Kapitel 39

24. Mai 14.30 Uhr

Alberto hatte fast vierzehn Stunden geschlafen. Zuerst war er durch die Wunderkerze des Hotelarztes - genau wie Pet - total zugedröhnt im Land der schönsten Albträume gelandet.  Als das Drogeninferno nachließ, konnte er ruhiger weiterschlafen. Beatrice musste ihm in dieser Rauschnacht ein paar Mal den total verschwitzten Körper abtrocknen. Als Gerrit Alberto untersuchte, war der zwar noch erschöpft, aber er hatte kein Fieber mehr und die anfängliche Hügelbildung auf seinem Schulterblatt, dort wo in das Insekt gestochen hatte, war bis auf einen kleinen roten Ring abgeschwollen. Gerrit erklärte Alberto, dass das Fieber und der Rausch durch die Medikamentierung des Hotelarztes hervorgerufen wurde. Der wäre davon ausgegangen, dass das Virus verzögert im Körper des Infizierten zu wirken begonnen hätte und er mit seiner Methode diese Gegenreaktion hervorgerufen hatte. Damit hätte er aber auch die Ausbreitung des Virus im Körper vermeiden können. Alberto nickte matt zum Zeichen, dass er Gerrit zwar gehört, aber nichts verstanden hatte. Er war einfach noch zu müde dazu.

Aus dem persönlichen Tagebuch des Pet Bär

Ich wusste nicht, dass ein Insektenstich so eine fatale Auswirkung auf meinen Körper haben konnte. Wie mir Julia Piro berichtet hatte, habe ich doch tatsächlich fast zwanzig Stunden geschlafen. An das, was Gerrit und der Hotelarzt mit mir angerichtet haben, konnte ich mich nicht erinnern. An was ich mich allerdings erinnern konnte, war ein  Albtraum. Es fing damit an, dass ich auf meinem Motorrad am Meer entlang fuhr. Unter dem Helm war es unendlich heiß und ich musste das Visier öffnen. Dann begannen meine Arme und der Rücken zu brennen. Ich wollte anhalten und die Lederjacke ausziehen, aber das Motorrad ließ sich nicht mehr abbremsen. Ich hatte das Gefühl, zu glühen und je wärmer es in mir wurde, umso schneller fuhr ich. Der Boxermotor unter mir brummte gewaltig, weil ich offensichtlich mit Höchstgeschwindigkeit fuhr. Ich hatte das Gefühl für Raum und Zeit verloren. Ich schwebte mit der Maschine über eine Straße, die übers Meer gebaut war. Dann merkte ich, dass es nicht der Motor war, der so brummte, sondern dass mein Herz den Takt der Maschine nachahmte. Ich war alleine auf dieser Straße auf dem Meer und irgendwann wurde die Maschine langsamer und rollte aus. Auf einem Parkplatz mitten im Meer stoppte ich also und fiel mit der schweren Maschine um. Sie lag auf meinem Bein und der heiße Motor brannte sich durch das Leder hindurch auf meine Haut. Ich schaffte es mit der Kraft der Verzweiflung, mich zu befreien. Aber der Lederanzug war schon so erhitzt, dass ich ihn mir vom Leibe reißen musste. Nackt und mit geröteter Haut stand ich im Meer auf einem Parkplatz. Nur vom Helm konnte ich mich nicht befreien. Ein weißer Helm, dabei hatte ich noch nie einen weißen Helm gehabt. Ich versuchte mich von ihm zu befreien und kam dabei so in Panik, dass es mir egal war, ob ich mich verletzten würde oder nicht. Mir war es egal, ob ich mir die Ohren abriss oder die Nase zerquetschte, Hauptsache ich war ihn los. Das Band am Kinn schnitt mir inzwischen in den Hals, aber mit letzter Kraft schaffte ich es, den Verschluss zu öffnen und den Helm vom Kopf zu reißen. Ich schleuderte den weißen Helm ins Meer, in dem er in einer Dampfwolke verschwand. Alleine und nackt stand ich nun mitten im Meer, die Straße war verschwunden, das Motorrad weg, die Lederkleidung hatte sich ebenfalls verflüchtigt. Ich fror auf einmal jämmerlich. Und das Meer dampfte und es lockte mich an, weil ich hoffte, dass es warm wäre. Ich kroch zum Meer hin. Weit draußen sah ich die Blauzahn und die Ageli, wie sie unter vollen Segeln über die warmen Wellen ritten. Ich winkte, aber keiner sah mich. Vom Ufer aus starrte ich ins Meer und sah mein Spiegelbild. Mich sah ein uraltes Gesicht an. Gerötet mit schwarzen Flecken auf den Wangen. Eiter floss mir aus der Nase, den Augen und aus dem Mund. Dann hörte ich Stimmen und schaute hoch und sah das Gesicht einer Frau genau vor mir. Sie hatte ein weißes Tuch und bedeckte damit mein Gesicht, dann verschwand alles vor mir und danach kann mich an nichts mehr erinnern.

