Kapitel 33

15. März 1216  Michelstadt

 

Sie hatten lange gebraucht, um Michelstadt zu erreichen. Die Schneeschmelze und die schlecht ausgebauten Wege hatten sie alle sehr viel Kraft gekostet. Gregors Antrag an Frida von Blau war bisher von ihr unbeantwortet geblieben und so war die Reise nicht ohne Spannung verlaufen. Gregor brütete ständig vor sich hin und Frida kümmerte sich zu heftig und intensiv um die Kinder der Constanze. Heinrich und Otto versuchten, das alles zu ignorieren, aber immer wieder wurden sie von Lorentz darauf angesprochen, warum denn Frida dem armen Gregor keine Antwort geben wolle? Und dann hatten sie immer wieder in den Dörfern und kleinen Flecken, wo sie sich aufhalten mussten, Problem bekommen, weil die ihnen immer noch folgenden Wölfe Angst und Schrecken verbreiteten. In einem kleinen Dorf wurden sie als Hexen und Zauberer bezeichnet und zogen deshalb schnell weiter.

 

Die Reise war beschwerlich gewesen und nun mussten sie eine längere Pause einlegen, denn die Wege waren unpassierbar geworden. Regen und Frost wechselten sich ab. In einer Herberge am Rande der kleinen Stadt fanden sie Unterkunft. Die Herberge hatte genügend freie Betten, denn wer reiste zu dieser Jahreszeit schon durchs Land? Selbst die Wölfe fanden Unterschlupf. In einer kleinen Höhle, deren Eingang mit einem einfachen Holzgatter abgesichert war, durften sie bleiben. Der Eingang der Höhle grenzte an den Stall der Herberge, wo Lorentz und der Herr Graf nächtigen durften. Für eine wenig Gold oder Silber war zu dieser Zeit alles zu haben.

 

In der Stube des Hauses bekamen sie von der Frau des Vermieters ein warmes Essen auf den Tisch gestellt, das bei ihnen allen Begeisterung aufkommen ließ. Frisches Brot, etwas Geflügel, Wurzelgemüse in Honig und Essig gekocht und einen guten roten Frankenwein dazu. Sie hatten den am offenen Kamin bekommen und es war angenehm warm in der Gaststube. Die Frau des Wirtes überreichte Lorentz, den sie offensichtlich für den Knecht der Reisegesellschaft hielt, ein paar Knochen für die Wolfsbrut und den Herrn Grafen. Heinrich schenkte der Frau dafür eine kleine Münze und sein Lächeln, das die Frau schon lange von niemandem mehr geschenkt bekam. Die Familie ihres Wirtes Berthold aus Aschaffenburg, die ihnen bisher gefolgt war, belegte die andere Bank im Gastraum - etwas abseits von Ottos Reisegesellschaft. Berthold fühlte sich immer noch etwas benommen, weil er es nicht begriffen hatte, dass er zwar seine Heimat und sein Haus verlassen musste, aber dafür nun  reich war. Seine Frau Afra und seine Schwägerin Ursula hatten schamhaft ihre Haare unter Tüchern versteckt und die vier Kinder, Hanrich, Mathes, Evlina und die kleine Bert saßen ebenfalls schweigend und demütig am Tisch. Sie waren es alle nicht gewohnt, dass andere für sie sorgten und sie bedienten.

 

