Kapitel 54

26. April 1216 Morgengrauen in Göppingen

 

Otto von Steintal war müde. Er musste wie alle anderen Gäste in einem Zelt schlafen und wurde die ganze Nacht von allerlei Getier geärgert. Er hatte ein angeschwollenes Auge, weil ihn dort ein Insekt gestochen hatte. Er war schlechter Laune und das bekamen alle in seiner Umgebung zu spüren.

 

Als ihm der Henker vorgestellt wurde, ermahnte er den Mann eindringlich, den ehemaligen Hauptmann schnell zum Tode zu führen. Er wollte keinen Mann am Galgen sehen, dessen Blase sich entleerte, der verzweifelt strampelte und dessen Augen drohten, aus den Höhlen zu dringen. Der Hauptmann sollte schnell sterben. Das würde den Herbeigeeilten, die den Mann hängen sehen wollten, zwar nicht gefallen, aber Strafe war Strafe und diese war für den Hauptmann. Und das sollte Spektakel genug sein. Seine beiden Ministerialen mussten sich das Ganze noch mit ansehen, bevor sie ihren Auftrag erledigen durften.

 

Der Pranger für die beiden Knechte war schon aufgebaut und zuerst wurden die beiden an den Pranger gebunden. Ihre Köpfe wurden so befestigt, dass sie sehen konnten, wie der Hauptmann gehängt wurde. Ein Galgen war nicht errichtet worden, eine alte Eiche mit festen Ästen genügte dem Herren von Steintal dafür. Er wollte nicht noch mehr Mittel aufwenden, um den Mann hängen zu sehen - das Ganze kostete ihn sowieso schon zu viel. Als die Kirche ihre Glocken läuten ließ, wurde der Hauptmann herangeführt. Ein paar Bewaffnete mussten ihn fast tragen, da er offensichtlich nicht in der Lage war zu laufen. Otto von Steintal war wütend, da er vermutete, dass man den Mann gefoltert hatte und er deshalb nicht laufen konnte. Gregor klärte ihn auf. "Der Hauptmann wurde betrunken gemacht. Deshalb kann er nicht mehr laufen. Ich habe ihn nochmals verhört und der Wein lockerte seine Zunge etwas mehr. Aber nun sollten wir den Teufel nicht länger auf seinen Hauptmann warten lassen. Er wird hängen, egal wie lange wir noch hier stehen und warten."

 

Otto von Steintal gab das Zeichen. Der Strick wurde über einen Ast geworfen, darunter ein Tisch aufgestellt und dann hob man den Hauptmann auf den Tisch. Stehen konnte er nicht, deshalb hielten ihn zwei der Wachleute fest. Der Henker stieg ebenfalls auf den Tisch, um dem Mann die Schlinge um den Hals zu legen, während unten die Henkersknechte das andere Ende des Seiles um den Baum banden. Kaum hatte der Henker die Schlinge um den Hals des Mannes gelegt und den Sitz geprüft, brach der Tisch zusammen. Die Bewaffneten stürzten zu Boden, der Henker hatte sich an dem Hauptmann festgehalten, der baumelte am Strick beschwert durch den Henker. Der ließ nun den Mann los und landete auf seinen Füßen, der Hauptmann hing tot am Stick. Sein Körper schwang noch etwas hin und her, aber das war es auch. Das Ganze brachte alle Zuschauer zum Lachen. So eine Hinrichtung mit diesem Lacheffekt hatte niemand erwartet. Selbst der genervte Otto von Steintal erlaubte sich ein Lachen. Otto von Kraz schüttelte nur den Kopf. Er dachte bei sich, dass er froh sein sollte, dass der Gehängte nicht lange leiden musste. Das hatte er nicht gewollt, aber der Tod war so selbstverständlich wie Brot essen oder über eine Wiese gehen. Nur die beiden Knechte, die im Pranger festhingen, fanden das alles nicht lustig. Einer der Jungen hatte sich in die Hosen gemacht. Er wurde noch schlimmer verspottet als vorher. Otto von Steintal gab den beiden Ministerialen ein Zeichen. Sie verstanden schnell, dass sie sich nun auf den Weg machen mussten, die Wahrheit herauszufinden. Pferde standen schon bereit und sie ritten mit ihren Begleitern davon.

