Teil 2 - Kapitel 32

14. August 10.00 Uhr an Bord der Blauzahn im Hafen von Tonga

 

Mischa und Gerrit untersuchten die Frau, nachdem sie ihr das Kleid ausgezogen hatten. Das Kleid, das sie trug und die Unterwäsche deuteten darauf hin, dass sie nicht arm war. Das hatte Mischa schon bemerkt. Die goldene Halskette mit dem Kreuz war unbeschädigt. Auffällig waren Hämatome an den Armgelenken und am Bauch. Ansonsten schien sie unverletzt zu sein. Die Blutdruckmessung ergab, dass dieser etwas zu nieder war. Warum war diese Frau ohnmächtig und warum hatte man sie unter einer Decke in dieses Ruderboot gelegt. Mischa roch an ihrem Mund. "Sie hat Alkohol getrunken, aber da ist noch was dabei. Ich kann nicht sagen, was ich da rieche. Pfefferminze könnte es sein, aber ich bin mir nicht sicher." Gerrit wiederholte die Prozedur von ihm und bestätigte, was Mischa ihm gesagt hatte. "Könnte so was wie Feigenschnaps mit Pfefferminzblättern gewesen sein. Könnte es sein, dass man der Frau dazu noch KO Tropfen verabreicht hat?" Mischa fühlte nochmals den Puls. "Nicht schwach, aber auch nicht normal. Ich glaube sie wacht auf. Die Augenlider flimmern etwas." Beide beobachteten, wie die Frau langsam wach wurde. Kaum hatte sie die Augen ganz geöffnet, musste sie sich auch schon übergeben. Mischa hatte offensichtlich mit dieser Reaktion gerechnet und hielt der Frau ein Behältnis hin.

 

Mit frischem Wasser und einer Tasse Tee erwachte die Frau langsam aus ihrem Dämmerschlaf. Erst auf Englisch und dann auf Französisch erklärte Gerrit ihr, wo sie war und wo man sie gefunden hatte. Offensichtlich verstand sie Englisch und Mischa versuchte ihr zu entlocken, wie denn ihr Name sei und ob man jemanden verständigen könne. Aber die Frau wollte oder konnte nicht antworten - bis ihr Gerrit einen Bleistift und ein Blatt Papier reichte. Da schrieb sie dann einen Namen darauf und eine Telefonnummer. Melisa Pan war offensichtlich ihr Name. Dann räusperte sich Melisa Pan ein paar Mal, dann hustete sie heftig und dann räusperte sie sich wieder. Offensichtlich versuchte sie ihre Stimmbänder von etwas zu befreien. Krächzend begann sie zu sprechen.

 

Sie war gestern im Hafen auf einer Party auf einem der Luxusliner. Sie hatte wohl etwas zu viel getrunken und wollte sich heute morgen dann von einem Boot an Land bringen lassen. Beim Besteigen des Bootes sei sie ausgerutscht und ein Matrose hatte sie an den Handgelenken festgehalten. Er konnte sie aber nicht sicher festhalten und sei selbst dann gestürzt. An mehr könne sie sich nicht erinnern. Und dann bat sie Mischa, ihren Vater anzurufen der sie abholen sollte. Ihr Vater sei Besitzer einer Plantage hier auf der Insel.

 

Lars bekam von Gerrit die Telefonnummer und rief dann den Vater der jungen Frau an. Nach dreißig Minuten kam in hohem Tempo ein SUV angefahren und ein älterer aufgeregter Herr stieg aus und rannte die Gangway der Blauzahn hinauf. Höflich begrüßte Lars den Herren, der sich als Mateo Pan vorstellte. Lars begleitete ihn zu seiner Tochter in die Krankenstation. Gerrit und Mischa entfernten sich dezent aus der Krankenstation als Mateo Pan seine Tochter in die Arme nahm. Von draußen hörten dann die Nordstrandpiraten, wie es lautstark in der Krankenstation zuging. Offensichtlich stritten sich die beiden heftig, aber in einer Sprache, die keiner der Crew verstand.