Otto beobachtete das Treiben oder besser gesagt das Schweigen am Nebentisch lange, bis er ihre neuen Reisegenossen bat, ihre Tische nebeneinander zu stellen, damit sie sich unterhalten konnten. Nach langem Zögern kam Berthold diesem Vorschlag nach. Zuerst versuchte Otto sich mit den Kindern zu unterhalten, aber bis auf den ältesten Hanrich wollten oder konnten die Kinder keine Unterhaltung führen. Selbst der junge Hanrich, Otto schätzte ihn auf zehn oder elf Jahre, gab nur immer sehr kurze Antworten. Berthold kam seinen Kindern zu Hilfe. "Herr von Kraz, entschuldigt, dass meine Kinder keine Antworten geben. Ich habe ihnen beigebracht, sich nicht oder nur sehr wenig mit Fremden zu unterhalten. Man weiß nie, wer die Kinder ausfragen möchte oder wer sich nur mit ihnen unterhält. Wir sind nach der Sache mit meinem Bruder sehr vorsichtig geworden. Sie müssen sich erst etwas  daran gewöhnen, dass wir nun mit Menschen zusammen sind, bei denen sie nicht so vorsichtig sein müssen. Auch meine Frau und meine Schwägerin sind das nicht so gewohnt. Wir haben uns immer an alle Gesetze der Kirche und unseres Landesherren gehalten. Schicklich gekleidet und den hohen Herren sind wir mit dem gebotenen Respekt begegnet. Jetzt sind wir zum ersten Mal weit weg von unserer Heimat, wir müssen uns an ein neues Leben gewöhnen. Und was morgen und an den folgenden Tagen geschieht, wissen wir nicht. Ich habe zwei gesunde Arme, mit denen kann ich die sieben Mäuler ernähren, aber wo soll ich das tun?" Heinrich hatte mit Otto zusammen gut zugehört. Otto wusste auch nicht, wie man sich da verhalten sollte, auch er ging einer unsicheren Zukunft entgegen. Er hatte den Auftrag der Staufer, nach Lorch zu gehen und dort eine Chronik des Alltags zu verfassen, um für die Nachwelt alles Wissenswertes zu hinterlassen. Er fragte sich dabei immer, was den Wissenswertes sei. Was will die Nachwelt in tausend Jahren denn von dem Heute und Hier wissen? Heinrich war da schon mehr in diesem Alltag verwurzelt. Hatten doch er und seine Brüder zwar ihren Dienst im Orden abgeleistet und hatten ihr Erbe dem Orden übergeben, doch hatte sein Vater es doch noch geschafft, einen Teil des großen Erbes ihm wieder zu übereignen, wenn er den Dienst im Heiligen Land beenden würde. Heinrich war einer der wenigen, die den Orden verließen, ihm treu ergeben blieben, aber sich wieder als freier Ritter in die Gesellschaft einordnete. Sein Vater hatte einigen Grund im Osten erworben, besser gesagt erkämpft und einige seiner Leibeigenen dorthin schaffen lassen, da seiner Meinung nach diese Menschen dort unchristlich und faul waren. Was noch fataler war, er hatte seinen besten Vogt und Verwalter dorthin geschickt und nun wurde alles von seinem Halbbruder, einem seines Vaters Bastarden, mehr schlecht als recht verwaltet. Er musste also nach Hause und da kam ihm Berthold gerade recht. Der Mann konnte zupacken, war gewohnt, Verantwortung zu übernehmen und schien ein gottesfürchtiger Mann zu sein. Er war ganz sicher kein Mann des Schwertes, aber das war er selbst und das sollte genügen. Also machte er Berthold den Vorschlag, dass er mit ihm gemeinsam die Verwaltung des Gutes und der Burg übernehmen solle und vor allem sollte er die hörigen Bauern wieder richtig führen. Noch an diesem Abend nahm Berthold den Vorschlag von Heinrich an. Vor allem Ursula, Bertholds Schwägerin, war sehr glücklich, als verarmte Witwe war sie rechtlos und ihre Kinder waren unter Umständen, sollte ihr Schwager sie wegschicken, dem Hungertod ausgeliefert. Ursula wurde an diesem Abend zur Magd bei den Olsens auf dem Olsenberg. Was Heinrich nicht verraten wollte, dass es sicher Streit mit seinem Halbbruder geben würde, der sich nicht so leicht von dem Berg und der Burg vertreiben lassen würde. Also sammelte er so viele Verbündete wie möglich und wenn es streitbare Frauen waren. Aber er musste zuerst seinen Auftrag erfüllen, Otto von Kraz unbeschadet nach Lorch zu bringen. Und wie es schien, war das nicht so einfach, denn immer wieder wurden ihnen Fallen gestellt, von der Natur oder von Menschenhand.

