Teil 2 - Kapitel 30

12. August 2015 2.30 Uhr Südpazifik

 

Erik, Carlo und Luigi waren auf der Brücke. Der Wind kam aus Süd West und die Blauzahn kämpfte sich durch Wellen bis zu zwei Metern Höhe. Über die Bordsprechanlage rief Erik um Unterstützung auf der Brücke, da Carlo und Luigi sich um die Segel und die Taue kümmern mussten, die sich beim Vorsegel etwas verknotet hatten. Otto übernahm es, Erik auf der Brücke zu unterstützen und setzte sich ans Radar. Steuerbords erkannte Otto Schiffsbewegungen. Offensichtlich fuhr in sechs Kilometer Entfernung ein Konvoi mit fünf Schiffen in Richtung Nord-Ost. Otto beobachtete die Schiffsbewegungen weiter, denn es bestand die Möglichkeit, dass sie sich begegnen würden.

 

Kaum zu Ende gedacht kam schon per Funk die Anfrage durch, wer denn hier auf Kollisionskurs fahren würde. Eriks Kommentar. "Eindeutig Amerikaner. Marine, arrogant und wahrscheinlich haben sie wegen uns schon Gefechtsbereitschaft befohlen." Otto antwortete höflich und in seinem badischen Oxfordenglisch. "Hier ist die Segeljacht Blauzahn, Heimathafen Nordstrand, Deutschland. Auf Nord Kurs. Wer sind Sie bitte?" Eine längere Funkpause entstand und Erik gab weitere Kommentare von sich. "Ich glaube, die suchen jetzt erst mal Nordstrand auf ihrer Karte, dann wird die Insel als Terrornest identifiziert und dann wird demnächst vor uns ein U Boot auftauchen oder wenigstens werden sie uns per Periskop betrachten. Für einen Hubschrauber oder eine Drohne ist es etwas zu stürmisch." Dann antwortete die fremde Macht per Funk. "Hier spricht die amerikanische Marine, sie kreuzen den Kurs eines Konvois von Kriegsschiffen, ändern sie ihren Kurs und halten Abstand von mindestens sechs Seemeilen. Für eine Segeljacht sind Sie aber sehr groß, bitte wiederholen sie ihre Heimathafen und geben Sie uns Ihren Zielhafen. Gehen sie auf Kurs Nord-Nord-West." Dann kamen noch die  genauen Kurskoordinaten. Otto gab per Funk die gewünschten Daten durch. Auf dem Radar sah er, dass ein kleineres Objekt sich von dem Konvoi löste und direkten Kurs auf sie nahm. "Da kommt einer auf uns zu." Otto sagte das in einem besorgten Ton zu Erik, während der denn Kurs zu den geänderten Koordinaten aufnahm.

 

