Kapitel 29

26. Februar 1216 Kloster Schlüchtern

 

Ottos Reisegruppe wurden im Kloster freundlich aufgenommen, aber der Verwalter machte sie schon am Tor darauf aufmerksam, dass sie nicht lange bleiben könnten, da man eine weitere Reisegruppe erwartete - aus Würzburg. Otto I von Lobdeburg, Bischof von Würzburg, war angekündigt worden. Das Kloster war den Staufern treu, aber beim Bischof war das nicht sicher. Er hatte vor sechs Jahren erst auf die Seite der Staufer gewechselt, man war sich aber bei diesem Mann nie sicher. Er war nicht unbedingt nur ein Mann Gottes, sondern auch ein machtbesessener Politiker im Habit eines Bischofs. Es war besser, wenn sie ihm nicht begegneten. Also reisten sie am kommenden Tage weiter nach Aschaffenburg. Die Schneeschmelze hatte noch nicht richtig eingesetzt und so kamen sie gut voran. Sie erreichten die Stadt nach vier Tagen ohne Verzögerung, allerdings war diese Strecke für sie selbst und die Pferde sehr anstrengend und so suchten sie sich eine Herberge, wo sie mindestens vier oder gar fünf Tage ausruhen konnten. Sie fanden eine etwas außerhalb der Stadt, wo sie alle unterkommen konnten. Für die Frauen hatte man eine Kammer und für die Männer gab es eine große Kammer beim Pferdestall. Zur Sicherheit schlief einer immer bei den Pferden und einer war Lorentz.

 

5. März 1216 Aschaffenburg in einer Herberge

 

Sie hatte alle nicht gut geschlafen, eine Gaststube gegenüber ihrer Herberge war der Grund ihres schlechten Schlafes. Es war die ganze Nacht sehr laut und unruhig. Offensichtlich war diese Gaststube auch ein Bordell, denn immer wieder waren grelle Schreie von Frauen zu hören und dümmliches Gebrüll von betrunkenen Männern. Erst kurz vor Morgengrauen wurde es ruhig. Da sie in der Herberge an diesem Morgen nichts zu essen bekamen, musste Heinrich zusammen mit Frida auf den Markt der Stadt gehen. Während die beiden unterwegs waren sorgte sich Lorentz um Heulmama und die beiden Wolfskinder. Er fand sie in einer kleinen mit viel Gebüsch zugewachsenen Mulde am Main. Altes Brot und andere Speiserest sättigten die drei.

 

