Teil 2 - Kapitel 5

16.30 Uhr auf der Ageli

 

Otto, Lars und Pet besuchten Betty, Sophia und Melanie. Die Ageli war etwas komfortabler eingerichtet und besaß eine zweite, kleinere Messe hinter der Kapitänskajüte. Dort saßen sich die sechs nun gegenüber. Es gab tatsächlich Tee und etwas Gebäck. Lange saßen sie da, ohne dass ein Wort gesprochen wurde. Betty bot einen Cognac an, alle lehnten ab und so trank Betty alleine von dem edlen Getränk. Sicher benötigte sie etwas Entspannendes. Nach dem ersten Schluck fing sie an, über das, was sie bewegte, zu reden. Zuerst über den Gesundheitszustand von Ben Miller und dass er die Reise nicht fortsetzten konnte. Und dann, dass die drei Damen die Reise gerne fortsetzten wollten, nun aber nicht genau wussten, wie sie das organisieren sollten. Auf Umwegen kam Betty dann endlich auf den Punkt: "Wir wollen eine Mannschaft aus Frauen aufbauen und die Reise rund um die Welt fortsetzen. Wir wollen es tun, würden aber gerne eure Meinung dazu hören."

 

Otto stellte seine Teetasse ab und sagte nur vier Worte. "Dann macht das doch". Er schaute zu Lars und der gab eine ähnliche Antwort: "Ja macht doch, gute Idee." Und dann war Pet an der Reihe. "Ja, nicht schlecht die Idee. Einfach machen."

 

Die drei von der Ageli hatten alles erwartet, aber nicht das. Kurze Zustimmung, ohne kritische Fragen. Kein Belächeln, kein Kommentar. Nichts, was die Damencrew davon abhalten sollte, ihr Vorhaben zu realisieren. "Wann wollt ihr starten?" Die Frage, von Lars gestellt, war eher rein rhetorisch, keiner erwartete eine Antwort und doch bekam er sie umgehend von Betty. "Bald. Wenn wir die Mannschaft zusammen haben. Wir sind bereits zwölf Frauen und sind der Meinung, dass wir mindesten achtzehn Crewmitglieder haben sollten." Es folgte nur noch ein wenig Smalltalk, da die Nordstrandpiraten auf keinen Fall hier beratend Beistand leisten wollten und sie sich deshalb beeilten, so schnell wie möglich wieder auf die Blauzahn zu kommen.

 

 

 

9. Juni 19.30 Uhr auf der Blauzahn

 

Marc hatte gegrilltes Lamm auf den Grill gelegt. Es war zwar nicht sehr warm, aber man konnte trotzdem an Deck sitzen, grillen und genießen. Otto servierte einen Chardonnay und fragte in die Runde, wie der denn munden würde. Alle bis auf Carlo, Luigi und Pet fanden ihn ausgezeichnet. Pet fragte, wo denn der Tropfen seinen Ursprung hätte. Otto meinte: "Frankreich, die Lage kann ich dir gerade nicht sagen. Warum fragst du? Schmeckt er dir nicht?" Pet überlegte, was er darauf antworten sollte. Irgendetwas stimmte hier nicht. Entweder war es dir Art, wie Otto den Wein kredenzt hatte oder er hatte eine belegte Zunge und konnte die Vorzüge des Weines nicht wirklich kosten. Pet war zwar von der Betrugssicherheit seiner Zunge nicht überzeugt, aber irgendetwas passte ihm nicht. "Nein Otto, er schmeckt mir nicht. Zu viel Sonne, zu wenig Regen, wahrscheinlich künstliche Bewässerung. Da ist mir zu wenig Natur drin." Dass Pet jetzt einfach aus dem Bauch heraus etwas gesagt hatte, konnte keiner wissen. Doch bei Otto, Lars und Jan hatte er gerade viele Punkte in Sachen Weinverstand geholt. "Wie hast du das gemerkt, dass wir dir hier einen australischen Wein untergeschoben haben? Das geht doch gar nicht so einfach?" Jan hatte damit das Geheimnis verraten. Gut, fand Pet, dass er diesen kleinen Betrug so schnell aufgedeckt hatte. Er wäre bei der nächsten fachmännischen Frage als Klugscheißer enttarnt worden. "Ja, mein Freund, eine feine Zunge ist schon was wert. Aber ich muss zugestehen, er ist genussfähig. Schenk mir nach Otto, ich betäube nun meine Geschmacksnerven mit dem Produkt australischer künstlicher Bewässerung."  