Dann stand Lars, ohne dass man ihn zu hören bekam, neben Erik auf der Brücke. "Was wollten die von uns? Kurswechsel? Und da kommt noch einer von den Buben auf uns zu. Die leiden doch mal wieder unter einer Paranoia und halten uns für einen Angreifer. Wahrscheinlich sind wir denen einfach zu nahe gekommen. Der Kurswechsel geht ja in Ordnung, aber mehr Zugeständnisse machen wir nicht." Steffen, Greg, Juris, Jose, Alberto  und Pet wurden auf die Brücke gerufen. Lars sah jetzt auch ohne seinen prächtigen Uniformrock aus wie der Kapitän eines Kriegsschiffes im Einsatz. "Juris, du übernimmst den Funk unversuchst die Ageli zu erreichen. Berichte denen, was hier gerade passiert. Du Pet macht das gleiche mit ein paar E-Mails. Eine an das Büro von Mathias, an Betty Black und an Ben Miller. Informiere die, was hier passiert. Ich bin mir sicher, dass die unsere Kommunikation überprüfen, die sollen aber auch merken, dass wir das nicht so einfach über uns ergehen lassen. Ach ja, du hast doch auch die E-Mailadresse von Monsignore Cartone. Soweit ich weiß, hat der eine E-Mailadresse vom Vatikanstaat. Den auch informieren. Und bitte alles sehr höflich, sachlich und kühl formulieren. Sollte hier was schief gehen, dann weiß die Welt, wer uns da angegangen hat. Steffen, bitte mache die Maschinen bereit. Anlassen und warmlaufen lassen. Wir bleiben vorläufig unter Segel, sollten aber auf Ungeschicklichkeiten der hysterischen Amerikaner vorbereitet sein. Greg, du, Luigi und Alberto: Postiert euch vorne am Bug und haltet eine einhundertachtzig Grad Rundschau. Nun fragt mich nicht, warum ich in diesem Falle so reagiere. Ich habe mit den Brüdern meine Erfahrungen gemacht und die waren nicht sehr schön. Einsame Schiffe nehmen die sich schon mal als Übungsobjekt vor und da können Schäden entstehen, die wir alle nicht wollen. Und jetzt Piraten an die Arbeit. Otto, wo ist das Schiff, das auf uns zuläuft?" Otto zeigte es  ihm  auf dem Radar. Es war eindeutig, dass das Schiff ihren neuen Kurs kreuzen wollte, um sie eventuell zu stoppen. Nach dem Radarbild war das Schiff wesentlich größer als die Blauzahn. Und Otto war dann auch aufgefallen, dass der Konvoi langsamer wurde. "Ja wir sind Übungsobjekt. Wenn wir wirklich eine Gefahr für den Konvoi wären, würden die sich schneller auf und davon machen. Also machen wir uns auf ein Spiel mit ihnen bereit." Lars sah man an, dass er wütend war. Er kannte aus eigener Erfahrung, wie risikofreudig die Jungs in den grauen Kästen waren, wenn das Risiko ganz alleine beim Spielgegner lag. Otto signalisiert Lars, dass das Schiff, das auf sie zulief, langsamer wurde. "Die setzen jetzt irgendwelche Boote aus und werden mit diesen dann auf uns zulaufen und uns ärgern wollen. Scheinwerfer an und leuchtet das Gebiet von etwa zwanzig Metern um uns herum aus." John und Jan übernahmen es, mit den Scheinwerfern rund um die Blauzahn das Meer zu beleuchten. Pet und Juris berichteten, dass sie noch Funksprüche und Mails absetzen konnten, jetzt aber alle Kanäle gestört wären und sie keine Funkverbindung mehr hätten. Die Buben in den grauen Kästen störten jetzt also schon ihren Funk. "Juris, was können wir tun? Das sollten wir uns nicht bieten lassen." Lars wurde immer wütender. Juris Antwort kam schnell. "Ich arbeite daran." Lars packte die Leuchtraketen aus und bereitete sich darauf vor, eine abzuschießen, sobald ihnen jemand zu nahe kam. Dann stand Gerrit neben Lars. Er hatte seinen Fotoapparat bereit gemacht. Sekunden später tauchte ein schnelles Schlauchboot backbords auf und raste an der Blauzahn vorbei, drehte hinter ihr und lief dann steuerbords in einem Abstand von etwa dreißig Metern neben der Jacht. "Kurs halten Erik -  ich schieße eine Leuchtrakete in den Himmel, du Gerrit wartest etwa zehn Sekunden und versuchst, das Schnellboot zu fotografieren. Scheinwerfer bitte etwa zehn Meter hinter dem Boot halten, nicht direkt anleuchten. " Dann schoss Lars die Leuchtrakete ab. Etwas später war der Schatten eines Kriegsschiffes im Feuer der Leuchtrakete zu sehen. Dann startete Gerrit mit dem Blitzlichtfeuer seiner Kamera. Im selben Moment tauchte auf der anderen Seite ein weiteres Schnellboot auch. Lars lud nach und schoss eine weitere Leuchtrakete in den Himmel. "Juris was ist mit dem Funk?" Lars war im Stressmodus und seine Stimme brauchte keinen Bordfunk, er übertönte damit den Wind und auch die Motorengeräusche der beiden Schnellboote die in einem Abstand von etwa dreißig Meter auf Parallelkurs mit der Blauzahn fuhren. "Die schalten den Störfunk aus. Wenn wir nicht funken können, können das andere Schiffe in unserer Nähe auch nicht und deine Leuchtraketen werden schon einige sehen, die eventuell in unserer Nähe sind und versuchen werden, uns anzufunken. Das würde das Ganze sehr verdächtig machen." Lars rief Pet und Juris zu, dass sie weiter berichten  und alles über Funk und E-Mail weitergeben sollten. Gerrit fotografierte unentwegt weiter. Lars schoss nochmals eine Rakete ab und dann sahen sie, dass in einem Abstand von kaum einhundert Metern das Kriegsschiff vor ihnen war und sich genau auf ihrem Kurs befand. Erik drehte das Ruder hart nach Backbord und die Motoren mussten für den Vortrieb sorgen, da sie nun keinen Wind mehr in den Segeln hatten. Die Motoren zum Segel einholen wurden eingeschaltet und diese rollten sich zusammen. Die Diesel waren schon etwas warmgelaufen und so konnten sie problemlos weiterfahren. Die Propellerwelle des Kriegsschiffes erfasste die Blauzahn noch leicht, als sie am Heck des grauen Kastens vorbeifuhren. "Lars schaute zu Otto. "Sag mal, konntest du uns nicht warnen?" Otto deutete nur auf den Bildschirm, wo man tausende kleine Sterne sehen konnte . "Wo ist das Schiff? Kein ordentliches Bild, kein Ton und weg war es schon!" Und wie von Zauberhand funktionierte das Radar wieder und Otto schaute verdutzt auf den Bildschirm. "Die können offensichtlich auch unseren Radar stören. Bis vor ein paar Sekunden waren hier nur Sterne zu sehen."

