Teil 2 - Kapitel 25

1. August 2015 17.00 Uhr Korallenmeer

 

Lars hatte mit Carlo und Luigi die Brücke übernommen. Seitdem das Gewitter vorbei war und sie Papua-Neuguinea näher kamen, wurde es immer ruhiger. Kein Wind wehte, Wellen machte nur der Bug der Blauzahn. Lars hatte die Segel einfahren lassen und sie fuhren nur mit den Motoren weiter. Mehr als 10 Kilometer pro Stunde machten sie nicht, denn der Dieselverbrauch nahm mit jedem Kilometer, den sie mehr fahren wollten, zu. Sie hatten am Mittag beschlossen, etwas sparsamer auf ihrer Reiseroute mit den Geldmitteln umzugehen, und deshalb diese Geschwindigkeit gewählt. Trotz der fortgeschrittenen Stunde war es noch sehr warm. Die Außentemperatur betrug einunddreißig Grad und unter Deck war es nicht wesentlich kühler.

 

Nachdem Steffen und Juris das Problem mit der Kompassnadel gelöst hatten, war man auch wieder etwas beruhigter. Jan hatte vor einigen Tagen festgestellt, dass zwei Schrauben am Kompassgehäuse locker waren und diese dann durch andere ersetzt. Dass die neuen Schrauben magnetisch waren, hatte er nicht bemerkt.

 

Um 18.00 Uhr informierte Otto die Mannschaft, dass er Informationen von Betty bekommen habe. Die Ageli hatte tatsächlich einen Mastbruch und genau unter der Mastverankerung war der Bootskörper angerissen. Sie musste für fünf Tage ins Trockendock und repariert werden. Lars rief Otto zu, dass er allen auf der Ageli gute Besserung wünschen sollte und dass sie zukünftig den Wunsch mit  "Mast- und Schottbruch" - zukünftig nicht so ernst nehmen sollten.

 

Die Blauzahn fuhr durch die blaue See, Erik fand das fast schon romantisch und hatte sich bis auf seine Badehose sämtlicher Kleidungsstücke entledigt. Er wollte unbedingt schwimmen gehen. Jan kam auf die Idee, das hintere Beiboot zu Wasser zu lassen und an einer langen Leine hinter der Blauzahn herzuziehen. Und hinter dem Beiboot wurden noch zwei weitere Leinen festgemacht und daran dann zwei alte Surfbretter. Auf diese Surfbretter legten sich Erik und Juris. So wurden sie vom Meerwasser leicht umspült und wenn sie Lust hatten, ließen sich ins Wasser fallen. Jeder von ihnen hatte eine Sicherungsleine um den Bauch gebunden. So waren sie indirekt immer mit der Blauzahn verbunden.

 

Die zwei genossen ihren Badespaß und auf der Brücke hörte man ihre begeisterten Schreie. Greg beobachtete die beiden von der Beibootplattform auf der Blauzahn aus. Um 20.00 Uhr wurde es langsam dunkel und Greg signalisierten den beiden auf den Surfbrettern, dass er sie nun reinholen würde. Als er anfing über die Seilwinde zuerst das Beiboot einzuholen, sah er hinter Greg  etwas aus dem Wasser ragen. Er musste sich sehr genau konzentrieren, bis er erkannte, was es war. Und war eindeutig die Finne eines Hais. Er rief den beiden zu, dass sie auf den Surfbrettern bleiben sollten. Erik und Juris erkannten gleichzeitig die Gefahr, in der sie schwebten. Vorsichtig zogen sie sich zum Beiboot. Die Finne verfolgte sie in einem Abstand von nur zehn Metern. Wenn sie ins Beiboot umsteigen wollten, mussten sie kurz mit den Füßen ins Wasser eintauchen. Als beide neben dem Beiboot waren und sich dort hineinziehen wollten, schloss der Hai auf. Er hatte sich Juris als Abendessen ausgesucht. Er stieß heftig gegen dessen Bord, sodass der fast den Halt verlor. Der Hai drehte eine schnelle Runde. Erik war bereits im Beiboot und griff sich die Arme von Juris und riss ihn nach oben zu sich heran. Der Hai erwischte das Board und die Nase von ihm touchierte noch den Unterschenkel von Juris. Die raue Haut des Hais hinterließ eine blutige Spur auf dem dessen Unterschenkel und einen ordentlichen Kratzer an der Bordwand des Beibootes. Das Board war angefressen und Juris spürte einen Zug am Bauch. Das Sicherungsseil war noch mit dem Board verbunden und der Hai biss zum wiederholten Mal in das Brett und drohte damit Juris von Bord zu ziehen. Mit brutaler Gewalt öffnete Erik den Knoten und zerrte ihm das Seil vom Leib und gab damit das Board frei. Offensichtlich war das dem Hai noch nicht genug. Er verfolgte weiter die Blauzahn mit dem Beiboot am Haken. Die Freiwache, bestehend aus Jan, Mathias und Pet waren inzwischen auf dem hinteres Podest versammelt, um das Beiboot mit den beiden zu bergen. Der Hai attackierte es immer noch. Pet brüllte laut, dass alle wegschauen sollten und schoss eine Signalrakete genau vor den Rachen des Hais. Der Lichtblitz war dem Tier zu viel und der Hai schwamm verärgert davon.