Als ich aufwachte, fühlte ich eine schwer zu beschreibende Angst. Erst nachdem mich Julia mit etwas Tee und Wasser versorgt hatte, kam die Erinnerung an diesen Traum zurück. Vor allem der Moment, in dem die Blauzahn und die Ageli draußen auf dem Meer an mir vorbeisegelten, bereitete mir sogar jetzt im Wachzustand ein ängstliches Gefühl. Ein unendlichen Gefühl von Einsamkeit und Verlassenheit.

Julia erzählte mir später, als ich wirklich wach und auch aufnahmefähig war, dass ich im Schlaf sehr laut geredet hätte und sie mich daran hindern musste, dass ich mich auszog. Als Otto nach mir schauen wollte, konnten sie beide nicht verhindern, dass ich mir das T-Shirt vom Leibe riss. Als ich dann aber die Schlafhose ausziehen wollte, hätten sie das mit sanfter Gewalt verhindert. Als Otto dann weit nach Mitternacht gegangen war und sie mir danach  das Gesicht und die Brust mit lauwarmem Wasser abgewaschen hatte, sei ich ruhiger geworden und hätte dann friedlich geschlafen. Und als sie nach einer gewissen Zeit wieder nach mir geschaut habe, hatte sie empfunden, dass ich jünger ausgesehen hätte als sonst. Wenn sie einen Zugang zur Esoterik hätte, würde sie behaupten, in diesem Fieberwahn wäre ein böser Geist aus mir herausgekommen und hätte mich verlassen. Ja, vielleicht hatte sie recht. Der weiße Helm und dann das Tuch. Offensichtlich musste ich erst den alten weißen Helm, der nicht mir gehört hatte, loswerden, mein hässliches Ich sehen und mich dann reinigen lassen. Aber von was? 

Hotel am Meer 24. Mai 19.00 Uhr

Alberto und Pet ging es wieder besser, doch beide waren einfach noch so erschöpft, dass sie das Zimmer nicht verlassen konnten. Trevor wurde inzwischen bestens von der jungen Hotelmitarbeiterin versorgt. Beide schienen einen Narren aneinander gefressen zu haben. Jan erreichte beim Hotelmanagement, dass die junge Dame Pet - besser gesagt Trevor - bis zu ihrer Abreise zur Verfügung stehen würde und sie erfüllte diese Aufgabe gerne.