 

Otto von Steintal war sich sicher, dass einer der beiden für den Braunschweiger hier war. Er war der Sohn eines ehemaligen Verbündetet der Staufer, der sich später dem Braunschweiger angeschlossen hatte. Der Sohn war in den Süden gekommen, um das Lehen seines Vaters, das man diesem entzogen hatte, mit einem Treueschwur zurückzuerhalten. Der andere Ministeriale war der dritte Sohn eines Grafen, er konnte zwar schreiben und lesen, war aber nicht sonderlich fleißig. Otto vermutete, dass der Mann irgendetwas vor ihm verbarg. Lag es daran, dass er sich den Männern näher sah als Frauen? Wurde er deshalb erpresst und war er vielleicht in diese Unterschlagungen verwickelt? Wenn es nach Otto gegangen wäre, hätte er beide zur Rede gestellt und wenn es sein musste sogar foltern lassen, aber Männer von Adel durfte man nicht foltern. Selbst einen gottlosen Sodomisten nicht, zudem fehlte einfach der Nachweis oder eine Anschuldigung dafür. Konnte sich der Kerl nicht einfach eines dieser Küchenweiber ins Bett holen, musste es denn ein Knabe sein? Otto von Steintal verstand das nicht. Jede Nacht lagen ein oder auch zwei Frauen bei ihm auf seiner Bettstatt und er war sehr glücklich darüber. 

 

Zurück im Lager der Staufer gab es ein kurzes Mal mit kaltem Wildbret, etwas Obst und frischem Brot. Vor dem Lager gab es einen kleinen Tumult. "Was ist da los?" rief Otto von Steintal und Gregor eilte schon los, um zu erkunden, was passiert war. Er kam mit einem etwas anzüglichen Grinsen zurück. "Herr, der Henker ist es, man hat ihn nicht entlohnt. Zudem steht sein Karren und sein Pferd noch in Göppingen und man lässt ihn nicht mehr in die Stadt. Und jemand hat ihn mit Pferdepisse übergossen."

 

"Es ist genug der Dummheit. Er hat seine Arbeit gemacht, auch wenn die nicht sonderlich gut war. Der Vogt sollte ihn bezahlen. Wenn jeder meint, hier nach seinem Willen zu tun, was er für recht hält, dann brauchen wir keine Gesetze mehr, sondern nur noch Schwerter. Sagt dem Mann, er soll warten und holt mir den Vogt." Otto von Steintal war wieder schnell in heftige Wut geraten. Er hatte einen roten Kopf bekommen und klopfte heftig mit der rechten Hand auf den Tisch. Als seine Diener einfach stehen blieben und nichts taten, nur Gregor sich zum Gehen wandte, war es um sein bisschen an Ruhe, die er noch besaß, geschehen. "Gregor du bleibst stehen, dort steht mein Haushofmeister, das ist seine Aufgabe zu gehen und den Vogt zu holen und es umgeben mich noch drei meiner Diener und zwei Knappen." Jetzt kam Bewegung in die Menschen. Der Haushofmeister eilte davon. Raunzte den Henker auf das übelste an, dass er warten solle und rief dann nach dem Vogt. Dann eilte er zurück zum Henker, gab ihm einen Beutel mit Münzen und wollte ihn wegschicken. Aber da stand schon Gregor hinter ihm. Er misstraute schon immer diesem eitlen Gesellen. "Wir warten bis der Vogt da ist. Er möchte sich bei euch noch für eure Arbeit bedanken!" Der Haushofmeister wollte Gregor widersprechen, der brachte ihn aber mit einer eindeutigen Handbewegung zum Schweigen. Der Vogt kam und erklärte sich seinem Herrn. "Ich habe dem Haushofmeister eine paar Münzen gegeben. Er sollte damit den Henker und den Bäcker bezahlen. Ich konnte nicht da bleiben, da ich die Wachen noch einteilen musste und ich die Vorbereitungen für die Weiterreise treffen wollte."

