Kapitel 53

17. April 1216 gegen Mittag in Mächt´s Hof

 

Die Waffen der Angreifer waren eingesammelt. Fast alle waren mehr oder weniger verwundet, aber selbst mit Waffen hätten sie nicht mehr viel ausrichten können, weil sie alle vollkommen erschöpft waren. Lars und Claus hatten auf die Verfolgung der Flüchtenden verzichtet. Waren alle doch zu Fuß unterwegs, fast alle hatten ihre Waffen weggeworfen, um schneller laufen zu können. Es waren wirklich keine Gegner mehr, die man beachten musste. Man hatte nun fast zwanzig weitere Pferde erobert.

 

Claus hatte sich ein paar der Leichtverletzten vorgenommen, um deren Beweggründe für diesen Angriff zu erfahren. Fast alle Männer stammten noch von der Piratenarmee. Sie waren aus dem Tal entkommen, wo man sie nach dem Kampf an der Küste gefangen genommen hatte. Einer der Piraten, der ein paar Zähne beim Kampf verloren hatte, wusste offensichtlich viel, aber es war nicht leicht, ihn zu verstehen, als Claus ihn verhörte.

 

An dem Tag als Peter von und zu Bärental mit den Seinen das Lager, in dem die Gefangenen waren, verlassen hatte, war einer der Kaufleute aus Schweden zu den Männern gekommen. Er machte einem der Jarls einen Vorschlag. Er würde sie befreien, wenn sie für ihn arbeiten würden. Er suchte Kämpfer, die seinen Konkurrenten etwas ärgerten. Der Jarl war begeistert, dass sie freikommen würden und es waren genügend Männer da, die gerne für einen guten Lohn und Beute das Schwert in die Hand nehmen würden. Die Aussicht, nicht in den Kerker zu kommen oder gar hingerichtet zu werden, war verlockend. Der Kaufmann aus Brönd, so hieß nach den Aussagen der Ort heißen, wo der Mann herkam, kaufte sie dem Bürgermeister von Visby ab. Der war froh, dass er einen Teil der Gefangenen los war und auch noch etwas Silber dafür bekam. Sie mussten alle nur schwören, nie wieder gegen Visby zu ziehen. Der Schwur wurde geleistet und die Männer waren weg. Bald stellte sich heraus, dass der Mann kein Schwede war, sondern ein Däne, der im Auftrag seines Königs für Unruhe auf Gotland sorgen sollte und dass sein Ziel war, die Kaufmannsgilden zu schwächen. Vor allem sollte die erstarkte Blauzahngemeinschaft verschwinden. Die waren dem Dänenkönig und auch dem Abt von Alfastra - einem Kloster in Schweden - und der neue Schwedenkönig Johann I einfach nicht berechenbar genug. Sie hatten alle die Furcht, dass hier etwas entstand, was die Ordnung stören würde. Eine neue Macht konnte man nicht gebrauchen. Unterstützt wurde der Mann aus dem vermeintlichen Brönd durch einen Priester, der immer bei ihm war und der seine Kampagne mit steuern sollte. Und so wurden sie mit zwei Langbooten ausgestatten, erhielten neue Waffen und auch Pferde. Während des Angriffs auf den Hof der Mächt seien die beiden, der Priester und der Mann aus Brönd, verschwunden. Das hatte dann zu Irritationen geführt und deshalb hätten sie auch den Kampf verloren. Soweit er das sehen konnte, seien noch etwas mehr als zehn Männer entkommen. Mehr seien das auf keinen Fall gewesen.