 

Sie hoben, als das Beiboot mit den Davids angehoben war, Juris vorsichtig aus dem Beiboot. Er hatte üble Risswunden am Bauch, Rücken und die Verletzung durch die Schmirgelpapierhaut des Hais auch am Unterschenkel seines rechten Beins. Gerrit war schnell zur Stelle und sie brachten ihn ins Krankenrevier. Als ihn der Arzt versorgte, hörte man lautes Fluchen und Stöhnen aus der Kabine. Solche Wunden sind sehr schmerzhaft, kommentierte Erik das Ganze und verschwand in der Messe. Dort holte er sich ein Wasserglas und einen Flasche Aquavit und trank die halbe Flasche in sehr kurzer Zeit aus.

 

Lars machte sich Vorwürfe wegen dieses Vorfalls. Er kannte die Gewässer und wusste um die Gefahr. Aber er hatte es zugelassen, dass die beiden sich in Gefahr gebracht hatten. Otto stand auf einmal neben Lars, als dieser gerade auf der Brücke mit all seinen vorwurfsvollen Gedanken beschäftigte. "Nein, niemand hat daran schuld. Wir sind alle alt genug, um zu wissen, was wir tun. Jeder, der Zeitung lesen kann, Nachrichten im Fernsehen anschaut und etwas Allgemeinbildung besitzt, weiß um diese Gefahr. Und wir sollten einfach froh darüber sein, dass es so glimpflich abgelaufen ist. Du bist für die Nautischen Dinge zuständig und nicht für die Abenteuerlust der Mannschaft." Lars schaute Otto an. "Woher weißt du, an was ich gerade denke." Lars war verwirrt, hatte er doch mit keiner Silbe seine Selbstvorwürfe geäußert.  "Mein lieber Kapitän, ich würde an deiner Stelle genau das gleiche denken und fühlen. Deshalb wusste ich, was in dir vorgeht. Wir sind bis auf wenige Ausnahmen alle gleichberechtigt, also treffen wir vor allem für uns selbst die Entscheidungen. Hättest du gesagt, dass es gefährlich für das Schiff ist, was sie da machen, dann hätten sie es nicht tun dürfen. Aber so." Otto hatte recht. Das wusste Lars. Er war Kapitän, aber nicht der Vater der Mannschaft oder deren Erziehungsberechtigter. Und trotzdem hätte er oder vielleicht auch jemand anderes auf diese Gefahr aufmerksam machen müssen. Hätte er es überhaupt können. Nein ganz sicher nicht, weil er in diesem Moment gar nicht daran gedacht hatte. Pet hatte recht, als er ihm kürzlich gesagt hatte, dass es in einer hierarchischen Gesellschaft oft leichter ist, Probleme zu bewältigen, als in einer quasi anarchistischen. Auf der Blauzahn trugen sie alle die gleiche Verantwortung, mit ein paar minimalen Abweichungen. Das war ihre Stärke und auch ihre Achillesferse. Als er Otto etwas erwidern wollte, war der schon wieder weg. 