Wie Otto feststellen musste, hatten sich gegenüber ihrer Herberge Händler und Söldner einquartiert. Und wie vermutet, waren die Damen dort Dirnen, die man aus Aschaffenburg dorthin geschafft hatte, damit die Herren sich vergnügen konnten. Otto sah noch, wie diese Frauen sich zu Fuß in Richtung Aschaffenburg aufmachten - dann wurde das Tor dieser anderen Herberge wieder verschlossen. Auch der Besitzer ihrer Herberge achtete darauf, dass die Türen immer gut verschlossen waren. Als Otto ihn fragte, was denn dort im anderen Haus geschehe, antwortete er mürrisch. "Das war früher das Haus und die Ställe meines Bruders. Er wurde trunksüchtig, sein Hof und die Äcker verkamen. Er wollte keine Hilfe von mir annehmen und eines Tages fand man ihn erschlagen am Mainufer. Seine Frau versuchte noch etwas zu retten, was ihr aber nicht gelang. Einer der Ministerialen der Stadt  kam schon einen Tag nach dem Tode meines Bruders mit einem Dokument, das bezeugen sollte, dass mein Bruder alles an ihn verkauft habe. Was ganz sicher nicht stimmen konnte, denn dafür hätte er ja Gold oder Silber oder andere Münzen bekommen müssen, wir haben aber nichts gefunden. Dass das Dokument falsch war wurde mir schnell klar. Ich habe einen der Stadtschreiber, meinen Schwager, gefragt, ob er mir das Dokument vorlesen könnte, das tat er. Mein Bruder hat ihm das Haus verkauft und einige Felder, die ihm gar nicht gehörten. Also gingen wir zum Haus der Ministerialen der Stadt und was geschah dort? Man wurde sehr unsicher, ob der Verkauf denn wirklich rechtens war, denn das Mitglied, das den Kauf getätigt hatte, meinte auf einmal, dass es sich hier nur um Schreibfehler handeln könne. Und wollte damit zum Mainzer Erzbischof. Irgendjemand riet ihm aber, das nicht zu tun und sich stattdessen mit dem Haus zufrieden zu geben. Also wurde das alles neu niedergeschrieben und ich bekam die Felder meines Bruders noch dazu, weil niemand diesen Fehler bemerkte. Mein Schwager half mir bei alledem. Da das Ratsmitglied aber mit dem Haus alleine wenig anfangen konnte, machte er eine Herberge daraus. Der Mann, dem er das verpachtete, war kein guter Mensch, aber offensichtlich lohnte es sich hier, zwielichtige Menschen, die in der Stadt nicht gerne gesehen waren, zu beherbergen. Als mein Vater noch lebte, war dieses Haus hier der Gutshof und das gegenüber die Herberge. Viele Händler aus Würzburg und Nürnberg, die nach Frankfurt zogen, kamen hier vorbei. Und nun kommen wegen diesem Nachbarn immer weniger zu mir hierher. Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten mit den Trunkenbolden gegenüber. Ein paar Mal wurden Händler beraubt oder bedroht. Meine Frau und auch meine Schwägerin, die jetzt bei uns als Magd lebt, wurden belästigt. Ich wollte das Haus zurückkaufen, aber den Preis dafür kann ich nicht aufbringen. Bald kann ich niemanden mehr beherbergen, denn die Händler wissen inzwischen, was hier geschieht. Der städtische Rat tut auch nichts dagegen, denn wer will sich schon mit einem anderen dieser Herren anlegen. Ich hoffe nur, dass es in der nächsten Nacht ruhig wird." Damit war alles gesagt und der Mann ließ Otto stehen.

 

Als Heinrich und Frieda bepackt mit einigen Vorräten zurückkamen, wurden sie von einer Horde übler Gesellen aus der Nachbarherberge abgefangen und man versuchte ihnen die Vorräte abzunehmen. Lorentz, Otto und Gregor kamen ihnen zu Hilfe und sie konnten sich in ihre Herberge flüchten. Die Horde tobte weiter vor dem Haus und begann mit Steinen auf das Haus zu werfen. "Es reicht mir. Das geht so nicht. Gregor wir müssen etwas tun. Wappne dich." Man merkte sehr deutlich, dass Heinrich wütend war. Lorentz musste den beiden helfen, in ihre Kettenhemden zu steigen. Darüber zogen sie beide ihr ledernes Gambeson mit ihren Wappen an. Frida und Otto machten sich ebenfalls bereit, in den Kampf zu ziehen, Frau von Breitenbach machte sich mit ihren Kindern und Lorentz hinter den Fenstern, die nach draußen gingen, bereit. Pfeile, Bögen und auch eine Armbrust lagen bereit.

 

Otto öffnete für die beiden Kämpfer das Tor und sie traten auf die Straße, wo dieser Mob tobte. Heinrich und Gregor hatten ihre Helme aufgezogen. Als die Tobenden den Deutschen Ritter mit seinem schwarzen Kreuz auf seine Gewandt sahen, wurde es kurz ruhig, dann trat Gregor mit den Wappen des Staufers auf seinen Schild hervor und sie versuchten, sich zurückzuziehen. Als der erste das Tor am Haus gegenüber aufdrücken wolle, sirrte ein Pfeil heran und bohrte sich tief neben seine Hand ins Holz des Tores. Die vorher Grölenden sahen nun die vier, wie sie mit Pfeilen auf sie zielten. Frida trat in den Farben ihres Mannes nun ebenfalls heraus, keiner erkannte, dass hier ein Frau stand, Den Kopf mit einem Helm bedeckt, den Schild vor sich und das Schwer locker an der Schulter trat sie neben die beiden. Otto hatte sich einen langen Dolch umgegürtet und eine Armbrust mitgenommen. Diese Waffe war ein tödliches Werkzeug, wenn sie auf diese Entfernung abgeschossen wurde.