 

Gerrit lud den jungen Arzt der Pjotr auf einen Kaffee ein. Sie wollten in der Messe warten, wie der Streit sich entwickeln würde. Irgendwann hörte man nur noch das Weinen der jungen Frau und die ruhigen beschwichtigenden Töne des Vaters. Nach etwa zwanzig Minuten kam Mateo Pan aus dem Krankenrevier. Lars führte ihn in die Messe. Dort bedankte sich der Vater sehr für die Hilfe, die man seiner Tochter hatte zukommen lassen. Er erklärte den Anwesenden, was er inzwischen von den Geschehnissen der letzten Nacht wusste. Seine Tochter war in das falsche Ruderboot gefallen. Das habe aber keiner bemerkt, da man vermutete, dass sie - wie der Matrose der Jacht - ins Wasser gefallen wäre. Der sei ertrunken vor ein paar Stunden gefunden worden. Er wäre mit ein paar Freunden und seinen Mitarbeitern von der Plantage auf der Suche nach seiner Tochter draußen auf dem Meer gewesen. Heute Morgen hatte jemand das Ruderboot hier im Hafen treibend gesehen und man habe das Boot hierher geschleppt, da man nicht wusste, wem es gehörte. Der Hafenmeister wusste Bescheid, dass man seine Tochter suchte und dass man ein Ruderboot gefunden habe. Den Mitarbeitern der Hafenbehörde sei das aber vollkommen gleichgültig gewesen. Deswegen sei er auch nicht verständigt worden. So wie er das nun sehe, gehe es seiner Tochter gut und er würde sie gerne mitnehmen. "Wie kann ich Ihnen meine Dankbarkeit zeigen? Wie viel Geld bekommen Sie für ihre Leistungen?" Der Mann war viel zu aufgeregt, um zu bemerken, dass er sich auf einer großen Jacht befand und Geld nicht der Grund für die Hilfe an seiner Tochter war. Lars dachte sofort wieder praktisch. "Wenn Sie uns helfen könnten, dass wir hier problemlos Proviant, Treibstoff und Wasser einkaufen können, das würde uns schon reichen. Wir brauchen kein Geld, wir könnten einfach jemand gebrauchen, der uns hilft, dass wir das bekommen, was wir für unsere Weiterreise brauchen."  Als Lars aufhörte zu sprechen, winkte der junge Arzt von der Pjotr. "Diese Art von Hilfe könnten wir auch gebrauchen." Mateo lächelte freundlich. "Gerne helfe ich Ihnen. Aber das könnte etwas dauern. Darf ich Sie alle zu mir auf mein Landgut einladen. Heute Abend zum Essen. Dort können wir das Weitere besprechen." Dann legte er eine Visitenkarte auf den Tisch. "Mit wie vielen Personen darf ich den rechnen? Vierzig oder sind sie mehr?" Mischa beantwortete die Frage. "Sechzehn Personen und zwei Hunde von der Blauzahn und von der Pjotr werden siebzehn Personen kommen. Unseren Schiffskater lassen wir an Bord zurück." Mateo schüttelte allen Anwesenden die Hände und bedankte sich nochmals bei Gerrit und Mischa. Im Gehen sagte er noch, dass er ein paar Leute für heute Abend von seiner Plantage abstellen werde, die auf die Schiffe achten würden, solange sie an Land seien. Das sei sehr notwendig.

 