 

Die Nacht war ruhig, keine Windhauch bewegte die Luft. Der Sternenhimmel über ihnen war fast klar. Ein paar graue Schleier bedeckten das eine oder auch andere Sternenbild. John übernahm um 22.00 Uhr die Brücke gemeinsam mit Pet und Otto. An Segel setzen war nicht zu denken, denn sie würden mehr Energie verbrauchen, um ein wenig Wind zu finden, als es ihnen wirklich nützen würde. Ein paar Tümmler hatten sich der Blauzahn angeschlossen. Man hörte und sah sie im Scheinwerferlicht auch manches Mal, wie sie aus dem Wasser sprangen und sich dabei die Blauzahn anschauten. Das bildete sich John auf jeden Fall ein.

 

 

 

Otto entdeckte gegen 23.00 Uhr einen Begleiter, der in einem Abstand von fast fünf Kilometern backbords langsam an ihnen vorbeizog. Ansonsten war es ruhig auf dem Meer. Alle drei ließen sich von der Ruhe in ihrer Aufmerksamkeit einschläfern. Otto schaltete den Warnton des Radar auf eine höhere Lautstärke, weil er merkte, dass die Müdigkeit ihn immer mehr einfangen wollte. Und er hatte richtig gehandelt. Kurz nach 0.00 Uhr hörte er das Radarsignal und er schaute auf den Bildschirm. Etwa drei Kilometer vor ihnen war ein Hindernis. Es lag genau auf ihrem Kurs und es bewegte sich nicht. "Sollen wir es anfunken oder ausweichen?" fragte Otto John. Der machte mit seinen Handbewegungen klar, dass sie ausweichen würden und dass Pet die Scheinwerfer einschalten sollte, um das Meer vor ihnen nach Behinderungen auf ihrem Kurs abzusuchen. Nach fast fünfunddreißig Minuten entdeckte Pet den Gegensand backbords, den das Radar anzeigte. Es sah aus wie zwei Seecontainer die tief im Wasser hintereinander schwammen. John machte klar, dass sie sich nicht darum kümmern, sondern an den Containern vorbeifahren würden.

 

Sie passierten die Container in einem Abstand von etwa fünfzig Metern und dann erkannten sie, dass es keine Container waren, sondern zwei Schwimmpontons, die offensichtlich mit Seilen aneinander gebunden waren. Otto filmte die beiden und notierte sich die Position, wo sie diese Entdeckung gemacht hatten. Er meldete das an die Seefahrtsbehörde in Brisbane und damit war für ihn die Sache erledigt. Dachte er zunächst, denn nach einer Stunde kam von einem Frachtschiff die Nachricht, dass sie die beiden Pontons verloren hätten und sie darum baten, dass man das Hindernis sichern sollte. Otto musste die traurige Nachricht überbringen, dass sie schon weitergefahren sind und zur Sicherung der Pontons nicht in der Lage seien. Danach musste er sich ein paar Flüche und übelste Beschimpfungen anhören und dann wurde die Verbindung abgebrochen.

 

Um Mitternacht war Wachtwechsel. Juris übernahm gemeinsam mit Carlo und Luigi die Brücke. Auf dem Radar war nun etwas mehr Schiffsverkehr zu sehen, aber keines der Schiffe kreuzte ihren Kurs. Mit knapp fünf Kilometern in der Stunde tuckerten sie dahin. Sie hatten keine Eile, denn für den nächsten Hafen mussten sie keinen Liegeplatz vorbestellen, und wenn sie so leicht dahin schaukelten, konnten alle besser schlafen. Und Schlaf war etwas, was allen fehlte. Die letzten Wochen waren spannend genug gewesen und hatte von den Männern sehr viel gefordert. Sie wollten alle ein paar ruhige Tage haben. Alberto meinte, dass es Zeit würde, dass sie mal Urlaub machen sollten.