 

Am nächsten Morgen entschuldigte sich Jan bei den Nordstrandpiraten, er wollte alleine in die Stadt, um noch etwas Persönliches zu erledigen. Er nahm eine Aktentasche mit sich und verschwand in einem Taxi.

 

Otto zeichnete wieder eine neue Westenkollektion und freute sich darauf, dass sie bald eine weitere Serie seines Designerkönnens in Form von Westen in Empfang nehmen würden.

 

Pet machte einen ausgiebigen Spaziergang mit Trevor - im Jachthafen und in einem angrenzendem Park.

 

Alberto telefonierte mit Beatrice und versuchte sie zu einem Date zu überreden. 

 

Jose lag in seiner Koje und versuchte, ein Buch zu lesen. Was ihm aber wegen des Telefonats, das sein Bruder führte, nicht wirklich gelang.

 

Lars, John und Juris arbeiteten am Kurs. Da sie nun gute vier bis fünf Tage Verzögerung einplanen mussten, würden sich die Wetterbedingungen ihrer Reise verändern.

 

Gerrit überprüfte seinen Bestand an Medikamenten und versuchte, über eine Krankenhaus-Apotheke einige Mittel zu bestellen. Die holländische Konsulatsvertretung musste ihn dabei unterstützen. Nach gut einer Stunde war er erfolgreich. Die Bestellung würde am Nachmittag geliefert werden.

 

Steffen war zusammen mit Erik bei den Maschinen, die einige kleinere Reparaturen über sich ergehen lassen mussten. Im Zuge dieser Aktivitäten wurde auch die Kühlanlage  überprüft.

 

Greg, Carlo und Luigi kümmerten sich um das Vorsegel, das repariert werden musste.

 

Marc machte Bestandsaufnahme der Lebensmittel und anderer Bedarfsartikel. Er erstellte eine sehr lange Liste, was sie alles in Adelaide, ihrem nächsten Zielhafen, einkaufen mussten. Ganz oben stand mal wieder Toilettenpapier, dann kam Seife, Mehl, Milch und Senf auf den nächsten Listenplätze. Senf war komplett aufgebraucht. Er wusste, dass sie für den Einkauf nicht nur einen Kombi zum Transportieren benötigen würden, sondern wenn, dann schon einen Minivan. 

 

Um 12.40 Uhr erreichte Jan den Flughafen. Er war etwas zu spät, aber doch früh genug, um den Menschen rechtzeitig abzuholen, auf den er wartete. Dann war sie da, die Frau, auf die er gewartet hatte. Elegant, sportlich, ihr Alter war sehr schwer zu schätzen. Für einen Außenstehenden sah sie aus wie eine vierzigjährige Frau. Nur die Augen verrieten, dass hier schon einige Jahre mehr an Lebenserfahrung in ihr steckten. Er schloss sie in seine Arme und es schien so, als ob er sie nie wieder loslassen wollte. Als ihr das Atmen immer schwerer wurde, drückte sie Jan weg von sich. Er wischte sich die Tränen aus seinen Augen und schaute sie fragend an. Sie nickte nur und dann gingen sie zusammen zu einem Taxi und ließen sich ins Krankenhaus zu Ben Miller fahren. Der Besuch bei Ben nahm nicht allzu lange Zeit in Anspruch. Sie übergaben Ben die Aktentasche mit sehr viel bedrucktem Papier darin und ein paar CDs. Sie besprachen einige Details der Informationen, die sie ihm übergaben. Ben versprach ihnen, das alles zu sichten. Dann wünschten sie Ben noch gute Besserung  und verschwanden wieder.