 

Den ganzen Abend saßen sich Gregor und Frida schweigend gegenüber. Sie hatten beide wenig gegessen aber etwas mehr getrunken. Frida konnte dieses Schweigen kaum ertragen. Einfühlsam wie Constanze war, sorgte sie dafür, dass die beiden bald alleine in ihrer Ecke saßen, weil sie ihre Kinder zu sich rief und Lorentz in den Stall schickte. So nah am Feuer des offenen Kamins wurde es den beiden bald sehr warm, zudem zeigte der Wein seine Wirkung. Keiner von beiden wollte aber irgendeine Regung zeigen, also schwitzten sie und stierten schweigend vor sich hin. Bis zu dem Moment, als Frida aufsprang und sich einen Becher Wasser holte und ihre Jacke auszog und sich wieder setzte. "Gregor, hör auf, es hat keinen Sinn, wenn du so vor dich hin grübelst, trink etwas, ziehe deinen Wams aus und lass uns reden. Erzähle mir von dir und deiner Familie. Denn wie soll ich wissen, ob wir für einander bestimmt sind, wenn ich dich nicht kenne." Gregor gehorchte Frida und holte sich ebenfalls einen Becher Wasser und zog seinen Lederwams aus.

 

Dann erzählte er ihr, wer er war und woher er kam. Sein Vater, der Freiherr vom See, war schon im Jahre 1192 nach Italien gegangen und gelangte so an den Hof der Staufer in Palermo. Dort lernte er eine Dame kennen, die Tochter eines italienischen Adligen. In Italien war alles, was Geld besaß oder einen Knecht prügelte, sofort ein Adliger. Also heiratete sein Vater diese Dame und er kam als Wunderkind schon sechs Monate nach der Hochzeit zur Welt, seine Mutter starb bei der Geburt. Er wuchs im Haushalt der Staufer auf, wurde dort erzogen, lernte lesen und schreiben. Selbst das Kämpfen mit Schwert und Lanze wurde ihm dort gelehrt. Mit zwanzig begleitete er Frederico auf seinem Zug nach Schwaben. Und Frederico war ihm zugetan. Er übernahm Aufträge für ihn, spionierte in anderen Fürstentümern, übernahm geheime Botendienste und musste für seinen König eine Reisekarte seines Reiches erstellen. Er tarnte sich dabei gerne als älterer Ritter und Fahrensmann, damit er seine Aufträge leichter ausführen konnte. Für seine Dienste bekam vom König eine Stück Land und eine Burg als Lehen, die er aber noch nie gesehen hatte. Sie befand sich bei Hagenau in der Nähe der Pfalz. Der Vogt, den der König für ihn ausgesucht hatte, schickte ihm einmal im Jahr eine schriftliche Nachricht, was auf seinem Gut und der Burg geschah. Wenn er Otto sicher nach Lorch geleitet hatte, durfte er auf seine Burg ziehen. Wenn er heiraten wollte, muss er allerdings noch die Erlaubnis des Königs einholen. Gregor strahlte mit jeder Silbe, die er an Frida gerichtet hatte, mehr Selbstvertrauen aus. Er war ein stolzer Mann, der bereits in jungen Jahren schon sehr viel erlebt hatte. Frida gab zu bedenken, dass sie doch zwei Jahre älter sei als er. Gregor meinte nur, dass ihn das nicht stören würde, denn älter werde er ja auch und wenn sie mit dem älter werden etwas warten würde, könnten sie das dann gemeinsam tun. "Lass uns noch etwas Zeit, aber heute haben wir zueinander eine feste Freundschaft gezeugt. Und Liebe ist wie ein Kind, es muss wachsen können. Ich will aus Liebe heiraten und will zuerst den alten Groll begraben, den ich auf Männer hege." Constanze hatte heimlich mitgehört und setzte sich nun neben Frida. "Es ist ungewöhnlich, dass man aus Liebe heiraten darf. Ich habe es getan, habe viel erleiden müssen deswegen. Aber mit einem geliebten Mann eine lange Zeit zusammen sein zu dürfen lässt einen viel erdulden. Ich habe nun zwei prächtige Kinder, für die ich sorgen muss, aber die Liebe zu meinem Mann, der nun bei unserem Herrn im Himmel ist, lässt mich mit Freuden dafür kämpfen, denn es sind unserer Kinder. Die Kinder, die wir in Liebe zueinander empfangen haben. Tut das, was euer Herz euch sagt. Einen Moment des wahren Glücks kann man nicht erzwingen, aber man kann es sich holen, wenn man es will." Constanze wollte den beiden damit Mut machen, wusste aber nicht, ob es ihr gelungen war. Gregor war ein gebildeter, disziplinier jungen Mann, Frida eine Kämpferin mit einer traurigen Vergangenheit, die wusste, wie Liebe verletzten konnte.