 

Da standen nun elf wilde noch leicht trunkene Bewaffnete den vieren auf der Straße gegenüber und vier Schützen hatten sich auf sie konzentriert. Heinrich hatte vorher allen klar gemacht, dass diese Burschen sie nie in Ruhe lassen werden, wenn sie nicht ihre ganze Kraft und Energie zu spüren bekommen würden. Diese Irren waren auf Kampf aus, und wenn sie sich jetzt zurückziehen würden, dann verschob man nur den Zeitpunkt, wo Blut fließen sollte. Also galt es jetzt, dem ein Ende zu bereiten. Die elf hatten alle ihre Waffen dabei, aber keine Schilde und trugen keine Kettenhemden oder Rüstungen und Helme.

 

Da wurde das Tor aufgerissen und der Wirt brülle. "Kommt rein, das hat hier keinen Sinn. Ich gehe zum Rat und zeige das an, dass ihr bedroht werdet." Das hätte er nicht rufen sollen, denn kaum hatte er diesen unglücklichen Satz beendet, bohrte sich ein Pfeil in die Hand, die das Tor aufgedrückt hatte. Constanze von Breitenbach hatte geschossen und getroffen. Das war das Zeichen für die Bande an zu greifen. Heinrich war wie immer der erste, der sich der Gegner annahm. Einer bekam sein Schild ins Gesicht und dem nächsten wurde von seinem Morgenstern die Kniescheibe zertrümmert. Gregor musste nur zwei Mal sein Schwert schwingen und sein Gegner blutete am Arm, dass er die Waffe sinken lassen musste und brüllend auf die Knie sank. Frida war schnell und sehr gewandt, sie unterlief ihren ersten Gegner und rammte ihm  die Papierstande in den ungeschützten Rücken. Dder Mann, der nun vor ihr stand, war verdutzt, sie auf einmal vor sich zu sehen und konnte sich nicht mehr abwenden, als sie ihm mit der flachen Klingenseite auf seine Stirn schlug. Otto schoss einem der Angreifer in den Oberschenkel, aus einer Entfernung von fünf Schritt hatte der Bolzen noch so viel Kraft, dass es den gesamten Mann umriss, als der Bolzen ihn traf.

 

Lorentz schoss mit seinem Bogen auf den Mann, der ganz hinten stand und noch nicht eingegriffen hatte. Lorentz zielte auf seinen Schwertarm traf den Mann aber genau ins rechte Auge. Kein Schrei, keine weitere Bewegung, der Mann fiel einfach nach hinten und blieb liegen.

 

Als ein weiterer Mann Otto angriff, kam ihm Frida zu Hilfe. Mit ihrem Schild stieß sie nach unten und trennte dem Mann von seinem rechten Fuß alle Zehen ab. Mit einem Schlag der noch ungeladenen Armbrust ins Gesicht brachte Otto den Mann ungültig zu Fall. Die anderen wurden von Gregor und Heinrich entwaffnet. Keiner der Angreifer war ohne Verletzung geblieben und einer war tot. Geschockt stand Lorentz noch am Fenster und starrte auf das, was unten geschehen war. Constanze nahm sich seiner an und führte ihn vom Fenster weg.