 

Erik war mit dem Beiboot zum Pier gefahren, da Pet mit Trevor seinen Spaziergang beendet hatte und zurück zur Blauzahn wollte. Betty hatte ihm angeboten, ihn mit dem Beiboot der Ageli zum Ankerplatz der Blauzahn zu bringen, aber Pet hatte abgelehnt. Er hatte gesehen, dass Beatrice mit Julia, Marta und Birgit vorgefahren war. Sollte sich Betty doch erst einmal um Beatrice kümmern, dachte er und winkte vergnügt den vier Damen zu und ging weiter zum Liegeplatz des Beibootes. Erik stand am Pier und balgte mit Trevor herum, der ihn schon entdeckt hatte. "Wir warten kurz, Jan hat angerufen, er kommt auch gleich und will auf den Blauzahn." Sie sahen ein paar Minuten später ein Taxi auf sich zufahren. Es hielt an, Jan stieg aus und wartete. Der Taxifahrer öffnete den Kofferraum und holte einige Gepäckstücke heraus. Dann entstieg dem Fahrzeug noch eine Person. Eine Frau mittleren Alters, sehr elegant gekleidet. Sie blieb an der Wagentür stehen und starrte Erik an. Erstaunt schaute der zurück, bis sich in seinem Kopf das Bild aus seiner Vergangenheit mit seinen Emotionen zusammenfügte. Er wollte etwas sagen, während er loslief. Sie aber deutete ihm an, zu schweigen. Nach gefühlten hundert Jahren nahm er sie wieder in die Arme, die Frau, die ihm als junger Mensch so viel bedeutet hatte. Jans Schwester war da und sie hatten sich wiedererkannt. Als er wieder etwas sagen wollte, brachte sie ihn mit ihrem Zeigefinger auf seinen Lippen wieder zum Schweigen. "Ich bin Lisa, so nenne ich mich. Ich bin die gleiche wie vor Jahrzehnten, aber ich habe nun einen anderen Namen. Nenne mich Lisa bitte." Der gewaltige Kerl musste lächeln. "Hallo Lisa, schön dich kennen zu lernen. Sag Erik zu mir, oder Eisbär, so nannte mich einmal ein junges Mädchen, wenn wir alleine waren." Jan bezahlte den Taxifahrer und ging mit dem Gepäck auf Pet zu. "Lassen wir die zwei für ein paar Minuten alleine. Zuschauer gibt's gerade genügend." Er deutete auf die Ageli, wo sich die Damenriege an der Reling versammelt hatte und zu ihnen herüberschaute. Vor allem Frau Hanssen schien sich doch sehr für die neu angekommene Dame zu interessieren. Als Pet sich der Ageli zuwandte, kam hektische Bewegung in die Mannschaft. Alle taten so, als ob sie die Szenerie nicht interessieren würde und verschwanden unter Deck.

 

Die Begrüßung auf der Blauzahn war sehr freundlich, als Jan die Dame als seine Schwester vorstellte und Lisa betonte, dass sie eine alte Freundin von Erik sei. Sie konnte jeden in seiner Muttersprache ansprechen, was ihr sehr viel Achtung einbrachte. Nach dem Abendessen zogen sich alle - bis auf Erik und Jan - aus der Messe zurück, um den dreien etwas private Atmosphäre zu ermöglichen. Pet und Otto begaben sich auf die Brücke und schauten, ob sie etwas an Aktivitäten auf der Ageli erkennen konnten. Birgit und Melanie standen an der Reling - mit Blick auf die Blauzahn - und schienen sich sehr intensiv zu unterhalten. Sie sahen zwar, dass Pet und Otto zu ihnen hinüber winkten, aber sie unterbrachen ihr Gespräch deshalb nicht.

