste, gut gedeckt von den Schilden, aber ich kann es sehen. Wir sollten uns bereit machen weg zu laufen oder hinter der Düne links von uns zu verschwinden. Ich traue diesem Normannen nicht, sein Normannisch ist so miserabel, dass ich nicht weiß, wo er überhaupt herkommt. Und er wollte mir seinen Namen nicht sagen." Im selben Moment wurden die Schilde gesenkt und drei Armbrustschützen standen da und zielten auf sie. Peter riss Judit zur Seite und warf sich schützend über sie. Die Bolzen flogen weit über sie hinweg. Sie hörten nur hämische lachen und ein paar anzügliche Bemerkungen zu Peters Tat. Dann Hörten sie, dass sie verschwinden sollten und dass man die Männer auf der Düne sich besser zurückziehen sollten. Peter zog Judit hoch und sie rannten unbeschadet hinter die Düne und verschwanden so aus dem Blickfeld der Männer. Da surrten die Pfeile von Maria Hammertochter und ihren Bogenschützen auf den inzwischen gelockerten Schildwall der Männer zu. Der Effekt war, dass zwei Männer schmerzgetroffen brüllten und der Rest der Männer sehr verwundert über diesen Angriff waren und man sich in den Schütz der Hütten und sogar auf die Langboote zurückzog.

 

Judit und Peter zogen sich zu Claus zurück. "Die wollen nicht verhandeln, die wollen uns nichts sagen, die sind auf Ärger aus. Welche Rolle spielt dieser Mönch oder Priester eigentlich? Und dieser Kaufmann den der Zahnlose erkannt hat, als den Mann, der einen Teil der Piraten freigekauft hat?" Claus Neugierde war kaum zu bändigen, die Hand lag am Knauf seines Schwertes. Peter hatte das Gefühl, der Mann wollte kämpfen. Er schaute Peter und Judit an. "Ja richtig erkannt, auch wenn du es nicht angesprochen hast Peter von und zu Bärental. Ich will kämpfen. Aber nicht aus Lust daran, sondern weil ich hoffe, dass danach alles etwas anders wird. Ich will meinen Turm weiter ausbauen, die Siedlung soll erblühen und alles was uns stört muss jetzt endgültig beseitigt werden. Genug des sinnlosen Tötens, Raubens und Brennens, das ist nicht das erschaffen von Nutzbringendem, was die da treiben. Die denken nur an sich und das stört mich ungemein. Ich wollte nicht nur an mich denken und an unsere Idee, ich will Frieden, aber es geht offensichtlich nicht ohne Kampf und Blutvergießen. Dann solle es so sein."

 

Claus ging zu Maria Hammertochter, die den kleinen Hafen beobachtete. "Bis wohin könnt ihr von hier aus die Pfeile schießen?" Maria beriet sich mit ihren Kämpferinnen und Kämpfern. "Bis zu den Hütten sicher, zwei von uns können auch das erste Langboot erreichen oder den Holzsteg. Was sollen wir tun?" Claus fragte nach, ob sie auch Brandpfeile dorthin schicken könnten. Maria nickte und sie machten sich sofort daran, Pfeile für das Vorhaben fertig zu machen. Lars hatte inzwischen seine Kämpfer drauf eingeschworen, sich so wenig wie möglich auf Einzelkämpfe ein zu lassen. Diese Männer da unten bei den Schiffen waren Kämpfer, erprobt, grausam und sie standen mit dem Rücken zur Wand. Für die war Flucht kein Weg zum Sieg und etwas anderes kannten die nicht.

 

Claus, Lars und Peter berieten sich kurz. Man durfte diesen Leuten keine Zeit lassen um sich auf einen Angriff vorzubereiten. Peter sollte mit fünf Kämpfern zu Maria hinauf gehen, sie benötigten etwas mehr Schutz, denn man wusste nicht wie der Feind sich aufgestellt hatte. Peter nahm den Zahnlosen und vier seiner Leute mit, die ihm am vertrauenswürdigsten waren. Lars würden mit fünfzehn Männern über den Weg, den Peter bereits gegangen war, in einem Schildwall zum Lager vorstoßen. Claus sicherte mit weiteren Kriegern die Uferböschungen auf Pferden. Sie sollten verhindern dass Piraten sich über andere Wege in den Rücken der Blauzahnleute schlichen. Inzwischen sah man, dass sich auf den Langbooten und der Knorr doch einiges an mehr Männer versteckt hatte, als man bisher vermutete.