 

Jan hatte den Vorschlag gemacht, auf Papua Neuguinea ein paar Tage Pause einzulegen. Alle waren damit einverstanden und Otto schaute im Internet, wo sie am besten in aller Ruhe ein paar Tage verbringen konnten. Runter von der Blauzahn und irgendwo sich ein Zeit lang verwöhnen lassen. Keiner von ihnen kannte die Inselgruppe, deshalb wollte sich Otto genauestens informieren, wo es dort am schönsten sei. Je mehr er sich allerdings mit der Inselgruppe und den Menschen, die dort lebten, beschäftigte, um so mehr kam er zu der Erkenntnis, dass das Paradies doch einiges an Besonderheiten zu bieten hatte, die sie alle nicht erleben wollten. Also was tun? Ein anderes Ziel wählen oder Risiken eingehen?

 

2. August 2015 10.00 Uhr Korallenmeer

 

Der Wind hatte etwas aufgefrischt und die Blauzahn fuhr wieder unter Segeln. Erik war wieder nüchtern und hatte die Brücke. Jose und Alberto assistierten ihm und suchten auf der Wetterkarte und in den Informationen vom Wetterdienst die Wetterlage, die sie fürs Segeln benötigen würden. Nachdem sie alle beschlossen hatten, Papua Neuguinea nicht anzulaufen, suchte Otto mit Lars zusammen nach einem neuen Ziel. Auf dem Weg nach Japan lagen noch etwas abseits die Philippinen, aber dort wollten sie nicht hin. Sie wollten etwas Südsee genießen. Egal wie sie planten, sie sollten bald eine Entscheidung treffen und die lautete: Fidschi Inseln. Von ihrem Standort aus waren diese Inseln etwa zweitausendfünfhundert Kilometer entfernt. War das ökonomisch gedacht? War das planlos? Nein, das war Freiheit, Freiheit dorthin zu segeln, wo sie ein wenig Spaß und Erholung haben würden. Lars und Otto machten sich daran, die Vorräte zu kontrollieren, der mögliche Dieselverbrauch wurde errechnet und der Frischwasserbedarf überprüft. Es könnte etwas knapp werden, wenn sie weiterhin mit dem Frischwasser so verschwenderisch umgehen würden wie bisher. Jeder durfte nur noch für eine Minute am Tag duschen. Das Meerwasser musste für die nächsten Tage als Erfrischungswasser herhalten.

 

Ein paar Eimer wurden an langen Seilen befestigt und damit wurde das Meerwasser auf das Vorschiff befördert. Der erste, der die Meerwasserdusche haben wollte, war John. Der stand mutig am Bug der Blauzahn und übergoss sich mit der fünfzehn Grad kühlen Brühe. Seine stummen Schreie konnte jeder fühlen. Dann wollte sich Mathias beweisen und füllte einen Eimer mit dem kühlen Nass und stellte seine Füße hinein. "Das ist eine kluge Entscheidung, mir das nicht über den Kopf zu gießen." Alle konnten ihm nur zustimmen. Tropen hin oder her, das Wasser war kalt im Vergleich zu der Lufttemperatur. Die Sonne brannte an diesem Tag kräftig auf alle nieder und sie hatten ein paar Sonnensegel gesetzt. Darunter war es angenehm zum Liegen oder Sitzen.

 

Alle Luken waren geöffnet und die Klimaanlage wurde ausgeschaltet. Trevor und Tristan suchten sich den kühlsten Platz im Schiff - das war das vordere Schott zu den Vorratsräumen. Von der Deckenluke strömte Zugluft in den Gang nach hinten an den beiden vorbei.