 

Das, was Claus und Lars nun erfahren hatten, war nicht gut. Neue, mächtige Feinde waren da, die man sehr schlecht einschätzen konnte. Boten wurden zur Blauzahnsiedlung geschickt, um dort die Kunde vom Sieg und den neuen Erkenntnissen bekannt zu geben. Dass der Bürgermeister von Visby ein goldgieriger Geselle war, wusste man schon, seine Zuverlässigkeit war die einer Burg auf Sand. Dass er aber auch noch dumm war, hatte er nun unter Beweis gestellt. Was aber Lars und auch Claus sehr wunderte, war die Tatsache, dass sich auf dieser kargen Insel so viele Pferde befanden. Warum wurden so viele Tiere hierher gebracht? Man benötigte das Futter doch eher für Schafe, Ziegen und die wenigen Kühe. Sie hatten selbst schon Probleme, diese Tier zu versorgen. Als Zugtiere waren Ochsen besser geeignet als Pferde. Pferde gab es nur auf ein paar Höfen, in Visby und bei ihnen in der Blauzahnsiedlung und nun tauchten immer mehr Tiere auf. Als Handelsgut waren die Tiere nicht gut geeignet, denn sie mussten auf die Insel und dann von dort wieder auf Schiffen weggebracht werden. Claus, der sich gut mit Pferden auskannte, meinte, dass diese Tiere alle aus sehr verschiedenen Gegenden kommen würden. Dänische, kleine Pferde aus Schweden, auch ein paar Schlachtrösser aus dem Frankenland und welche aus Litauen. Er wusste nur, dass man in Kalmar, einer neuen Handelsstadt auf dem schwedischen Festland, zwei Schiffe hatte, die Pferde transportieren konnten. Dieses Handelsgut war für die Kreuzzüge und für die Kriege gegen die Mauren wichtig. Deshalb gab es im Süden des Kaiserreiches und bei den Franken einige Zuchtstätten für Pferde. Und die Händler rund um die Ostsee benötigten auch immer mehr Pferde. Aber hier auf Gotland benötigte man solch eine große Anzahl nicht.

 

Mit dieser Frage ging Claus nochmals zu dem gefangenen mit den ausgeschlagenen Zähnen. "Wo habt ihr die Pferde her? Die sind so gut mit Sattel und Decken ausgerüstet, ein paar sind gut beschlagen. Die waren nicht billig. Man benötigt da schon viel Gold und Silber, um sich die leisten zu können. Also, wo habt ihr die Pferde her?" Der Mann ohne Zähne schaute Claus verwundert an. „Die waren ganz in der Nähe, wo uns der Kaufmann freigekauft hatte. Auf Wagen waren Waffen, Decken, Kleider und dann standen da noch die Pferde. Wir haben nur gesehen, dass man da auf einem Scheiterhaufen etwas verbrannte. Sah alles aus wie Kleidungsstücke, die da verbrannt wurden. Ein Wappen habe ich erkannt. Das war eine weißes Gewand mit einem Schwarzen Kreuz drauf. Die Schwerter hatte alle auf dem Knauf ein Kreuz und Schilde gab es nicht viele. Alle Wappen waren weggekratzt. Hosen und Stiefel, die wir bekamen, waren gut, aber alles gebraucht. Die Tuniken waren alle neu, entweder grün oder weiß in der Farbe. Da man uns unsere Kettenhemden und Helme genommen hatte, hatten wir also nur die Schilde als Schutz. Unsere Sachen mussten wir auch in das Feuer werfen. Nur die guten Stiefel durften wir behalten." Deshalb gab es so viele Verwundete. Die hatten keinen Schutz außer ihren Schilden. Jeder Pfeil, der traf, verwundete jemanden. Aber woher hatte der Kaufmann und der Priester die ganzen Gegenstände?  Hatte man ein Schiff oder gar zwei des Deutschen Ordens überfallen? Wer konnte die so einfach besiegen? Oder gab es Verräter im Orden, der solche Transport zu Orten geleitete, wo man sie verkaufen konnte? Der Zahnlose wusste das sicher nicht.

 

Claus und Lars gingen zu Mecht, die dafür sorgte, dass alle Verwundeten etwas Pflege und Heilung bekamen. "Welcher Art von Verletzungen haben denn die Gefangenen?" fragte Lars die Mecht. Die Antwort überraschte ihn nicht sonderlich. Pfeiltreffer, Schnittverletzungen und Verbrennungen. Und es gab nur zwei Tote bei den Angreifern und sie selbst hatten keinen Mann oder Frau verloren. Ein paar leichte Verletzungen, vor allem Brandwunden gab es zu behandeln. Und der Speerwerfer hatte sich beim letzten Wurf den Arm verrenkt.