 

Mit Brandpfeilen auf die Hütten, den Steg und das erste Langboot begann der Angriff. Währenddessen rückte Lars langsam über den Weg vor. Wie Lars es geschafft hatte, die zusammengewürfelte Mannschaft so schnell zu einer Einheit zu bilden, war bewundernswert. Rechter Fuß nach vorne und alle schrien ' Hu', der linke Fuß nach vorne wurde mit einem 'Hä' begleitet. Langsam, in einem Schritttempo kam der Schildwall mit einem Hu und Hä auf die Männer bei den Schiffen zu. Die Brandpfeile verhinderten, dass sich diese Leute formierten, immer wieder wurde nicht nur Holz oder der Sand am Stand getroffen, sondern auch einer der Männer. Eine Hütte brannte schon lichterloh und auf dem Drachenboot entwickelte sich schon starker Rauch, was darauf schließen ließ, dass es dort auch schon brannte. Der Priester oder Mönch schrie immer wieder seine Leute an, er versuchte Ordnung in das immer schlimmer werdende Chaos zu bringen. Bis zu dem Moment wo ihn ein Pfeil traf, kein Brandpfeil sondern ein sehr langer Pfeil mit einer langgezogenen Spitze. Maria hatte den Mann gesucht und ihr Pfeil hatte ihn gefunden. Jemand trieb reiterlose Pferde auf den Schildwall zu, das laute Hu und Hä verängstige die Tier zu sehr und so liefen sie nicht wie gewollte auf den Schildwall zu sondern versuchten auszuweichen oder drehten um und rannten teilweise über den Holzsteg und trampelten dabei einige Männer nieder und stürzten ins Meer. Jemand versuche eines der Drachenboot bereit zu machen, doch er konnte nicht schnell genug die Männer dafür sammeln und so legte das Boot mit einer viel zu geringen Mannschaft ab, mehr von der Flut getrieben, als gerudert kam es langsam vom Steg weg. Die letzten Kämpfer stellten sich am Anfang des Steges den Blauzahnleuten entgegen. Es wurde ein harter Kampf, jeder Fußbreit wurde auf beiden Seiten mit Blut und Schmerzen bezahlt. Keiner dieser Männer gab einfach auf, aber viele stürzten zu Boden und blieben verletzt liegen, erst  dann endete der Kampf für diese Männer. Inzwischen war Claus auch mit seinen Männern eingetroffen. Schnell hatten sie für sich eines der Drachenboote erobert und eine Mannschaft zusammengestellt, die den Fliehenden hinterher rudern konnten. Da war der Kampf an Land schon vorbei.

 

Die meisten Männer in dieser Hafensiedlung waren verwundet und was Peter und Lars bemerkten, abgemagemagert, ausgezehrt und schwach. Nur ein paar waren gut genährt. Es gab zwei Tote und drei schwer Verletzte, die wahrscheinlich nicht mehr lange leben würden. Die anderen waren mehr oder weniger verletzt. Man sah ihnen an, dass sie einmal sehr kräftig oder gar muskulös gewesen und sicher auch harte körperliche Arbeit gewohnt waren, aber offensichtlich hatten sie sich über längere Zeit nicht gut ernähren können.

 

Der vermeintliche Mönch oder Priester wurde verletzt aufgefunden. Er hatte sich in die Knorr geflüchtet und unter ein paar Seilen versucht zu verstecken, aber zwei Seeleute der Knorr lieferten ihn Lars aus. Sie erhofften sich dabei nicht einmal eine Belohnung, sie wollten den Mann einfach los werden. Der Kuttenmann verfluchte die zwei dafür, aber Furch zeigten die deshalb weniger. "Wir sind keine Christen und seine Flüche können uns nicht treffen. Wir halten den Mann einfach für verrückt." Sagte einer der beiden Seeleute. "Unseren Herren und den Steuermann haben die Leute einfach umgebracht und wir mussten für diese da die Knorr segeln und rudern. Sie haben uns hungern lassen und geschlagen. Wir wollen niemanden etwas tun, sind unbewaffnet und suchen jetzt einen neuen Herrn." Lars verstand die Sprache der beiden etwas. Zu Peter meinte er nur, dass die beiden wohl England kommen würden, aber einen sehr merkwürdigen Dialekt sprachen. Er fragte sie, wo sie den herkommen würden und war erstaunt zu erfahren, dass sie Schotten seien und schon vor zwei Jahren oder so nach Dänemark gekommen seien. Dort wurden sie von einem Kaufmann angesprochen und wurden Seeleute auf der Knorr. Sie beide können gut mit Pferden umgehen und so kümmerten sie sich auf See um die grasfressende Fracht. Und ihren etwas merkwürdigen Dialekt hätten sie, weil ihr Dänischer Herr nur Englisch sprach und sie nur Schottisch konnten und nun ein Mischmasch aus Dänisch, Englisch und Schottisch sprachen. Der Mann wollte gar nicht aufhören zu sprechen, Lars brachte ihn mit einer Handbewegung zum Schweigen, es gab genügend anderes zu tun und andere Probleme zu lösen.