 

Dann sahen Pet und auch Otto auf ihren Tablets, dass sie ein Mail bekommen hatten. Dieses Mail war von Betty. Der Inhalt war sehr kurz gefasst. Sie waren nun vierzehn weibliche Crewmitglieder; Birgit, Marta, Julia und auch Beatrice würden mitkommen. Zwei Freundinnen, mit denen Betty Kontakt aufgenommen hatte, würden in Adelaide dazu stoßen. Beide waren begeisterte Seglerinnen und würden damit das seemännische Personal ergänzen. Am kommenden Morgen würden die vier neuen Crewmitglieder auf die Ageli umziehen. Wichtige persönliche Dinge der vier würden man per Luftfracht nach Adelaide kommen lassen. Otto stand auf, um die Mail Lars vorzulegen. Seine Reaktion war verhalten, fast verärgert. "Ich dachte, die scheitern an der Mannschaftsstärke. Aber Betty hat sich da was in den Kopf gesetzt und das wird jetzt mit der Brechstange realisiert. Drücken wir ihnen die Daumen." Otto stimmte ihm zu. Auch er hatte gedacht, dass das Projekt Frauensegeltour an der Besetzung scheitern würde. Tief in sich drin hatte er das sogar gehofft. Wenn die Damen, trotz starkem Selbstbewusstsein, sich in den Islamischen Staaten bewegen wollten, war das mehr als nur schwierig. Auch die politisch noch nicht sehr stabilen Staaten in Südostasien bargen für eine reine Frauenmannschaft große Gefahren.

 

Als sich Lisa verabschiedete, weil sie in einem Hotel in der Stadt übernachten wollte, sprach Pet kurz mit Jan über die Nachricht der Ageli. Nicht leise genug, denn Lisa hatte zugehört und nachgefragt, was denn auf der anderen Jacht gerade geschah. In ein paar Stichworten erzählte Jan, was er über das Frauenprojekt wusste. "Wer ist denn der Organisator oder der Kapitän der Ageli?" fragte Lisa neugierig. Jan nannte ihr die drei Organisatorinnen.

 

Das Taxi wartete schon, als Erik Lisa zum Pier brachte. "Wir sehen uns morgen Erik, ganz sicher. Ich bin müde, Jetlag sagt man dazu. Schlaf gut." Sehr vertraut streichelte sie seine Wangen und verschwand im Taxi.

 

Pet saß am späten Abend mit Otto auf Deck. Sie versuchten das, was um sie herum geschah, zu begreifen. Sie hatten vor Monaten das Projekt Blauzahn mit Hilfe von Jan und seines Anwalts auf den Weg gebracht. Ältere Männer umrunden die Welt, beweisen sich selbst, was noch in ihnen steckt. Versuchen diesem Lebensabschnitt, in dem sie sich befinden, einen Sinn zu geben. Einen Sinn, der nicht dem allgemeinen Altmänner-Standard-Ablauf entspricht. Und was erleben sie? Das Bewusstsein aller auf der Blauzahn hat sich geändert. Nicht das Lebensalter spielt mehr eine Rolle, sondern das Tun und das Handeln. Das Erarbeiten von Möglichkeiten und der Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Sie scheinen inzwischen auch ein Vorbild oder wenigstens ein Denkanstoß für eine anderer Gruppe zu sein. Für Frauen, die aus unterschiedlichen Lebensbereichen kommen und für sich entdecken wollen, was in ihnen steckt. Auch sie sind eine Geschlechter- oder Lebensabschnittsgruppe, denen man das eher nicht zutraut. Dies alles entspricht nicht der allgemeinen Vorstellung. In der Werbung sah man es so: Gutgebaute jugendlich wirkende Männer segelten auf einer Jacht und wurden von attraktiven Frauen begleitet. Was da drüben auf der Ageli entstand, war etwas ganz anderes. Ja, sicher waren da drüben auch einige sehr gut aussehende Frauen, aber das war es nicht, was diese Reisegemeinschaft ausmachte. Was sie ausmachte, war ein entstehendes Selbstvertrauen, das aus dem Willen entstand, etwas Außergewöhnliches zu tun und zwar für sich selbst. 