 

Sie waren mit dem, was sie gesehen und gehört hatten, soweit zufrieden, aber was sie beschäftigte, waren die neuen Gegner. Der Adel und der Klerus hatten sie als Bedrohung entdeckt. Das war nicht gut, denn der Frieden war für sie in Gefahr. Den Herren waren Menschenleben nur wichtig, wenn es sie selbst betraf. Alles andere war ersetzlich. Sofern die Toten keine Bezahlung wollten sowieso nicht. Es gab dabei nur zwei Optionen, wie sie überleben konnten. Unbesiegbar werden oder sich unterordnen, dazwischen gab es nur  Unvermeidliches hinauszuzögern. Selbst unterordnen bot keine wirkliche Sicherheit. Und unbesiegbar, war das überhaupt möglich? Ewiger Kampf mit Waffen? Diplomatie war das eine Möglichkeit?  Verhandeln, aber mit wem? Wenn man drei unterschiedliche Gegner hatte, die sich nur zum Zwecke verbunden hatten, um sie zu züchtigen. Ansonsten würden sie Krieg miteinander führen. Der Klerus würde sich mit dem verbünden, der ihn mehr respektierte und ihm viel Einfluss anbot. Nein es war unmöglich, mit denen zu verhandeln.

 

Claus und Lars sahen ihre Zukunft nicht mehr in hellem Licht. Ihre Zukunft war rot, rot wie Blut. Sie mussten so schnell wie möglich zurück in die Blauzahnsiedlung und mit den Freunden beraten. Aber was machten sie mit den Gefangenen? Ernähren, pflegen und dann? Sie konnten die Männer nicht in irgendeinen Kerker werfen. Diese Männer brauchten Essen und Trinken. Oder man machte sie zu Verbündeten. Ginge das überhaupt? Waren das alles schlimme Gesellen, ohne Gewissen, ohne Herz und nur gierig auf Mord und Raub? Oder waren auch welche unter ihnen, die sich nach einem Leben in einer Gemeinschaft sehnten, die ihnen mit weniger Gefahr Essen, Wärme und ein Dach über dem Kopf anbot? Das musste beraten werden.

 

Noch am Abend dieses Tages kamen Sophia mit einem Wagen voll Getreide und Kräutern. Man hatte vermutet, dass der Hof angegriffen worden war und das war die Hilfe, die man ihnen anbieten konnte. Mehr war nicht möglich. Dieses Hilfe war notwendig, denn diese vielen Mäuler zu stopfen war mit den Vorräten auf dem Hof nicht lange möglich. Drei Knechte begleiteten sie und sie machte sich daran, mit Mecht zusammen mehr Ordnung in das Chaos zu bringen. Noch am Abend besprachen die vier, was man tun könnte. Die Lebensmittel würden nicht mehr lange reichen. "Aber irgendwo mussten die doch auch ihre Vorräte haben? Hatten die sich darauf verlassen, dass sie alles bei uns rauben können? Das glaube ich nicht. Also müssen wir die Männer befragen, wo denn ihre Vorräte sind und ob sie noch ein Lager haben, wo sie sich einzufinden hätten?" Sophias Idee war gut, aber Lars und Claus erschraken darüber, denn ihnen war nun klar geworden, dass ihre Entscheidung, die Flüchtenden nicht zu verfolgen, falsch gewesen war. Sie hätten sicher bei der Verfolgung ihr Lager gefunden. Claus reagierte noch in der Nacht und befragte nicht nur den Zahnlosen, sondern auch ein paar andere, ob sie irgendwo ein Lager hätten. Er bekam die Auskunft, die er brauchte. Das Lager befand sich an der Küste bei einem Ort Klintehamn. Ein natürlicher Hafen und ein paar Hütten boten den Männern Schutz. Dort hatte man auch die Schiffe angelandet, die der Mann aus Bönd und der Priester zur Verfügung hatten. Einer der Befragten kannte das Lager, die anderen waren noch nie dort gewesen. Dort waren die Pferdetransporter und auch Langboote. Und was Lars und Claus dann noch erfuhren, dort hielt man einige Männer gefangen, die zu der Besetzung der Pferdetransporter gehört hatten. Mit wie vielen Kämpfern hatte man zu rechnen? Diese Frage konnte niemand beantworten, aber es waren mindestens zwanzig.