 

Gregor und Heinrich gingen nun auf den Mann zu, dessen Hand immer noch ans Tor genagelt war. "Ihr habt zugelassen, dass ein Mann des Königs angegriffen wurde! Ihr habt diese Männer sogar dazu angestiftet. Ihr habt einen Ordensmann angreifen lassen. Und wie hier viele bezeugen können, habt ihr euch sogar an dem Angriff selbst beteiligt. Ich bin Heinrich von Olsen. Ein Ritter des Ordens und stehe unter dem besonderen Schutz der Staufer. Wie ihr sehen könnt, haben wir einen Ritter des Königs als Führer bei uns. Wer ist euer Herr? Ich will ihm gerne euern Kopf bringen." Die Hose des Mannes benetze sich mit Flüssigkeit und er roch nach Kot. Er konnte nichts sagen, wollte auf die Knie sinken, aber der Pfeil in seiner Hand behinderte ihn. Gregor brrach den Pfeil ab und riss die Hand von dem Tor weg.

 

Heinrich rief durch das Tor ins Innere des Hofes, dass Knechte und Mägde kommen sollten, um den Unrat von der Gasse zu beseitigen. Und tatsächlich kamen eine Magd und drei Knechte und machten sich daran, die Verletzten von der Straße wegzuziehen.  "Halt, erst werden alle Waffen eingesammelt und vor das Tor eures Nachbarn gelegt, wenn es noch Kettenhemden oder Panzer und Schilde dort gibt, bringt ihr die auch vors Tor." Heinrich wollte vermeiden, dass irgendjemand nochmals einen Angriff mit Waffen wagen würde. Die Knechte machten sich sehr schnell daran, alles was Heinrich ihnen aufgetragen hat zu erledigen.

 

Dann packte er den Schankwirt an seiner verletzten Hand, riss ihm einen Fetzen seiner Kleidung ab und verband ihn damit. "Das reicht. Habt ihr ein Pferd? Lasst es satteln, wir reiten zu eurem Herrn. Jetzt!"

 

Constanze hatte zugehört, was unten auf der Straße gesprochen worden war und beauftragte den Herrn des Hauses und Lorentz zwei Pferde zu satteln - die Herren Ritter würden ausreiten wollen. Von Aschaffenburg hörte man den blechernen Ton einer Glocke, die zum Mittagsgebet läutete, als die drei losritten. Heinrich und Gregor hatten den jammernden Schankwirt in die Mitte genommen, der unternahm aber keinen Fluchtversuch, sondern ließ sich ohne Gegenwehr in die Stadt bringen.

 