 

Das Langboot, das Claus erobert hatte war hinter dem fliehenden Langboot, das von nicht mehr als zwanzig Rudern bewegt wurde. Claus war mit seinem Boot noch etwas mehr als dreihundert Schritte entfernt, als es dort krachte und sich das Drachenboot nicht mehr bewegte. Der Mast brach und stürzte ins Meer und schnell sank es. Männer sprangen ins Wasser und einige versanken sofort. Claus steuerte sein Boot weit um die Unglücksstelle herum und dann sah er warum das Drachenboot im Meer versank. Sie waren auf ein kleines Riff aufgelaufen und hatten sich offensichtlich eine Seite des Drachens aufgerissen. Erst jetzt fuhr Claus langsam auf die Unglücksstelle zu. Er konnte noch drei aus dem Wasser ziehen und auf einer Holzplanke hatten sich zwei weitere Männer geflüchtet. Die versuchten zuerst von dem Drachenboot mit den Händen weg zu paddeln, gaben dann aber auf und wurden an Bord genommen und vor Claus geführt. Der erkannte sofort, dass er den ominösen Kaufmann gerettet hatte und einen Knaben von kaum zehn Jahren.

 

Der Kaufmann, er nannte sich Lion of Stonedam. Er sei ein Englisch Baron, aber Claus zweifelte sofort daran, dass das wahr sein könne. Außer Lion war alles andere sicher erlogen. Stonedam war keine Ortschaft oder sonst irgend ein ihm bekannter Begriff, der etwas beschreiben konnte. Und der Knabe sei sein Eigentum, ein Sklave mit Namen Beda. Claus fand das alles einfach für unwahr und lies alle bis auf den Knaben binden. Dann ruderten sie zu dem Steg zurück, wo Lars und Otto auf sie warteten.

 

Claus, Maria, Judit, Lars und Peter gingen auf eine der Dünen, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Sie wollten auch bei ihrer Beratung ungestört sein. Judit hatte schon einiges erfahren, als sie mit einiger der Gefangenen gesprochen hatte. Die meisten von ihnen waren aus England und Schottland und hatten auf Schiffen gearbeitet. Von einige Dänischen Piraten waren sie überfallen und auf Schiffen der Dänen verpflichtet oder versklavt worden. In den letzten Monaten war alles sehr schlecht gelaufen und sie hatten immer weniger Glück und zu Essen. Der Kaufmann habe aber in Visby mit einem andern Kaufmann verhandelt und so waren neue Männer zu ihnen gekommen und auch ein wenig mehr an Fisch und Brot. Ein Teil der neuen Kämpfer und ein großer Teil der Dänischen Mannschaften haben sich auf einem Raubzug gegen eine Blauzahnsiedlung befunden und von dort seine nur ein paar ohne Beute und verletzt zurückgekehrt. Bisher habe man von kleineren Überfällen auf Handelsschiffe, vom Handel mit Pferden und Sklaven gelebt. Vor allem Knaben die gute Stimmen hatten wurden gesucht. Einigen von den Knaben wurden die Hoden abgeschnitten und dann, wenn sie das überlebt hatten an Kirchenmänner verkauft. Sie waren hier gelandet, weil die Dänen sie vertrieben haben. Ihr Jarl, der sich Lion nannte hatte sich an einem Sohn eines anderen Jarl vergangen und der Junge war dann auch noch gestorben. Der Kaufmann aus Visby war sein Partner, denn der Handelte auch im verborgenen mit Sklaven.

 

Peter und Claus schauten sich an, immer wieder hörten sie davon, Knaben, Mädchen, Frauen und auch Männer wurden als Handelsware betrachtet. Knaben kastriert, Mädchen als Huren ausgebildet, Leben zerstört. Gab es nichts besseres, womit man Handel treiben konnte? Schütze nicht ihre Religion davor?