 

Aus dem persönlichen Tagebuch des Lars 

 

Manchmal frage ich mich, was uns gerade antreibt. Heute haben wir ein Entscheidung getroffen, die uns einfach nur gut tut. Wir haben uns für uns entschieden, wir haben uns dafür entschieden, uns etwas Gutes zu tun. Ich glaube, wir brauchen alle eine kleine Auszeit. Körperlich, emotional und auch philosophisch haben wir vieles geleistet. Wir sind zwar alle braun gebrannt, haben wenig Fett angesetzt und einige von uns leben ihren kleinen Größenwahn aus, aber wir brauchen eine Pause. Es sind nicht die Ältesten, denen man es anmerkt, dass sie müde sind. Es sind diejenigen, die mit ihren Emotionen kämpfen, mit ihrer Vergangenheit noch nicht abgeschlossen haben. Diejenigen, die mit ihrer Selbstdisziplin und ihrem Ehrgeiz kämpfen und dafür zu viel Energie verbrauchen. Ich gehöre genauso dazu wie ein paar andere. Mathias, der immer als Anwalt denkt und handelt und aus seinem selbstgewählten Gefängnis nicht herauskommt. Alberto, der noch immer mit einem Sack Schuldgefühl auf dem Buckel herumläuft und mit seiner Liebe zu Beatrice noch nicht zur Ruhe kommt. Greg, der Mönch, der Zölibat und Mann sein noch nicht in seiner Person vereinen kann. Jeder sieht es ihm an, dass er so gerne lieben würde. Die Liebe zu einer Frau, die Zärtlichkeit, die Sehnsucht danach nagt an ihm. In wen er sich verliebt hat, wenn es so ist, hat er nicht offenbart. Aber man spürt es. Ich spüre es. Bevor ich diese Reise angetreten habe, wäre ich nicht in der Lage gewesen, solche Gefühle zu entwickeln. Jetzt kann ich es. Ich spüre es, wenn jemand fühlt, Emotionen in sich trägt und die nicht aus ihm heraussprudeln.

 

Und dann John, der Mann, der diese furchtbare Behinderung des Schweigen müssen hat. Wie er sich in dieser Gemeinschaft aufgehoben und doch manches Mal sich ausgestoßen fühlt. Er kommt gar nicht zur Ruhe, er schläft kaum noch. Pet, der seine Hyperaktivität und seine romantische Ader immer noch nicht in Einklang gebracht hat. Der immer noch alles analysieren muss, anstatt manche Dinge geschehen und sich ein wenig treiben zu lassen. Auch er leidet an Schlaflosigkeit.

 

Otto, der steht's freundlich Sachliche. Auch er braucht Ruhe, sein Kopf arbeitet zu oft auf einem zu hohen Niveau. Er gehört auch zu denen, die zu wenig schlafen. Einfache Genüsse sind nicht immer sein Ding. Seine Angst, in einer Schublade zu landen, ist nicht gut.

 

Und dann Erik, der verzweifelt versucht, die Uhr der Welt zurückzudrehen, um das, was er vermeintlich versäumt hatte, nachzuholen. Er hat wie einige von uns auch nicht erkannt, dass wir immer vorwärts segeln. Wir holen nichts nach, wir holen uns jetzt, was wir brauchen. Er gefährdet sich dabei manchmal zu sehr. Er muss auch etwas Frieden in sein Leben bringen.  

 

Ich freue mich auf die Fidschi Inseln.

 

3. August 2015 12.00Uhr auf der Blauzahn 

 

Das Büro von Mathias hatte um die Genehmigung für das Ankern vor der Insel Vanua Levu beim Touristikbüro der Fidschi-Inseln beantragt. Sie mussten einen Kapitalnachweis dafür erbringen und alle Personalien der Mannschaft bekanntgeben. Selbst für die beiden Hunde mussten sie entsprechende Zeugnisse erbringen. Ihr Handelswert wurde festgelegt und eine verlorene Kaution von fünftausend Fidschi Dollar verlangt. Diese zweitausenzweihundert Euro waren dazu da, dass man die Hunde, wenn sie entlaufen würden, wieder einfangen konnte. Was bedeutete, dass auch die Vierbeiner an Land gehen durften. Aber die Inselwelt sollte schön sein, so wurde berichtet und das war es Jan wert, dass sie dorthin segeln würden. Er erhöhte das Monatsbudget nochmal um rund zehntausend Euro.    

 

Fortsetzung folgt 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0