Um 19.00 Uhr kamen zwei Langboote längsseits der Blauzahn und der Pjotr, um die Gäste für die Party auf dem Landgut des Herrn Pan abzuholen. Gleichzeitig fuhren zwei schwere SUV zu den Gangways der Jachten und stellten sich davor. Das war offensichtlich die versprochene Securityleistung. Die Mannschaften stiegen in die Langboote ein und man verließ die Hafenanlage und fuhr dann in Richtung Norden übers offene Meer. Der Sonnenuntergang und das Licht, das sich auf dem Wasser und am Strand spiegelte, war so beindruckend, dass die Unterhaltungen auf den Booten erstarben. und alle nur dieses Naturschauspiel bewunderten. Nach fast einer Stunde Bootsfahrt legten sie an. Auf einem Schild am Bootskai stand Liku'alofa. Erstaunt mussten die Mannschaften feststellen, dass das eher eine Hotelanlage war und kein Landgut oder so etwas in der Art. Hinter der Hotelanlage sahen sie ein Haus, das einem sehr großen Landhaus ähnlich war, aber keine Scheunen, Ställe oder sonstige landwirtschaftlichen Gebäude. Auf der Veranda stand Mateo Pan mit einer Frau um die fünfzig Jahre alt. Er begrüßte alle sehr freundschaftlich und stellte dabei seine Frau Mathilda vor. Mathilda, das hörte man, das spürte man, war Engländerin. Mager, blass, zurückhaltend, aber von einer aristokratischen Haltung, das jeder, der ihr die Hand gab, sich zusätzlich noch höflich verneigte. Man führte die Besucher durch das Haus auf die andere Seite. Dort war auf einem Rasen eine sehr lange Tafel aufgebaut und mehrere Bedienstete standen samt Tabletts beladen mit Gläsern bereit. Jedem wurde entweder Champagner oder ein alkoholfreies Getränk angeboten. Da es keine feste Sitzordnung gab, mischten sich an dieser Tafel die beiden Mannschaften. Natürlich hatten die Nordstrandpiraten schon festgestellt, dass ein Großteil der Mannschaft der Pjotr aus Frauen bestand, aber diese trugen wie ihre männlichen Kollegen eine weiße Uniformen. Die Piraten hatten sich auch einheitlich gekleidet. Weiße Leinenhosen mit weißen Sneakers, weiße Hemden und jeder hatte seine Lieblingsweste aus Ottos Kreation angezogen. Das unterschied sie von einer Einheitsuniform. Als Gastgeschenk wurde Mateo ein paar Flaschen Deutschen Weins überreicht und von den Pjotr Leuten eine kleine Auswahl an Russischem Wodka. Lars, Wolkow und der Herr des Hauses setzten sich ans eine Ende der Tafel, Gerrit und Mischa zusammen mit Mathilda und ihrer Tochter ans andere. Zuerst hielt der Herr des Hauses nochmals eine Dankesrede und bedankte sich für die Rettung seiner Tochter aus einer misslichen Lage dann bedankten sich die beiden Kapitäne für die Einladung.

 

Im Laufe des Abends entwickelten sich rege Gespräche untereinander. Mathilda hatte die Begabung, sich immer wieder zu den Gästen zu setzten, wo Gespräche zu erlahmen drohten und brachte auch hier immer wieder die Konversation in Gang. Wie sich im Laufe des Abends dann herausstellte, war dies zwar der Landsitz von Familie Pan, die landwirtschaftlichen Aktivitäten waren aber entweder in Neuseeland oder auf den kleineren Inseln, die zum Königreich gehörten. Herr Pan besaß die unglaubliche Fähigkeit, mehreren Gesprächen gleichzeitig zu folgen und sich immer wieder neu in die unterschiedlichen Themen einzubringen. Die Mannschaften der beiden Jachten kamen sich näher, obwohl vor allem die männlichen Mitglieder eher schweigsam waren. Dafür waren die Damen wesentlich gesprächiger und mitteilsamer.

 

Herr Pan versprach den beiden Kapitänen, dass er am nächsten Tag persönlich mit ihnen ihre Einkaufsliste abholen werde und dann mit ihnen gemeinsam für die Verproviantierung sorgen würde.