 

In der Nacht wurde klar, dass die beiden wirklich zusammengefunden hatten. Auch wenn sie sich in den hintersten Winkel des Stalls zurückzogen, hörte jeder im Haus, wie sie zueinander standen. Gregor war nicht unerfahren und Frida einfach überrascht, was sie denn bisher versäumt hatte. Beiden fanden Gefallen aneinander, zwei Menschen die bisher immer im Kampf und Abenteuer gelebt hatten, hatten etwas gefunden, was sie nicht kannten, Ruhe.

 

19. März 1216 Michelstadt

 

Heinrich hatte gut geschlafen, was bei ihm selten vorkam. Er war es zu lange gewohnt, ständig bereit zum Kampf zu sein und so gehörte Schlaf zu einem Luxusartikel, den er sich selten so ausgiebig gönnte. Aber im Kreise seiner Freunde merkte er, dass er sich auf sie alle verlassen konnte und so wurde sein Innerstes immer ruhiger.

 

Er gönnte sich zudem eine neue Beschäftigung. Er übte mit den drei Wölfen. Obwohl sie frei geborene wilde Tiere waren, schaffte Heinrich es, dass sie auf ihn hörten. Einfach Befehle befolgten sie und inzwischen war der Herr Graf ihr Rudelführer. Er war es gewohnt, mit Menschen zusammen zu leben, das erleichterte das Lernen.

 

An diesem Samstag war Heinrich wieder früh aufgestanden und streifte mit seinen felligen Begleitern durch den nahen Wald. Als erstes hörte der Herr Graf etwas, er hob aufmerksam den Kopf, schnupperte mit erhobener Nase in der Luft herum und seine Ohren blieben starr, als ob er damit Geräusche einfangen wollte. Dann reagierte auch Heulmama und rief die Welpen zu sich. Heinrich schaute in die Richtung, aus der offensichtlich etwas kam, das seine Fellfreunde gewittert hatten. Durch den noch  nicht sehr grünen Wald konnte er bunte und weiße Dinge erkennen. Dann hörte er Pferdegewieher und Hufgetrappel, konnte aber noch nichts Genaues erkennen. Er ging bis zum Waldrand, weil er wissen wollte, was da vor sich ging. Dann sah er es. Etwas mehr als zwanzig Schritte vom Waldrand entfernt ritten etwas mehr als dreißig Reiter. Die weiße Fahne mit dem schwarzen Kreuz darauf und die Schilde trugen das Wappen des Ritterordens. Ein weiteres Wappen zeigte, dass sie aus der Ballei Sachsen kamen.

 