 

Das Nordstrandpiratenabenteuer bekam einen neuen Aspekt. Sie waren zu einer Inspiration für andere geworden. Pet fragte sich, ob sie das auch geworden wären, wenn sie nicht auf dieser Superjacht die Welt umsegeln würden, sonders vierzehn Mann mit einem Hund den Jakobsweg durchwandert hätten, um dabei einige riskante, abenteuerlichen Abstecher in andere Regionen zu machen. Zum Beispiel bei Schneesturm die Pyrenäen zu überqueren. Oder den Montsegur zu besuchen, um dort oben ein paar Nächte in der alten Katharerburg zu übernachten. Herausforderungen aneinanderzureihen und nicht jedes Abenteuer einzeln zu erleben. Otto sah das sehr klar. Es ging darum, wie sie sich alle selbst dabei fühlten. Auf dem Meer waren die Möglichkeiten anders als an Land. Sie waren oft auf sich selbst gestellt. Hier draußen konnte man nicht einfach mal aussteigen, wenn es brenzlich wurde. Man musste dabei bleiben, wenn man die anderen nicht in Gefahr bringen wollte. Man musste sich aufeinander einstellen, sich anpassen und seine Stärken mit einbringen. Und ohne die Lernbereitschaft aller funktionierte nichts. Die Blauzahn - ihr Mikrokosmos - war ihr Klassenzimmer, ihr Wohnzimmer und ihre Burg.

 

Sie merkten, dass sie sich mit dieser Selbstreflexion - nur immer wieder mit ein paar anderen Worten - im Kreise drehten. Es langweilte sie so langsam, darüber nachzudenken und Otto tippte Pet auf die Schulter und zeigte zum Bug der Blauzahn. "Wo der Bug hinzeigt, dort ist gerade unser Ziel. Manchmal lassen wir uns treiben und oft schiebt uns der Wind. Philosophieren ist was Schönes, aber man darf darüber eines nicht vergessen. Es gibt noch Schöneres. Hol dir eine Zigarre und Trevor eine Wurst und ich besorge uns einen Franzosen, einen echten. Rot, schwer und voller Sehnsucht."

 

Da saßen sie nun auf dem Vordeck der Blauzahn und schauten weiter in den Himmel, aufs Wasser und bemerkten nicht, wie sich ein Schlauchboot der Blauzahn näherte. Trevor knurrte zwar kurz auf und hielt die Nase in den Wind, aber die Wurst war gerade wichtiger.

 

"Habt ihr noch ein Glas für uns übrig?" Pet stand auf und schaute über die Reling. Unten saßen Melanie und Sophia im Beiboot der Ageli. "Wir haben euch sitzen sehen und dachten uns, wir könnten euch beiden etwas Gesellschaft leisten und vielleicht einen Schluck Wein schnorren." Jetzt erst reagiert Trevor. Auf seinen Hinterbeinen stehend hatte er sich auf die Reling gestützt und schaute auf die beiden Frauen hinunter.

 

Pet machte das Beiboot fest, Melanie und Sophia kletterten über die Reling. Otto besorgte die Gläser und dann saßen sie zu viert da, genossen den Himmel, die Ruhe und den Wein.

 

"Wir sollten uns auch eine Bordhund besorgen, oder vielleicht sogar zwei. Das gibt schon eine wenig Sicherheit im Hafen oder auch auf anderen Ankerplätzen. Was meint ihr?" Otto überlegte, ob die Frage von Melanie ernst gemeint war. Er tippte Pet an. Sollte doch der Hundefan darauf antworten. "Ja, das wäre sicher nicht schlecht." Mehr wollte Pet dazu nicht sagen. "Hund besorgen" war schon ein doofer Ausdruck. Wollen sie die Blauzahn kopieren? "Na dann fangt mal mit dem Weinkeller an," dachte er und lehnte sich zurück auf das Deck. "Ich will jetzt nicht darüber nachdenken."

 

Dann schnappte sich Pets rechte Hand Trevor und kraulte ihn. Gemeinsam versank jeder der vier für sich in den eigenen Gedanken.

 

 

Fortsetzung folgt

 

 

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