Otto besuchte seinen Freund alle zwei Stunden. Er berichtete Pet, dass es Alberto nicht ganz so gut ginge wie ihm, aber der hätte ja die Infektion auch etwas später eingefangen. Dann erzählte er von einer neuen Designidee. Eine Weste für Pfeifen und- Zigarrenraucher. Er wollte wissen, welche Utensilien denn ein passionierter Pfeifenraucher unbedingt bei sich habe müsse. Pet erklärte ihm die Basisausstattung. Auf einem Beistelltisch in seinem Hotelzimmer lagen Pfeifen, Stopfer, Reiniger, Filter, Tabaksdosen und Beutel. Es fehlten Streichhölzer und der kleine faltbare Pfeifenständer, aber den konnte Pet seinem Freund beschreiben. "Und was würdest du dir wünschen, was so eine Weste noch haben sollte, außer dass man diese Dinge in der Weste verstauen könnte?" Pet überlegte kurz. "Einen Beutel für die Asche." - "Was, einen Aschenbecher an einer Weste? Du hast wohl immer noch hohes Fieber!" Otto musste laut lachen, denn die Vorstellung, an einer Weste einen Aschenbecher anzubringen, war schon etwas skurril. Pet erklärte ihm, zu was das gut wäre. "Wenn die Pfeife erkaltet, sollte man, bevor man sie wieder wegsteckt, die Asche und den Filter entfernen. Und warum das denn nicht in einen Beutel an der Weste? Die sollte dann allerdings besser aus Leder sein." Otto schüttelte den Kopf und meinte nur, dass das mit der Weste für Pfeifenraucher wohl nochmals gut überdacht werden müsse. Dann war er auch schon weg, denn die Piraten hatten beschlossen, sich an diesem Abend wegen Wilhelms wiedergefundenem Beinah-Schwiegersohn zu besprechen. Und Julia Piro wollte dazu einen Vorschlag machen. Alle wussten, dass sie sich bei der Sache auf einem pubertär angehauchten Rachefeldzug befinden würden. Aber warum denn auch nicht. Ein schlechtes Gewissen, das da kommen könnte, wurde auf viel später verschoben.  

Gerrit besuchte Pet um 20 Uhr, kurz bevor das abendliche Dinner stattfinden sollte. Er fühlte seinen Puls, schob die Augenlider nach oben und betastete seinen Hals. Dann nahm er den Verband ab und stellte fest, dass bis auf einen drei Zentimeter großen kreisrunder Punkt nichts mehr von dem Insektenstich zu sehen war. Allerdings war der rote Punkt immer noch viel wärmer als die Haut drum herum. "Du bis verdammt zäh, mein Freund. Alberto geht es noch nicht so gut. Er hat immer noch etwas Fieber und ihm ist manchmal übel. Aber er wird bestens durch Beatrice betreut. Und du, du hast doch deinen treuen Hund. So hat jeder .... wo ist Trevor eigentlich?" Pet erklärte ihm, dass eine junge Dame sich intensiv um Trevor kümmerte und ihn vor einer halben Stunde zum letzten abendlichen Spaziergang abgeholt hatte. 

Während später unten im Speisesaal das Essen serviert wurde und Julia Piro den Piraten versuchte, ihre Idee schmackhaft zu machen, wurde Trevor zu seinem Herrn zurückgebracht. Pet saß im Sessel, als die junge Dame hereinkam. Er hatte sich  geduscht und fühlte sich schon wesentlich wohler. Trevor zeigte, wie er an seinem Herrn hing und sprang Pet aus einem Meter Entfernung in den Schoss. Ungebremst trafen die fast fünfzig Kilo auf ihn und den Sessel. Aber es gab offensichtlich einen Gott, der darauf achtete, dass nichts Schlimmeres passierte. Die Vorder- und Hinterpfoten landeten wie durch ein Wunder jeweils auf den gepolsterten Armlehnen des Sessels, nur die Kopf an Kopf Berührung war für Pet etwas schmerzhaft. Die junge Dame, die sich vor dem Spaziergang zum ersten Mal mit ihrem Namen Siri vorgestellt hatte, eilte erschrocken zum Sessel. Sie entschuldigte sich bei ihm. Pet schüttelte den Kopf - aus zweierlei Gründen. Erstens, um den Kopfstoß wegzudrücken und zweitens, um ihr einfach zu signalisieren, dass das ganz sicher nicht ihre Schuld sei. "Trevor ist manchmal ein liebevoller Rüpel." Pet hatte das Wort Rüpel auf Deutsch und nicht auf Englisch gesagt und begann in seinem Speicher nach diesem Wort zu suchen. "Boor, he is sometimes a boor." - "Nein, nein, das ist er nicht, er ist einfach ungeschickt, aber kein Rüpel." Siri hatte einfach das deutsche Wort mit übernommen. Pet bat sie, sich zu setzen. Er wollte sich einfach nochmals für ihre Mühe bedanken und er war auch neugierig geworden. Wer war Siri? Sie wirkte nicht so auf ihn, als ob diese Arbeit im Hotel, mit den Hunden der Gäste oder andere Tätigkeiten im Hotel zu ihr passen würde. Deshalb fragte er einfach ganz unbedarft danach. Das galt auf Sri Lanka zwar als unhöflich, vor allem waren solche Fragen doch sehr intim und ein Gast sollte eine einfache weibliche Angestellte nicht auffordern, sich zu ihm zu setzen und mit ihm zu plaudern. Aber sie tat es, selbstbewusst und ohne Angst.