 

Was sollte man mit den Gefangenen machen? Wenn sie jetzt mit allen Kämpfern loszogen, dann war Mecht´s Hof nicht gut geschützt. Und warten bis Verstärkung kommen würde, das wäre nicht gut. Sie mussten jetzt handeln. Lars und Claus holten sich wieder den Zahnlosen, der sich inzwischen als zuverlässige Quelle für Informationen angeboten hatte. Claus fragte ihn direkt. " Wie viele der Männer würden für uns kämpfen, wenn wir ihnen die Freiheit anbieten würden. Mehr nicht. Essen und Trinken ja, Waffen auch, aber den Rest müssten sich die Männer verdienen. Ihr müsst es schwören. Also was meinst du?" Der zahnlose schaute Claus an, als ob er es nicht glauben wollte. "Wir wurden freigekauft als wir die Schlacht gegen euch verloren haben, sollten wieder gegen euch kämpfen und haben verloren. Weil wir auch verraten wurden. Was glaubt ihr denn, was diese Männer denken, in ihren Köpfen brodelt es. Sie sinnen auf Rache. Nicht gegen euch, so denke ich, sondern gegen die, die sie verkauft haben. Ich werde mich umhören, wer da mitmachen will. Was geschieht mit denjenigen die euch nicht den Treueeid schwören wollen?" Claus und Lars schauten ihn schweigend an. "Ich verstehe. Aber wenn ihr ehrliche Leute haben wollt, dann sage ich das besser nicht.  Wann müssen die Männer bereit sein?" Lars antwortete kurz und bündig. "Morgen bei Tagesanbruch. Wir nehmen nur Männer mit, die kämpfen können und wollen." Damit war das Gespräch beendet und der Zahnlose wurde zu den anderen geführt.

 

Kurz vor Morgengrauen wurde der Zahnlose zu Lars und Claus geführt. "Ich habe acht Männer für euch, mich noch nicht eingeschlossen. Sie können kämpfen und sind bereit für euch den Treueeid zu schwören. Alles Leute aus Dänemark, die man zu diesen Kämpfen gezwungen hatte. So wie ich auch. Man hat uns vor fast einem Jahr von einem Langboot bei einer Handelsfahrt gefangen genommen und der Kampf mit den Piraten war unsere Alternative zum Tod. Die anderen wollen alle nicht, sie hoffen, dass man sie irgendwann frei lässt oder dass sie flüchten können."

 

Die Leute wurden vor Lars und Claus geführt und dort schworen sie ihren Treueeid und bekamen reichlich danach zu essen. Und alles in Sichtweite der anderen. Sie hatten nun einen Tag und eine Nacht Zeit, sich zu erholen, einzukleiden und in die Reihen der Blauzahnleute einzugliedern.

 