 

Lars schüttelte nur den Kopf. "Da seht ihr, was für blöde Spiele die mit harmlosen Seglern treiben können. Die testen ihre Taktiken und lassen einen verstört und traumatisiert zurück. Aber wir haben nicht klein beigegeben. Ein Sieg war das nicht, aber wir haben gezeigt, was in uns steckt."

 

Aus dem Bordfunk kam von Pet eine kurze Nachricht. "Der Vatikan fragt nach, ob sie diplomatisch tätig werden sollen? Monsignore Cartone hat geantwortet. Er gibt die Nachricht an die Presse weiter, will aber wissen, wie wir weiter verfahren, damit er einen vollständigen Bericht an die Presse geben kann. Und ich soll euch allen seinen Segen weitergeben. Also mit der höheren Macht im Bunde können die gegen uns gar nichts ausrichten. Was soll ich ihm antworten?" Pet bekam den Auftrag, solange mit der Antwort zu warten, bis der Konvoi außerhalb ihres Radars war und dann eine genaue Beschreibung des Vorfalls zu verfassen. Ebenfalls sollte er dann die Bilderfolge von Gerrit dem Bericht beifügen. Dann meldete sich Juris, dass die Ageli sich gemeldet hatte. Betty fragte an, was denn passiert sei. Juris hatte ihr einen kurzen Bericht gegeben. Die Ageli war derzeit auf der Höhe der Nordspitze von Neukaledonien. Und Betty übermittelte einen persönlichen Gruß an Lars. "Warum hast du meine Telefonnummer an eine Frau Sasha Wolkow weitergegeben. Sie will uns wegen eines Interviews auf den Salomonen treffen. Was will die wirklich von uns?" Lars ging ans Funkgerät und erzählte Betty von seinem Erlebnis mit ihr. Und er erzählte ihr auch, wer ihr Bruder war. Betty gab Lars eine kurze Antwort. "Gut, ich werde mit der Dame sprechen, wenn sie dir so am Herzen liegt. Macht es gut und bis dann." Lars hatte nicht mehr die Gelegenheit, ihr zu sagen, dass sie ihm nicht am Herzen lag, aber inzwischen war ihm das auch egal, was man über ihn dachte.