"Wissen Sie, als Sie hier ankamen, dachten alle, da kommen ein paar reiche alte Männer mit ihrer Jacht angereist und suchen einfach nur Spaß. Spaß ist bei Reichen etwas anderes als bei den Menschen, die jeden Tag ihr Geld mit harter Arbeit verdienen müssen. Wir hier im Hotel dürfen uns keine Gedanken darüber machen, wo das Geld herkommt, das die Gäste ausgeben. Aber als ich die Nordstrandpiraten näher kennengelernt habe, vor allem Otto und Sie mit Trevor, habe ich gemerkt, dass Sie nicht das Verhalten der Superreichen haben, die sonst hier Gäste sind." Pet hob die Hand, weil er ihr etwas erklären wollte. "Siri, um vielleicht ein Missverständnis aufzuklären. Die Blauzahn ist nicht unser Schiff. Wir, die Mannschaft, die Nordstrandpiraten, werden von einem uns unbekannten Sponsor finanziert. Wir alle gehören dem sogenannten europäischen Mittelstand an. Allerdings in seiner ganzen Bandbreite ist das zu verstehen. Otto und ich hatten diese romantische Idee der Weltreise alter Männer auf einem Segelboot und sie wurde real. Wir sind keine Superreichen. Ja wir genießen das, was man uns bietet, aber wir haben dabei auch ein Ziel, das wir erreichen wollen. Es mag verrückt klingen, aber wir wollen uns selbst und der Welt beweisen, was noch in uns steckt. Zu was wir fähig sind, was wir lernen können. Das war etwas vereinfacht erklärt, um was es geht." Siri schaut Pet erstaunt an. Sie überlegte wohl, was das bedeutete, was Pet ihr gerade versucht hatte zu erklären. Dann schüttelte sie lächelnd den Kopf und sprach weiter, als ob Pet nichts gesagt hätte. "Was kann ich von mir selbst erzählen? Meinem Vater gehört das Hotel. Ich bin in England geboren, dort besitzt mein Vater noch ein paar Clubs und ein paar Hotels und einen Reitstall. Mein Vater ist Inder und meine Mutter kommt hier von der Insel. Meine Liebe zu Tieren habe ich auf dem Gut, zu dem der Reitstall gehört, gewonnen. Ich studiere Tiermedizin in England, aber ich habe mir eine kleine Auszeit vom Studium genommen und jobbe hier im Hotel ein wenig." Dann kam eine kurze Pause. Siri stand auf und schenke beiden frisches Wasser in Gläsern ein und forderte Pet dazu auf, Wasser zu trinken, indem sie ihm zuprostete. Pet wurde es auf einmal peinlich bewusst, was er eventuell mit seinem Trinkgeld, das er Siri in die Hand gedrückt hatte, angerichtet haben könnte. "Als ich Trevor und seine unbedarfte Art gesehen habe und im Laufe der letzten Stunden den einen oder auch anderen der Nordstrandpiraten kennen lernte, wurde auch ich neugierig. So wie Sie auf mich. Was sie mir da gerade erzählt haben, klingt unheimlich spannend. Nehmen Sie mir das aber bitte nicht übel, wenn ich dazusage, dass es auch ein wenig verrückt klingt." Pet musste laut auflachen. Dann verabschiedete sie sich, verbeugte sich vor Pet leicht, wünschte ihm noch eine gute Nacht und ging bis zur Tür, um sich nochmals an Pet zu wenden. "Würden Sie mir erlauben, dass wir weiter in Kontakt bleiben? Per Mail, mal telefonisch oder irgendwann auch mal wieder persönlich. Ich würde gerne mehr von Ihnen allen erfahren, wie ihre Reise weiter verläuft und wie es Ihnen geht. Und natürlich wie es Trevor geht." Pet nickte zustimmend und sagte ihr, dass sie ja morgen ihre Kontaktdaten austauschen könnten.