 

Otto von Steintal war unerbittlich mit seinen weiteren Fragen an seinen Haushofmeister. Er hatte weder den Henker noch den Bäcker bezahlt und die Anweisung erteilt, den Wagen und das Pferd erst am Abend an den Henker zu geben. Damit wollte er verhindern, dass der Mann und seine beiden Knechte eventuell dem Tross der Staufer folgen konnten. Denn der Mann erwartete noch weitere Bezahlungen für drei vergangene Hinrichtungen, die noch nicht bezahlt waren. "Vogt was sagt ihr dazu? Wer war für die Bezahlung zuständig?" Der Vogt stand gelassen da. "Mein Herr, das war der Haushofmeister. Die Urteile wurden von euch gefällt und deshalb war euer Haus für die Entlohnung zuständig." Otto von Steintal schüttelte sich. Hier in aller Öffentlichkeit noch einmal einen seiner engsten Vertrauten wegen Verfehlungen zu beschuldigen, das konnte er nicht machen. Hier gab es zu viel Volk um ihn herum. "Gregor und ihr, lieber Vogt, kümmert euch um die Entlohnung der Leute. Und ihr, mein bester Haushofmeister, reitet heute neben mir."

 

Seine Gäste unterhielten sich währenddessen sehr intensiv miteinander. Sie wollten das alles nicht hören. Der Abt hatte Otto von Kraz sehr eindringlich erklärt, dass man manche Dinge, die man zu hören bekam, besser gleich einfach vergessen sollte. Dazu gehörte das, was gerade gesagt wurde, mit Sicherheit.

 

Bald darauf wurde das Lager abgebrochen und man brach in Richtung Kloster Lorch auf. Otto und die Seinen wurden aufgefordert mitzureisen. Aufforderungen dieser Art waren keine Bitten. Lorentz und sein Hund, den er in der Nähe der hohen Herrschaften nicht „Herrn Graf“ nennen sollte, ritt am Ende des Zuges.

 

Otto von Steintal und Gregor hatten den Haushofmeister in die Mitte genommen. Sichtlich nervös ritt er neben seinem Herren. Bartholomäus und Otto von Kraz hielten sich im Hintergrund, die Damen folgten ihnen auf ihren Pferden. "Was wird mit dem Haushofmeister geschehen?" fragte Otto den Stellvertreter des Abtes. "Das kann niemand mit Sicherheit sagen. Die Staufer sind da nicht sehr nachsichtig bei solchen Verfehlungen und der Herr Otto macht sich schon immer große Sorgen wegen der vielen Verfehlungen seiner Getreuen. Er will Ruhe im Volk haben und da sind Männer, die sich viel Unrecht zu Schulden kommen lassen, nicht willkommen. Natürlich achtet er darauf, dass er sich nicht zu sehr gemein macht mit dem einfachen Volk und es ist ihm egal, ob man ihn liebt oder nicht. Gerechtigkeit ist ihm wichtig. Jeder Stand hat seine Gesetze und Regeln, die zu beachten sind. Aber meist gehen diese Verfehlungen, die wir gerade erleben, nicht nur gegen die Bauern und Hörigen, sondern belasten auch die Finanzen der Staufer. Deshalb ist er da sehr streng, denn die Kriege, Auseinandersetzungen mit den Braunschweigern, den Sarazenen und mit dem Papst, aber auch einige Missernten, haben das Land geschwächt. Wir bekommen immer weniger an Kriegern, da viele der jungen Männer sich den Kreuzzügen angeschlossen haben. Die vielen Streitereien mit den Fürsten sind so sinnlos, jeder achtet nur auf seinen Vorteil. Friedrich will sie alle einen, das geht aber nur, wenn er Ruhe in den eigenen Reihen hat. Und Otto von Steintal ist sein gutes Werkzeug für diese Idee. Ob er es schafft?" Bartholomäus beendet den Satz nicht, sondern zuckte dann nur noch mit den Schultern. Otto schaut ihn von der Seite an. "Es war leider schon immer so. Einer wollte immer mehr als andere und daraus entstanden Zwistigkeiten, Kriege und zum Schluss gab es viele Verlierer. Was man mit viel Fleiß und Schweiß aufgebaut hatte, wurde zerstört. Gab es je Gewinner? Wird sich das je ändern?" Bartholomäus schüttelte schweigend den Kopf. Es dauerte einige Zeit bis er etwas sagen konnte. "Unser Herr Jesus Christus hat uns etwas anderes gelehrt. Frieden war ihm wichtig. Und wir zogen dann zur Heiligen Stadt, um sie zu befreien, den Frieden dorthin zu bringen und brachten den Tod. Wir haben nicht gelernt und wir werden nichts lernen, wir können diese sehr einfache Lehre, die man uns geschenkt hat, nicht verstehen." Betrübt ritt er neben Otto weiter. Der wollte ihm aber seine Gedanken nicht eröffnen. Wozu dann an einen Gott glauben?