"Müsst ihr hier das Reiten üben? Wenn die Sarazenen euch so sehen, besiegt ihr sie auf der Stelle. Die fallen von Pferd und lachen sich tot." Der erste Reiter drehte sich zu Heinrich um. "Ihr seid unverschämt und ohne jegliche Respekt. Wer seid ihr?" Zwei der Reiter hinter ihm zogen schon die Schwerter, aber der Anführer hob die Hand. "Halt dieser Mann gehört mir." Dann ritt er auf Heinrich zu, sprang kurz bevor er ihn erreichte vom Pferd und dann umarmten sich die beiden. "Heinrich von Olsen. Mein Freund und Bruder im Orden!" Er rief es so laut, dass alle verstanden, dass es sich hier um keinen Feind handelt. Dann sah er Heulmam, die ihn erstaunt anschaute. Er sprang zurück und wollte schon einen Befehl rufen, als Heinrich ihn daran hinderte. "Das mein Freund sind meine neuen Gefährten. Aufmerksam, bedürfnislos und treu. Fast wie Ordensleute, nur mit dem Singen klappt es nicht so. Heulmama hier singt wie du oder besser sie jammert laut herum wie du. Hauptsache laut." Der Mann drehte sich zu seinen Leuten um und rief laut. "Das habt ihr alle nicht gehört und wenn, dann vergesst es besser wieder ganz schnell." Wieder an Heinrich gewandt sprach er sehr leise weiter. "Das sind alles junge Ritter und Sergeanten, noch nicht so lange im Orden und mit dem Respekt und der Disziplin mangelt es noch etwas. Wir üben bei unserem Ritt nach Ellingen noch etwas, vor allem das Schweigen, leise Reiten, anschleichen. Und in Michelstadt warten noch ein Ritter mit fünf Sergeanten mit weiteren Pferden auf uns, deshalb der Umweg. Ich soll diese Männer in diese Gruppe aufnehmen. Sie sollen das Übermitteln von wichtigen Nachrichten übernehmen. Es wird schwer sein, denn alle müssen lernen, mit einem Pferd zu reiten und eines oder sogar zwei mitzuführen. Aber nun zu dir mein Freund." Richard von Hochfelden, so lautete der Name von Heinrichs Freund, blickte ihm fest in die Augen.

 

Heinrich berichtete von seinen Erlebnissen und seinem Auftrag. Richard von Hochfelden beachtete seine Männer nicht. Offensichtlich dachte er daran, dass es gut wäre, dass dieser undisziplinierte Haufen lernen müsste, auf ihn zu warten. "Ja mein Freund, wenn ich dann Otto von Kraz in Lorch abgeliefert habe, dann werde ich zur Burg meines Vater reiten und mal nach dem Rechten sehen."

 

Richard von Hochfelden drehte sich zu seinen Männern um. "Macht euch bereit, wir reiten gleich weiter nach Michelstadt." An Heinrich gewandt meinte er kurz. "Wir müssen reden, dringend. Wir treffen uns morgen bei der Kirche in Michelstadt. Dort gibt es zwei große Häuser für Benediktinermönche. Eines der Häuser wurde für uns bereit gemacht. Frag nach mir. Komme nach dem Frühgebet, wir brauchen Zeit für unser Gespräch." Dann wandte sich Richard um, bestieg sein Pferd und die Reitergruppe zog weiter. Der Herr Graf bellte der Gruppe noch zwei Mal hinterher, dann war es wieder ruhig.

 

20. März 1216 Michelstadt

 

An diesem Sonntagmorgen war es sehr frostig, aber die Sonne schien hell und machte den blauen Himmel zu einem freundlichen Ereignis.

 

Nach einem kurzen Frühmahl mit einem Brei aus Allerlei ritt Heinrich mit Otto nach Michelstadt. Er hatte Otto von seiner Begegnung erzählt und der war nun auch neugierig geworden, zudem wollte er gerne einen alten Gefährten von Heinrich kennen lernen.

 

Schnell fanden sie die beiden steinernen Gebäude bei der Kirche und auch der Herr von Hochfelden war schnell aufzutreiben. Die Begrüßung der beiden Ritter untereinander war herzlich und auch Otto wurde von dem Ordensmann höflich begrüßt. Heinrich bat Richard, dass Otto an dem Gespräch teilnehmen dürfe. "Ich wurde über die Aufgaben des Herrn von Kraz informiert und muss ihn aber bitten, nichts schriftlich darüber zu verfassen oder es irgendjemandem zu erzählen, was wir hier zu besprechen haben." Otto und Heinrich willigten ein und dann wurden sie in eine Kammer im oberen Stockwerk geführt. Vor der dicken Holztür mussten zwei Ordensmänner Wache halten.

 

Als sich die drei gesetzt hatten begann Richard zu berichten, was er in seinem Kopf an Ideen angesammelt hatte.

 

Fortsetzung folgt