Leise schloss Siri die Tür und Pet war mit seinen Gedanken alleine. Lange saß er im Sessel, bis es an der Tür klopfte. Pet musste aufstehen und öffnen. Draußen stand Otto mit Julia und Gerrit. "Du hattest Damenbesuch? Geht es dir schon wieder so gut?" Ottos  Gesichtsausdruck war wieder zwischen - Was sollte das? - und - Erzähl schon - angesiedelt. "Ja Siri, so heißt die junge Dame, hat mir ein bisschen von sich erzählt." Pet schaute zu Julia, die mit der Erklärung, warum auch immer, nicht zufrieden war. Gerrit rettete Pet aus dieser etwas verspannte Situation, indem er fragte. "Wie geht es dir? Noch Fieber? Aber wie ich sehe, geht´s dir ganz gut und du hast dir nicht versucht, die Kleider vom Leibe zu reißen." Die drei setzten sich und Otto erklärte, was sie gerade wegen der Aktion gegen den verhinderten Ex Schwiegersohn Wilhelms unternehmen wollten. Man merkte, dass Otto gar nicht damit einverstanden war, was sie da vor hatten. Auch Pet fand das etwas fragwürdig, aber Julia war davon begeistert. War schließlich auch ihre Idee. Gerrit meinte abschließend, als er schon Pets Arm genommen hatte, um den Puls zu fühlen, dass das Ganze sicherlich unterhaltsam sei, keinem der Mannschaft schaden würde und vielleicht ein kleinwenig Gerechtigkeit herstellen könne. Pet musste sich eingestehen, das ihn das gar nicht so sehr interessierte, was sie da vor hatten. Sein erster Impuls, als er von Wilhelm davon gehört hatte war, dem Lügner ordentlich in den Hintern zu treten und das am besten vor viel Publikum. Aber das war nicht subtil genug. Also würde Julia am kommenden Morgen ihre kleine Showeinlage zur Bestrafung von Wim Graf, alias Benjamin DeKerke aufführen. Sie hatte in Erfahrung gebracht, dass er und seine Begleiterin am nächsten Morgen abreisen würden und für 10.30 Uhr ein Mietwagen mit Chauffeur bestellt worden war. Pet fragte nur, ob denn die Mitarbeiter hier im Hotel alle so diskret arbeiten würden und alle Hotelgäste die kleinen Geheimnisse der anderen Gäste so problemlos herausfinden könnten. Julia lächelte vielsagend. "Mein lieber Pet, ich bin Journalistin, ich bin eine Frau, ich bin Italienerin, ich habe die richtigen Maße und ich habe schon ein klein wenig Lebenserfahrung gesammelt. Männer jeden Alters können sehr schwer dieser Kombination widerstehen. Und wenn man dann noch die richtigen Banknoten in den Händen hält, dann sprudeln die Informationen nur so."

Pet war zu müde, um das Gesagte richtig zu würdigen. Er sah nur Ottos leicht empörten Blick. Das war ein ganz neuer Gesichtsausdruck, den kannte er noch nicht. Und Gerrit saß in einem Sessel und war eingeschlafen.

Pet sagte allen gute Nacht, ihm war egal, ob sie nun weiter in den Sesseln sitzen bleiben würden oder nicht, er war einfach zu müde und wollte nur noch schlafen.  


Fortsetzung folgt

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