 

Schweigen gefiel ihm nicht, also versuchte er dem Gespräch, das ihm etwas unangenehm war, eine andere Richtung geben. "Was geschieht mit meinen beiden Knechten? Müssen wir auf das endgültige Urteil warten?" Da musste Bartholomäus lächeln. "Was für ein Urteil würdet ihr denn sprechen wollen? Sollen die beiden weiterleben?" Otto nickte nur. "Dann wisst ihr, was die beiden erwartet. Das Leben, das hat der Steintaler schon entschieden. Sie werden ein paar Tage am Pranger hungern. Beschützt durch die Wachen und in ein paar Tagen, wenn man sieht, dass sie schon ordentlich gehungert haben, wird man ihnen heimlich etwas zu essen geben. Und irgendwann werden sie wieder in Waiblingen sein. Erlöst durch die Gnade des Otto von Kraz, ihrem großen Fürsprecher. Das wird man sich im Hause Kraz dann erzählen, dass ihr ein gerechter, aber auch gütiger Herr seid. Ich hoffe, dass die beiden diese Läuterung auch in sich tragen. Nein unser Herrscher ist kein Freund von sinnlosem Töten. Wir brauchen genauso die Knechte wie die Kämpfer. Wenn wir jedem gleich die Hände abhacken, die Ohren abschneiden oder gar aufhängen, wer soll dann noch arbeiten. Menschen werden zu schnell zu Krüppeln und Bettlern gemacht. Und doch sollten sie essen und trinken können. Zu viel Armut birgt Unruhe in sich, macht den Menschen Angst. Der Glaube an Gott kann vieles bewirken, stillt aber nicht jeden Hunger. Jeder sollte seinen Platz haben. Der eine am Pflug, der andere am Stein und am Ambos, der dritte am Schwert. Darüber der Adel und wir, die den Glauben verbreiten und bewahren. Wir sollten der Speis sein, der das Mauerwerk zusammenhält." Otto konnte es kaum glauben, erst schien es ihm so, als ob Bartholomäus an seinem Glauben verzweifelt und jetzt stellte er die Kirche über alles. Nein das wollte er nicht weiter besprechen, deshalb stellte er eine andere Frage. "Und diese beiden Ministerialen, was wird mit denen geschehen? Werden sie der Aufklärung dienen können?" Bartholomäus drehte sich um. Nein es war niemand so nahe, dass man ihr Gespräch belauschen konnte. "Das ist etwas komplizierter. Otto hat das Weib des einen mitgenommen. Sein Haus wurde schon durchwühlt und man hat einige Dokumente gefunden, die zeigten, dass er mit verantwortlich ist, dass ein Teil der Vorräte, darunter auch die aus eurem Haus verschwunden sind. Hier kommt die Olsenburg ins Spiel. Dort wurden ein paar Wagenzüge zusammengestellt und sollten sich auf den Weg in den Osten aufmachen. Heinrich von Olsen hat das mit seiner Rückeroberung zunichte gemacht. Leider konnten wir nicht alles finden, was verschwunden ist, aber den Weg hat Heinrich hier zerstört. Beide sind schon tot. Man wird sagen, dass sie von den Pferden gestürzt sind, als eine Lawine auf den Weg niederging. Ihr Hab und Gut fällt den Staufern zu und das Weib wird sich einen neuen Beschützer oder Gatten suchen müssen. Da sie recht ansehnlich ist, denke ist, dass der Steintaler sich ihrer besonders annehmen wird. Und ihr müsst mich nicht fragen, was mit dem Haushofmeister geschieht. Der hat mächtige Verwandte und man wird ihn mit ein paar Rittern nach Italien schicken, wo er sich bewähren darf. Diese Ehre kann er nicht ablehnen. Er bekommt einen sehr aufmerksamen Ritter als Hilfe zur Seite gestellt. Damit ihm nicht langweilig wird. Ludwig von Bärental, einen Getreuen der Staufer. Ich glaube ihr kennt die Bärentaler Sippe? Ludwig ist ein heimtückischer Mann, geschickt mit dem Dolch und sehr verschwiegen. Er war lange bei den Sarazenen in Gefangenschaft und kam dort nur frei, weil er sich mit einigen dieser Assassinen angefreundet hat und behauptete, sich zum Islam bekehren zu lassen. Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Mann noch Christ ist oder diesem Irrglauben der Sarazenen angehört. Er wird den Haushofmeister auf den richtigen Weg bringen." Kaum hatte Bartholomäus den Satz beendet, da rief ihm Gregor zu, dass Otto von Steintal ihn zu sprechen wünschte. Also ritt er los und Otto war alleine mit seinen Gedanken.