 

Nach einer halben Stunde war der Konvoi vom Radar verschwunden und Pet sendete seine Informationen an Monsignore Cartone. Erst dann spürten alle, wie die Spannung von ihnen abfiel. Um 5.30 Uhr konnte sich ein Teil der Nordstrandpiraten schlafen legen. Pet war immer noch dabei, die E-Mails, die zurückkamen, zu beantworten. Betty bat ihn darum, etwas detaillierter die Attacke der Marine zu beschreiben. Sie wollte zusammen mit Julia einen Artikel daraus machen und an einige Zeitungen in Italien und Großbritannien schicken. Ben Miller hatte sich auch gemeldet und wollte seine Beziehungen spielen lassen, um zu erfahren, welche Schiffe an dieser Geschichte beteiligt waren. Wichtig war ihm, zu erfahren, ob diese Abwehrschlacht Konsequenzen für die Blauzahn und ihre Mannschaft haben könnte. Bei solchen Vorfällen gab es immer zwei Möglichkeiten, Die beteiligten Marinekapitäne nahmen es sportlich und zogen ihre Lehren daraus oder sie fühlten sich in ihrer Ehre als US Marinemitglied gekränkt. Das führte meist zu irgendwelchen dummen Konsequenzen. Ben Miller wollte sich melden, sobald er mehr wusste.

 

Um 10.00 Uhr am 12. August saßen bis auf die Brückenmannschaft alle in der Messe bei Tee oder Kaffee. Bis auf Pet, Gerrit und Otto hatte keiner Hunger und so schauten alle anderen etwas angewidert auf die drei, wie sie Marmeladenbrötchen verschlagen.

 

Kaum war das Frühstücksgeschirr abgeräumt und die Messe wieder im Besuchermodus, kam von der Brücke die Nachricht, dass sie sich auf eine Begegnung der unangenehmen Art vorbereiten sollten. Jan, Greg und Juris, die schon auf der Brücke waren, informierten alle darüber, dass sie ein Periskop in einem Abstand von knapp fünfzig Metern steuerbords gesehen hatten. Das Periskop tauchte immer wieder auf, man beobachtete sie offensichtlich. Gerrit machte einige Fotos von der Erscheinung und Pet schickte auch diese Information mit den Bildern an seine inzwischen aufmerksamen E-Mailkontakte. Nachdem Pet die Mails versendet hatte, verschwand auch ihr Stalker. Dann kam noch ein Funkspruch von der Ageli, dass sie seit einer Stunde immer wieder von einem Flugzeug in geringer Höhe überflogen würden. Sie konnten aber die Hoheitsabzeichen auf den Flügeln nicht genau erkennen.

 

Dann meldete sich Betty um 11.50 Uhr nochmals. Sie hatten die Fidschi-Inseln erreicht und fuhren gerade in den Hafen ein.

 

Seit einer Stunde fuhr die Blauzahn wieder unter Segel, der Wind trieb sie weiter mit fast dreizehn Knoten voran, aber sie mussten die Kursabweichung wieder korrigieren und verloren dafür zwei Stunden, um auf ihrem alten Kurs weitersegeln zu können. Sie waren jetzt nur knappe vierhundert Kilometer weit gekommen und das bedeutete, dass sie die verlorene Zeit nicht so ohne weiteres hereinholen konnten. Der Wind war zwar wieder günstig für die Blauzahn, aber er verlor immer mehr an Stärke und sie fuhren nun mit elf Knoten. Hinter ihnen sahen sie, dass sich dort ein Unwetter zusammenbraute. Der Himmel war dunkel und entfernt hörten sie immer wieder Donnergrollen.