Am nächsten Morgen, kurz bevor sie aufbrechen wollten, gab Lars ein paar seiner Leute ein Zeichen und die holten sich einen aus dem Lager. Der Mann war verletzt und hatte ein Auge verloren. Die Brandwunden hatten sein Gesicht entstellt. Der Mann hatte ihnen Rache geschworen und verfluchte sie fortwährend. Alle Gefangenen mussten aufstehen, man band sie an Händen und Füßen, sodass sie nur laufen konnten. Nur drei jüngere Männer, eher Knaben von etwa vierzehn oder fünfzehn Jahren, wurden nicht gefesselt. Sie mussten sich neben Lars stellen und ihr Blick war auf den Mann mit den Verbrennungen gerichtet. Keiner wusste, was nun geschehen würde. Blitzschnell zog Claus von Olsen Schwert und hieb dem Mann den Kopf ab. Es war eine schnelle kraftvolle Bewegung und der Kopf flog den drei jungen Männern vor die Füße. "Ihr seht, was mit Männern passiert, die nicht wissen, wenn sie ihren Weg ändern müssen. Ihr habt noch einmal die Möglichkeit zu beweisen, dass ihr ehrlich und gottesfürchtig leben wollt. Begrabt den Körper des Mannes, seinen Kopf aber steckt ihr auf eine Stange. Ihr drei werdet hier als Sklaven auf dem Hof bleiben. Zeigt ihr euch unwillig, grabt ihr ein weiteres Grab und zwar für euch."

 

Mecht und Sophia hatten das nicht sehen können, was da geschehen war, sie hatten es nur gehört und waren erst am Ort des Abschlachtens eingetroffen, als es vorbei war. Sophia brüllte Claus und Lars wutentbrannt an. Beschimpfte sie als Mordbrenner, Heiden und Lumpen. Lars bekam noch einen Faustschlag von ihr ins Gesicht, dann weinte sie bitterlich. Mecht stand einfach stumm und regungslos da und schaute auf den Toten. Die Männer, die die Blauzahnleute rekrutiert hatten waren zwar geschockt, aber man sah ihnen an, dass sie froh waren, für sich selbst die richtig Entscheidung getroffen zu haben. Der Zahnlose meinte zu den Männern. "Wir hätten es genau so gemacht. Feinde, die wir nicht bewachen können und von denen aus trotz Gefangennahme Gefahr ausgeht, was glaubt ihr, was wir mit denen gemacht hätten? Also seht zu, dass ihr auf der richtigen Seite eines Schildwalls steht. Bei den Blauzahnleuten bin ich sicher, dass die uns gut führen. Sie haben uns zwei Mal besiegt. Ein drittes Mal werden wir kein Glück mehr haben. Seid froh, dass man uns das angeboten hat." Dann mussten die Männer ihre Waffen aufnehmen in die Mitte der Reihen der Blauzahnleute eingliedern. Die Pferde führte man zuerst an den Zügeln aus dem Lager heraus. Der Abmarsch verzögerte sich noch einmal, weil die Pferde den Blutgeruch nicht ausstehen konnten und einige in der Nähe des Gemetzels scheuten.

 

Sophia musste die Gefangenen mit ihren drei Knechten und noch zwei Männern von Mecht´s Hof zur Blauzahnsiedlung führen. Abwechselnd musste jeder der Gefangenen die Stange mit dem Schädel drauf tragen. Selbst die, deren Verletzung das eigentlich nicht zuließ, dass sie etwas trugen, mussten es tun. Ihnen wurde die Stange auf den Rücken gebunden.

 

19. April 1216 auf dem Weg zur Küste

 

Der Mann, der ihnen von dem Lager am Meer erzählt hatte, führte sie. Lars ritt mit einem der Seinen und dem Mann, der den Weg kannte, voraus. Sie brauchten bis weit nach der Mittagszeit bis sie in die Nähe des Lagers kamen. Lars stellte fest, dass es dort viele Spuren gab und man offensichtlich schon des Öfteren hier entlang geritten oder gegangen war. Auch ein paar Spuren von Rädern waren zu sehen. Sie suchten sich etwas abseits von dem Weg ein Versteck. Alle Pferde wurden aneinander gebunden und an Bäumen festgemacht. Während die Männer etwas zu essen bekamen, machten sich Claus von Olsen, einer seiner Männer und der Zahnlose zu Fuß auf den Weg, um das Lager und die Umgebung zu erkunden. Von einer kleine Erhebung vor dem Ufer konnten sie das Lager und die Bucht überblicken. In der Bucht lagen drei Drachenboote und eine Knorr. Ein langer Steg ging in die Bucht hinaus und dort waren diese Schiffe festgemacht.