Die Blicke, die man ihnen zuwarf, als sie durch die Gassen ritten, verrieten schnell, dass man an so einen Anblick nicht gewöhnt war.  Zwei Ritter auf großen Rössern und einen ärmlich wirkenden Mann in ihrer Mitte versprach nichts Gutes und doch könnte es unterhaltsam werden. Vor der Kirche St. Peter hielten sie an, stiegen ab und führten ihre Pferde und ihren Gefangenen zu Fuß weiter. Neben der Kirche war eines der prächtigen, festeren Häuser und offensichtlich war das der Sitz der Magistralen. Offensichtlich waren sie beobachtet worden, denn ein Knecht kam aus dem Haus heraus und fragte die beiden, was sie suchten. Heinrich, ganz Ritter des Ordens und einer autoritären Ausstrahlung ausgestattet, übergab erst wortlos dem Mann die Zügel der Pferde und fragte dann nach dem Vogt. Verwirrt deutete der Mann auf das Tor neben der kleinen Tür, aus der er gekommen war. Gregor packte den Schankwirt und folgte Heinrich, der bereits auf das Tor zuging. Fast hatte Heinrich das Tor erreicht, als es bereits geöffnet wurde und die drei durch den Torbogen gehen konnten. Drei Bewaffnete standen ihnen im Hof gegenüber. Heinrich und Gregor erkannten sofort, dass diese Männer ihre Waffen gut einsetzen konnten, wenn es notwendig war. Der Größte der drei ging auf Heinrich zu, fragte ihn nach seinem Namen und nannte den seinen. Dann erklärte Heinrich den Grund seines Hierseins und berichtete noch von dem Vorfall bei ihrer Herberge. Dass man einen Königlichen Boten, einen Ordensritter und einen Schreiber, der im Auftrage der Staufer durch das Reich reiste, angegriffen hatte, war ein schwerer Vorwurf und man merkte deutlich, dass der Vogt das ernst nahm. Wenn Berichte über so einen Vorfall an den Hof der Staufer kamen oder zum Erzbischof, dann hatte das Konsequenzen, auch für ihn. Dann bekam er noch den Geleitbrief von Otto zum Lesen und damit war klar, dass er sich hier zwei bedeutenden Personen gegenüber sah. Er durfte auf keinen Fall die Aussagen der beiden in Zweifel ziehen. Als Heinrich dann noch freundlich aber bestimmt sagte, dass er sein Anliegen auch gerne mit seinen Ordensbrüdern besprechen könnte, war klar, dass es besser war, diesem Ritter nichts in den Weg zu legen, sondern sie zu unterstützen. Aber dem Vogt sollte es nicht gelingen, einen einfachen Schankwirt in Gewahrsam zu nehmen und damit die Sache als beendet zu betrachten. Denn nun wollte Heinrich wissen, wo er den Ministerialen finden könne, der dieses Haus dem Schankwirt verpachtet hatte. "Ihr wollt wirklich den Herrn von Graufeld sprechen? Genügt es denn nicht, wenn ich diesen Lump in das Loch werfe und wir ihn dann bestrafen?" Vogt Albrecht war nun etwas unsicher geworden, denn er konnte sich nicht zusammenreimen, was die beiden denn noch von dem Herren von Graufeld wollten. Heinrich hatte Spaß an der Sache gefunden und wollte es weitertreiben. Wenn er schon bei einem kurzen Waffengang, den er gerne als Tanz bezeichnete, Menschen verletzte oder gar welche getötet wurden, dann sollte man gleich reinen Tisch machen und sich nicht mit der Bestrafung eines Handlangers begnügen. Also musste Heinrich seine Karten auf den Tisch legen, um den Vogt zu überzeugen. "Es gibt da ein paar Ungereimtheiten bei den Dokumenten für die Herberge, deren Pächter wir euch hiermit übergeben. Deshalb wollen wir den Herren von Graufeld sehen und mit ihm reden. Herr von Kraz hat bereits seinen Bericht für den Hof verfasst, denn es ist seine Aufgabe, Vorkommnisse, bei denen königliche Gesetze gebrochen werden, an den Hof zu melden. Auch wenn es sich dabei nur um einen kleinen Grundherrn geht, dessen Ansehen weit unter dem des Herrn von Graufeld ist, so ist er doch verpflichtet, über diese Vorkommnisse zu schreiben. Aber ich bin der Meinung, wenn wir das so ändern können, dass es nicht Wert ist, dass so etwas an den Hof gelangt, dann ist mir das lieber. Denn ich will ja weiterreisen und wenn mich dann diese Kanzleimenschen daran hindern, weil ich als Zeuge befragt werde, dann warte ich einige Wochen bis die Zeit für mich haben. Also wo ist der Herr von Graufeld?"

 

Der Vogt Albrecht bat die beiden zu sich in seine Kammer, den Pächter überließ er seinen beiden Männern. Dort wurde Heinrich und Gregor von einer Magd bewirtet, während er selbst sich auf den Weg zum Herrn von Graufeld machte. "Er wird ihm jetzt berichten, wer wir sind und was wir wollen. Lassen wir denen genügend Zeit, sich auf uns einzustellen. Solange wir hier als Ankläger auftreten, wird man uns wegen des Toten und der Verletzten unbehelligt lassen. Dieser Wein schmeckt mir nicht. Mehr Wasser als Trauben sind da ins Fass gekommen. Das Brot ist wenigstens frisch." Gregor genoss es, mit Heinrich zusammen so ein Abenteuer zu erleben. Er hatte alle aus der Reisegruppe ins Herz geschlossen und langsam verstand er auch, was im Kopf dieses rechtschaffenen Ritters vor ging.

 

Heinrich und Gregor mussten lange warten.

 

Fortsetzung folgt