 

Weit nach Mitternacht war die Gartenparty zu Ende und die Mannschaftsmitglieder wurden mit den beiden Langbooten zu ihren Jachten zurückgebracht. Auf der Rückfahrt sprachen Lars und Pet nochmals über die Rettung der jungen Frau. "Ganz klar ist mir immer noch nicht, was da passiert ist. Es kann ja sein, dass die junge Frau auf dem falschen Beiboot gelandet ist, sich den Kopf angeschlagen hat und ohnmächtig wurde. Aber warum war sie mit einer Plane abgedeckt und wer hat das Boot zwischen den Jachten festgemacht?" Pet´s Frage konnte Lars auch nicht beantworten, aber ihm war aufgefallen, dass die Tochter doch sehr an ihren eventuellen nächsten Reisezielen interessiert war und es immer wieder verstand, ihm nicht erklären zu müssen, auf welcher Jacht oder auf welchem Schiff die Party denn stattgefunden habe. Und niemand war traurig über den ertrunkenen Matrosen. Beim Nachdenken streichelte Lars die beiden Hunde abwechselnd. Die hatten den Landgang sehr genossen und waren im den weitläufigen Park den ganzen Abend mit Herumtollen beschäftigt gewesen und nun sehr müde. "Wer lädt schon zwei Mannschaften von Jachten zu einer Party ein, nur weil wir seiner Tochter geholfen haben. Irgendwie etwas komisch. Es war schön heute Abend, aber trotzdem etwas merkwürdig." Lars verfiel wieder ins nachdenkliche Schweigen. Pet wandte sich einem der Matrosen des Langbootes zu. "Sind  Sie Mitarbeiter von Herrn Pan?" Der Mann nickte nur, dachte kurz nach und begann dann zu sprechen. "Herrn Pan gehören Hotels, landwirtschaftliche Betrieb und eine kleine Flotte von Frachtern. Ich arbeite für seine Familie als Matrose auf diesem Taxiboot. Das steht nur ihm und seiner Familie zur Verfügung. Manchmal muss ich auch als Leibwächter für ihn arbeiten. Seit Jahrzehnten ist es auf der Insel und im Königreich sehr unruhig. Der Staat ist bankrott und es gibt nur noch ein paar Privatleute, die genügend Geld haben, das Inselreich am Leben zu erhalten. Wir wissen alle, dass der Klimawandel unsere Inseln in dreißig bis vierzig Jahren im Meer versinken lässt. Deshalb wird auf den Inseln auch nichts mehr investiert. Jeder der Geld hat schafft es außer Landes. Herr Pan sorgt dafür, dass seine Mitarbeiter auch in Neuseeland und in Australien später Arbeit in einem seiner Betriebe haben werden. Das passt natürlich der politischen Klasse nicht, aber er setzt sich durch. Ich glaube, dass seine Tochter einem Anschlag seiner Gegner zum Opfer gefallen ist. Er ist wirklich dankbar, dass sie seiner Tochter geholfen haben." Dann schwieg der Mann wieder. Pet dachte nach. Die Inseln werden in dreißig bis vierzig Jahren verschwinden? Durch den Klimawandel? Ja das könnte er sich vorstellen. Und dass da niemand mehr investierte, erschien ihm logisch. Aber warum konnte man die Inseln nicht vor dem Untergang retten?

 

Als sie an ihren Jachten festmachten, war Pet immer noch mit Nachdenken beschäftigt. Wolkow rief von der Pjotr zur Blauzahn rüber. "Wollen wir uns noch auf der Pier auf einen Absacker treffen? Ich spendiere ein paar Flaschen Krimsekt!" Die Antwort war einstimmig. "Ja wir kommen."

 

Da standen sie oder saßen auf dem Pier, jeder hatte ein Glas in der Hand und plauderten miteinander. Wolkow setzte sich neben Pet und Otto auf den Pier. "Ich habe herausgefunden, dass die Sache mit der Tochter so was wie ein Anschlag war." begann Wolkow das Gespräch. Pet bestätigte es und erzählte, was der Seemann gemeint hatte. Wolkow lachte auf. "Da soll mir noch einmal einer etwas vom politischen Chaos in Russland erzählen. Hier geht ja noch schlimmer zu." Otto schaute ihn an. Ihm war das Lachen vergangen. "Kann sein, nur mit dem Unterschied, dass die hier keine Atomraketen haben und mit keinen Panzern herumfahren. Die wissen, dass sie eines Tages von der Landkarte verschwinden werden. Russland nicht, die müssen weiter mit ihren Nachbarn leben. Das sollten die mal bedenken." Auf dem Gesicht von Wolkow verschwand das Lächeln.  Er nickte nur. Er hatte sehr wohl verstanden was Otto damit meinte.