 

"Und hat dich der Mönch erhellt?" Otto war so in seine Gedanken vertieft, dass er nicht gemerkt hatte, dass Constanze von Breitenbach neben ihm ritt. Ein Stück hinter ihr war Frau von Blau zu sehen.  "Ja und doch nein. Jede Erzählung von ihm, jeder Bericht, den er mir gibt, erhellt einiges und wirft mehr Fragen auf. Kennst du einen Ludwig von Bärental? Wieder ein Name der hier auftauchte in einem Gefüge, das ich nicht mehr überblicken kann." Constanze schüttelte den Kopf, aber Frida von Blau drängte sich nun neben Otto. "Ich habe gelauscht. Entschuldige, das gehört sich nicht für ein Weib. Ich kenne Ludwig persönlich und ich kenne seine Geschichte. Wir sind uns im Heiligen Land begegnet. Einer dieser Zufälle, die offensichtlich unser Herr Jesus Christus herbeigeführt hat."

 

Nicht nur die beiden Frauen hatten sich Otto genähert, auch Lorentz ritt etwas abseits von ihnen und hatte genau zugehört. Seine Gedanken waren nicht unbedingt sehr schicklich.  „Immer Gott und immer wieder Jesus Christus und dann kommt irgendwann noch der Heilige Geist. Das reichte aber nicht, denn gefolgt werden diese drei von einem Heer voller Heiliger, deren Knochen, Zähne, Blutstropfen, schmutzige Gewänder und Haare ausgestellt werden. Solange sie nicht noch Tropfen der Heiligen Pisse in Krügen aufbewahren, geht es noch. Ich will an Gott und seinen Sohn glauben, aber nicht auch noch, dass er die Zufälle herbeiführt.

 

Je mehr der junge Mann sich in die Geschichte rund um Otto verstrickte und beobachten durfte, um so größer wurden seine Zweifel an allem. Ottos logisches Denken hatte seine erste Frucht getragen. 

 

 

 

Fortsetzung folgt