 

Otto und Jan überprüften die Wetterkarten und stellten fest, dass sich innerhalb von zwei Stunden die Wetterlage stark verändert hatte. Sah es noch am Morgen nach einer leichten Bewölkung mit etwas Regen aus, so deutete jetzt alles darauf hin, dass ein kleines Unwetter sie bald einholen würde. Wenn sie nur dreißig Kilometer nach Steuerbord ausweichen würden, konnten sie dem Unwettergebiet entgehen, würden aber nochmals mindestens sechs Stunden verlieren. Da keiner Lust auf Unwetter hatte, wurde der Kurs geändert. Bereits nach einer Stunde sahen sie die Insel Rotuma, die auch noch zu den Fidschi Inseln gehörte. Sie würden die Insel an Backbord passieren und dann wieder auf Nordkurs gehen. Kaum hatten sie die Insel passiert und dann ihre Kursänderung vorgenommen, wurde das Meer vollkommen windstill und das Wasser zeigte keine Schaumkronen. Die Segel wurden eingefahren und die Motoren gestartete. Um Diesel zu sparen, fuhren sie mit acht Knoten weiter. Zum ersten Mal seit langem wurde ihnen die unendliche Weite des Meeres bewusst und die vollkommen Einsamkeit, in der sie sich nun befanden. Die Farbe des Wassers war undefinierbar, denn die Färbung wechselte immer wieder von einem hellen Blau zu einem leichten hellen Grün. Die Temperatur betrug in dieser windstillen Zone zwar nur fünfundzwanzig Grad und doch empfanden es alle als wesentlich wärmer. Die beiden Vierbeiner hatten sich nach einer Stunde schon von ihrer Longe auf der Brücke ins Unterdeck verdrückt. Steffen fragte immer wieder, ob sie sich denn überhaupt bewegen würden, denn es gab keinerlei Veränderung in dieser Wasserwüste. Kein Ort, kein Punkt am Horizont wo man erkennen konnte, dass man sich fortbewegte. Selbst auf dem Radar war nichts zu erkennen. Am Himmel waren zweimal Kondensstreifen von Flugzeugen zu sehen gewesen, die brachten aber keine Abwechslung. Der Horizont vor ihnen sah genauso aus wie hinter ihnen. Auffällig war für alle, dass sie zwar etwas schwitzen mussten, aber keinerlei Durstgefühl hatten. Das Barometer bewegte sich ebenfalls nicht. Otto und Jan machten sich wieder daran die Wetterkarten und Prognosen abzufragen und eine Vorhersage zu erstellen. Für die nächsten Stunden war mit keiner Veränderung der Wetterlage zu rechnen. Etwas dreihundert Kilometer westlich tobte ein Sturm, dessen Ausläufer sie nicht zu spüren bekommen würden.

 

Erst wenn sie am kommenden Morgen die Insel Tonga in etwa fünfzig Kilometer Entfernung passierten, würde sich das Wetter ändern. Leichte Bewölkung, Temperaturen bis zu dreißig Grad und Wind aus Süd-Ost.

 

Um 18.00 Uhr war Wachtwechsel. Erik übernahm mit Otto und Greg die Brücke. Erst um 2.00 Uhr am nächsten Tag, dem 13. August, war der nächste Wechsel auf der Brücke. Da wurde Jan mit Pet und Juris die Brücke übernehmen. Pet freute sich darauf, in den Morgen zu fahren und dann eventuell eine Insel wie Tonga zu sehen.

 

Da die Schiffsbewegungen sehr gering waren, konnten alle gut schlafen, bis um 1.00 Uhr am Morgen. Da wurden alle durch ein langanhaltendes starkes Rauschen und Pfeifen geweckt. Dann gab es einen Knall und alle hörten Wasser aufspritzen.

 

Alle sprangen aus den Kojen und rannten hoch zur Brücke. Erik stand immer noch wie versteinert hinter dem Steuerrad, Otto starrte gebannt auf den Radarschirm und Greg schien mit seinem Fernglas etwas auf dem Meer zu suchen. Alle fragten wild durcheinander, bekamen aber spontan keine Antwort.    

 

Fortsetzung folgt   

 

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