 

Aus dem persönlichen Tagebuch des Alberto Piriou

 

Ich bin wie am ersten Tage, als Jose und ich an Bord gekommen sind, einfach erstaunt und erfreut  darüber, welche Chance sich uns mit dieser Reise eröffnet hat. Wir erleben auf diesem Schiff Dinge, die wir uns nie vorstellen konnten. Mein geistiger Horizont hat sich erweitert, dass ich weiterblicken kann, als ich mir das bisher vorstellen konnte. Ich fühle mich stark und vielen Herausforderungen besser gewachsen als vor Antritt der Reise. Mich begeistert am meisten, dass ich hier mit Freunden zusammen bin, denen ich vertrauen kann. Die Blauzahn ist meine Heimat und die Freunde meine Familie. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eines Tages diese Reise zu Ende sein sollte.

 

Ich schwanke immer wieder zwischen den euphorischen Gefühlen für die Blauzahn und den Nordstrandpiraten und meiner Liebe zu Beatrice hin und her. Dass ich das noch erleben konnte und es immer noch erlebe. Das Gefühl der Liebe, in meinem Alter, wo viele doch dieses Thema eher abgeschlossen haben. Entweder einsam vor sich hin leben oder in der Vertrautheit ihrer Beziehung mit ihrem Partner gemeinsam darauf warten, dass das Leben nun langsam seinem Ende zu geht. Meine Beziehung zu Beatrice hat mir ein anderes Gefühl gegeben. Mein Leben muss nicht enden, es geht einfach weiter. Spannend und voller Erwartungen geht für mich jeden Tag die Sonne auf und geht wieder unter. Sicher ist für mich eines: Die Sonne geht für uns beide auf, wärmt uns beide und schenkt uns etwas, was viele vielleicht nicht mehr erleben dürfen: freudiges Herzklopfen. Beatrice ist vom gleichen Virus befallen wie ich. Vom Abenteuer Leben, das unbedingt gelebt werden muss.

 

Sie ist zwanzig Jahre jünger als ich und trotzdem gibt es da keine Hemmnis, kein Hindernis, das uns daran hintern könnte, zusammen zu gehören.

 

Was geschieht, wenn diese Reise vorbei ist? Wenn die Blauzahn ihren Zielhafen erreicht und ich von Bord gehe, auf Beatrice warte, die auch eines Tages mit der Ageli ihren Zielhafen erreicht? Wie wird sich unser Leben dann gestallten? Könnte ich ohne die Nordstrandpiraten so ohne weiteres weiterleben, könnte ich mit Beatrice leben. Konnten die Nordstrandpiraten ich und Beatrice zusammenleben? Will ich das jetzt wissen oder soll ich das alles auf mich zukommen lassen ?

 

Eines ist sicher, ich habe heute besonderes große Sehnsucht nach ihr. Sie in den Arm zu nehmen sie zu spüren, zu riechen - das fehlt mir heute besonders. Warum heute? 

 

15. August 2015 8.00 Uhr auf der Blauzahn

 

Marc war ganz fleißig an diesem Tag, denn er hatte frisches Brot für alle gebacken. Kaffee und Tee waren fertig und er hatte schon ein Proviantliste erstellt, was sie am nötigsten brauchen würden, wenn sie für Wochen auf See waren.

 

Jan stand auf Deck mit einer Tasse Kaffee in der Hand und sah, dass auch Wolkow an Deck seiner Jacht stand. Sie winkten sich zu, als die zwei großen SUVs vom vorangegangenen Abend wieder auf den Pier rollten. Herr Pan stieg aus dem ersten Fahrzeug aus.

 

Marc, Jan und Juris gingen mit ihrer Einkaufsliste hinunter auf die Pier. Wolkow kam mit seiner Navigationsoffizierin und seinem Koch. Dann sprachen sie mit Pan und er begann die Einkaufstour zu planen. Sie verteilten sich auf die beiden Fahrzeuge und fuhren los.

 

Fortsetzung folgt

 

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